Beiträge von Grinsekatze1

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    Es ist ein bisschen befremdlich, dass manche hier behaupten, dein Hund wird zum Rowdy, weil er sich wehrt, wenn er angefriffen wird... Sam verteidigt Spielzeug ja nicht, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Das er zum Rowdy wird bezog sich keinesfalls darauf, wenn der Hund sich wehrt. Sondern bezog sich auf die Situation, wenn man solches Verhalten weiter durchgehen lässt.

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    Tiersitter und Dogwalker sind von der Neuregelung (bislang) nicht betroffen, so lange sie die Tiere nur betreuen und nicht trainieren

    Doch, auch Tiersitter müssen den Sachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz nachweisen.

    Na toll, Du bist auf dem besten Weg, dass Dein Hund ein Rowdy wird. Warum?

    Regel Nr 1: Keine Stöckchen und Spielsachen und erst recht nicht werfen, wenn fremde Hunde anwesend sind. Das führt zur Ressourcenverteidigung und zu solch unschönen Dingen, dass die Hunde aufeinander los gehen.

    Regel Nr.2: Dein Hund muss nicht mit jedem anderen Hund spielen. Es reicht völlig, wenn Dein Hund mit bekannten Hunden spielt und auch hierbei keine Stöckchen und Spielsachen verwenden.

    Regel Nr. 3: Verlass Dich auf Dein Bauchgefühl und vertraue nicht darauf, was der andere, Dir unbekannte Hundehalter, Dir über seinen "verträglichen" Hund erzählt. Wenn Du den Anschein hast, dass da ein Rübel kommt, leine Dein Hund an und geh vorüber.


    Ich finde es befremdlich, wenn so Aussagen von Hundehaltern kommen "er muss lernen sich zu wehren". Dann wirft so ein Hundehalter auch noch den Ball. Völlig unvernünftig!

    Du kannst von Glück sagen, dass es nur ein Jack Russel war. Ein größerer Hund hätte Deinen ordentlich gebügelt und Dein Hund hätte "seine Erfahrung" weg.

    Überlege Dein eigenes Verhalten!

    Bitte bring den Hund schnellstens zum Tierarzt. Wegen gesundheitlichem Check, Entwurmung und Impfung.

    Der Tierarzt kann anhand des Gebisses feststellen, ob es sich um einen Welpen handelt (Milchgebiss) oder ob das Tier schon älter ist.

    Und für die Zukunft: bitte die Finger von solchen Käufen lassen; es steckt so viel Elend hinter diesen Billig-Welpen, deren Elterntiere die Käufer nie zu sehen bekommen haben.

    Du hast jetzt diesen Welpen. Was Du tun kannst: In Deinem Bekanntenkreis für Aufklärung sorgen, welche Not Billig-Welpen hinter sich her ziehen. Damit hast Du einen Teil wieder gut gemacht!

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    ............................ Achso, als ich meinen Hund damals abholte, gab es jede Menge Spielzeug mit, u.a. noch 2 Leinen, davon eine 7 Meter Flexi, es gab einen Futternapf, es gab sogar Globulis gegen den Trennungsschmerz, es gab eine Tüte Hundefutter und diverse Leckerchen.
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    Erinnert mich an den Apotheker aus meiner Kindheit. Dort gab es für uns Kinder immer Bonbons. Und warum? Damit wir Mama daran erinnern, immer dort ihre Medikamente zu holen.

    Also dieser ganze Kram mag ja eine nette Beigabe sein, gegen eine gesundheitliche Vorsorgeuntersuchung der Elterntiere (Untersuchung auf Erkrankheiten einer Rasse) ist das alles nur Beiwerk. Mehr nicht!

    Aber ja, da fahren Menschen darauf ab, weil ja umsonst.

    Solche Fressattacken sollte man wirklich ernst nehmen.

    Aus meinem eigenen Bekanntenkreis haben sich 2 Labradore im Pferdestall über die Pferdepelletts hergemacht. Vom Besitzer wurde das als Überfressen abgetan.

    Ergebnis: am Morgen waren beide Hunde tot; gestorben an geplatzten Magen.

    Gerade Trockenfutter ist brandgefährlich, weil selbst kleine Mengen schon riesig aufquellen und erst dann weiter rutschen in den Darm. Nicht auszudenken was die verstorbene Hunde gelitten haben bei einem dermaßen überfüllten Magen.

    Deshalb liebe User: lieber einmal zu viel zum Tierarzt; Brechspritze geben lassen und Ihr seid auf der sicheren Seite.

    Ich habe auch mit meinem Hund in einem Verein die Welpenstunde, den Junghundekurs besucht und bis zum 10, Monat war es immer nur der ein und selbe Übungsablauf. Das war einfach langweilig geworden. Zudem waren die Gruppen riesengroß, so dass lange Wartezeiten anstanden bis der Hund endlich mal zum Üben kam.

    In dem anderen Verein ist jetzt weniger los, dafür ist die Qualität um ein vielfaches besser. Für mich war der Wechsel eine gute Wahl.

    Jetzt sind wir auf dem Wege zur Begleithundeprüfung.