Beiträge von Grinsekatze1

    Ich lese aus Deinen Zeilen ein hohes Stressverhalten Deines Hundes (Hecheln, weiß nicht wo mit sich hin .....) und deutliche Unsicherheit im Verhalten. Dein Hund weiß selbst nicht, wie er sich verhalten soll und braucht da dringend Erfahrungen. Wahrscheinlich hat der Hund in seinem Leben wenig oder kein Umgang mit Artgenossen hat und reagiert deshalb unschlüssig.

    Ich kann Dir leider keine Hundeschule empfehlen, weil ich ganz wo anders wohne. Ich würde Dir dringend eine Hundeschule empfehlen, wo Dein Hund Sozialkontakte bekommt und die auch gefördert werden.

    Es kommen sicherlich noch mehr Antworten. Warte mal den Tag ab; viele sind ja auf Arbeit.

    Mit meinem Hund gibt es zuhause von Anfang an ein Tischtraining. Das heißt, mein Hund kommt auf den Tisch und dann werden Trockenübungen ausgeführt: Beinchen vorne rechts anheben, Beinchen links anheben, Maul öffnen, Abtasten am ganzen Körper, Schwanz anheben, usw. Alles wird mit einem Leckerli und einem "fein gemacht" eingeübt. Erst kurze Einheiten, dann steigern.

    Mein Hund ist beim Tierarzt völlig entspannt und lässt nahezu alles mit sich machen.

    Mein Tierarzt vergibt in der Regel Termine und wir haben somit kaum Wartezeiten. Wartezeiten entstehen beim unerwarteten Besuch der Sprechstunde. Wirkliche Notfälle kommen sofort dran!

    Gewalt erzeugt Gegengewalt und kann nie eine (Problem-)Lösung sein!
    Das ist mein Grundkonzept einer Hundeerziehung!

    Ich werde auch mal ärgerlich und zeige das meinem Hund im passenden Moment; ich werde jedoch nie körperlich und ansonsten - wenn Du magst - bin ich eher ein Wattebauschwerfer.

    Ich liebe meinen Hund, ich respektiere ihn und gehe gefühlvoll mit ihm um. Ignoriere was zu ignorieren ist und was absolut gar nicht geht, da werde ich ärgerlich und laut.

    Mein Hund kennt mich, der weiß den feinen Unterschied.

    Ich bewundere Dich für Dein Verständnis und ja, ein bisschen Naivität. Vielleicht tue ich Dir damit Unrecht. Dann entschuldige ich mich im Voraus!

    Aber mal ehrlich! Wenn es so tolle Mieter sind: Warum fragst Du hier nach?

    Setze Grenzen und Konsequenzen. Hundehaufen oder Austausch des Hundes gehen gar nicht. Lezteres passt auch nicht für verantwortungsvolle Mieter.

    Ich finde es gelinde gesagt eine Unverschämtheit, was die Hundebesitzer sich da heraus nehmen. Da muss man sich als ordentlicher und verantwortungsbewusster Hundehalter echt fremdschämen.

    Der Hund kann nichts dafür - ihm fehlen Regeln und Konsequenzen. Da sind die Hundehalter gefordert. Als Entschuldigung, die vielen Häufchen kommen vom Stress durch den Umzug und man hat keine Zeit: Sorry, das würde ich nicht gelten lassen! So viel Zeit muss einfach sein, dass aber auch jeder, jederzeit die Hinterlassenschaften seines Hundes wegräumt.

    Ich würde sagen, schaffe Du die Haltungsbedingungen und die Regeln: Halte die Dinge schriftlich fest, die Dir für die Hundehaltung Deines Mieters wichtig sind. Lass es Dir unterschreiben! Wenn es da Probleme gibt, argumentiere damit, dass ja keine Hundehaltung vereinbart war und Du letztendlich eingewillt hast/musstest.

    Ferner würde ich Dir empfehlen auf jedem Fall eine Kopie einer Hundehaftpflichtversicherung einzufordern. Die würde ich, jährlich einfordern, weil, die könnte ja auch gekündigt werden.

    Zitat

    Hi,
    ............. oder kann ich das ganze irgendwie umgehen?
    LG,
    Laura

    Ich verstehe wirklich nicht, warum Du den Führerschein umgehen willst.

    Mit diesem "Schein" bekommst Du eine rechtliche Grundlage, wenn es heute zu irgendwelchen Problemen mit Deinem Hund kommt. Dabei muss gar nichts großartiges passieren; es genügt, wenn irgendwelche Anzeigen oder Anschuldigungen kommen. Du stehst wesentlich besser da, als wenn Du nichts aufzuweisen hättest.

    Außerdem lernen Hund und Halter sich besser kennen, bekommen mehr Verständnis zueinander. Das gemeinsame Arbeiten schweißt zusammen. Ihr lernt beide davon!