Beiträge von Grinsekatze1

    Ich finde, dass das Leben öfters ein Umdenken und ein Einschränken im persönlichen Lebensstil beinhaltet und, dass man sein Leben nicht allen Eventualitäten im Vorfeld anpassen kann.

    Einschränkungen, Probleme sind dafür da, dass man seinen Horizont erweitert und, dass man sich umorientiert, dass man Probleme löst.

    Du hast "Deine Lösung" gefunden und wenn sie funktioniert, dann kann Dein Hund sicherlich gut damit leben.

    Du wirst ja kaum 7 Tage die Woche für 9 Stunden weg sein. Die Zeit die Du da bist, muss dann aber Deinem Hund gehören. 9 Monate gehen schneller rum als gedacht und deshalb den Hund weggeben halte ich für überzogen.

    Ich arbeite ja im medizinischen Bereich und da gehört es zu den Berufsvorschriften Medikamente grundsätzlich mit Handschuhen zu richten und zu verabreichen.

    Im privaten Bereich mit minimalem Medikamenteneinsatz halte ich diese Forderungen für überzogen.

    Es reicht, wenn Du hinterher die Hände gründlich wäschst.

    Was Dein Hund braucht ist erst einmal eine Bindung zu Dir. Die ist nach 2 Tagen nicht vorhanden und daran solltest Du arbeiten.

    Dackel sind sehr selbständig und eine eigenständig denkende Rasse. Wenn Du ihm jetzt schon so viele Freiheiten (5m Leine) gibst, was glaubst Du wird er tun, wenn die Beinchen immer kräftiger werden und er Ausdauer und Neugierde entwickelt.

    Gewöhne den Hund an Halsband oder Geschirr, benutze eine kurze Leine (er soll ja lernen in Deiner Nähe zu bleiben) und arbeite daran, dass Dackelchen seinen Namen und auch das Kommando "Komm" kennen lernt.

    Hilfe kannst Du bekommen bei jeder DTK-Gruppe. Google einfach mal DTK und gib Deinen Wohnort ein. Dort findest Du kompetente Menschen, die Dir rassespezifisch helfen können.

    Mein Rüde bekommt an den Hoden gelegentlich trockene Ekzeme, weil er kurzhaarig ist und mit dem Popes oft im Sand oder Dreck sitzt. Da können leicht Keime in minimale Hautritzen gelangen und Entzündungen, trockene Ekzeme hervorrufen. Mein TA sagt, "das kommt beim Rüden sehr oft vor".

    Ich schwöre auf Multilind-Heilsalbe. Ganz dünn auftragen und nach wenigen Tagen hat sich alles erledigt.

    Ich finde, dass ein Gartenhaus und ein vernünftige gut eingezäunte Auslauffläche kurzzeitig eine gute Unterbringung ist.

    Ist das Gartenhaus groß genug, kann die Dogge ja zusätzlich ihre eigene Couch und somit ihr eigenes Wohnzimmer haben.

    Durch den langen Tierheimaufenthalt ist sie "Zwinger" gewohnt und so schlecht ist Zwingerhaltung auch wiederum nicht, wenn man dem Tier außerhalb dieser Zeit die gesamte Aufmerksamkeit und Zuwendung widmet.

    Was die Dienstzeiten anbelangt: ich arbeite auch Schichtdienst und kann mich im Vorfeld meist absprechen. Manchmal geht es nicht - das ist jedoch eher die Ausnahme.


    Wenn man bedenkt, dass viele Hunde in der Wohnung etliche Stunden auf die Rückkehr vom Hundehalter warten müssen - reizarm, langweilig -, dann ist doch der Aufenthalt draußen viel schöner. Luft, Sonne, Wind, Vögel ................ !

    Überlies die unschönen Kommentare.

    Schau, dass Du mit den Nachbarn weiterhin in nachbarschaftsfreundlicher Verbindung bleibst und bitte sie einfach darum Dir mitzuteilen, wenn deren Hündin läufig ist. Das ist für Dich hilfreicher, als "Meinung geigen gehen".

    Ärgere Dich nicht mehr, irgendwann ist ja die Hecke dicht - was ich allerdings nicht für 100ige Sicherheit erachte.

    Beobachte Deinen Hund; er wird Dir rechtzeitig signalisieren, wann die Dame nebenan läufig ist. Nichts geschieht einfach so, es kündigt sich rechtzeitig an.