Beiträge von Grinsekatze1

    Mich stimmt es hier traurig, dass so viele Hundehalter so sorglos sind. Nur, weil es eine Kleinstadt oder kleines Dorf ist, nimmt man an, dass der Hund dort nicht geklaut, oder wenn, schnell gefunden wird.

    Wer stehlen will, stiehlt sicherlich nicht um die Ecke, sondern wird eher einen anderen "Einzugskreis" wählen.

    Für mich geht das Alleine-lassen vorm Geschäft gar nicht; außer vielleicht in der Bäckerei mit Blick auf den Hund. Da hätte ich Sorge, dass mein allfreundlicher Menschenhund mitgenommen wird.

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis die gleiche Konstellation erlebt: Frau wünscht sich einen Hund, Ehemann eher distanziert und abgeneigt. Im Haushalt gab es bereits eine Katze, Meerschweinchen und Vögel.

    Es war eine lange Vorbereitungszeit und der Ehemann hat dann doch eingewilligt, wurde auch in die Rassewahl und beim Kauf miteinbezogen.

    Das Verhältnis zum Hund war in der Welpenzeit äußérst distanziert; man hat sich akzeptiert, mehr aber auch nicht.

    Die Erziehung lag ausschließlich in Frauenhand und da wurde auch tüchtig investiert und konsequent daran gearbeitet.

    Tja, irgendwann, wie das eben so ist, Welpen wachsen und der Junghund freute sich wie Bolle, als sein doch recht distanziertes Herrchen nachhause kam. Irgendwie ertappte meine Freundin ihren Mann immer wieder, wie er heimlich und scheinbar unbeobachtet sich dem Hund annäherte, ihn streichelte und .... lächelte.

    Meine Freundin hat das - innerlich schmunzelnd - zur Kenntnis genommen, die Beziehung der Beiden gefördert und zwar so, dass das Herrchen immer weitgehend im Glauben war, alles geschieht einfach so und zufällig. Da wurden die beiden einfach mal für Minuten alleine gelassen - "ach, pass doch mal gerade auf ihn auf", oder "ich muss mal eben kurz weg". Wenige Minuten, die einfach alles entscheiden!

    Im ersten gemeinsamen Urlaub - Winterwanderurlaub - hat sich der Hund ins Bett geschlichen. Darf er zuhause nicht! Frauchen hat das sehr wohl bemerkt, jedoch die Wanderung zu Herrchensseite nicht unterbrochen. Sie schlief scheinbar!! Und, das unglaubliche - das Herrchen teilte seinem Hund mit, dass er das doch gar nicht sollte, stellte weiterhin fest, dass der Hund ganz kalt sei und streichelte und ...... duldete den Hund im Bett. Meine Freundin tat dann ganz überrascht, machte eine lapidare Ansage "ach, da ist er ja und schlief weiter" und .......................

    heute ist der Hund beim Herrchen voll und ganz angekommen. Darf zuhause weiterhin nicht ins Bett, aber mit Herrchen auf dem Sofa kuscheln. Die Hauptarbeit mit dem Hund hat weiterhin das Frauchen, aber das Herrchen versorgt mittlerweile den Hund, wenn Frauchen nicht kann. Ja, beide gehen sogar spazieren!

    Hier lief sehr viel Diplomatie ab und ........ der Hund wurde mit Zustimmung von beiden Ehepartnern und klar gesetzten Grenzen angeschafft.

    Ich würde die Rahmenbedingungen vorstellen und die Zeit arbeiten lassen. Wenn dann das Ja zum Hund kommt, dann auch gemeinsam den Schritt gehen und alles andere findet sich von selbst.

    Deine Freundin ist uneinsichtig und von daher wirst Du kaum an der Situation was ändern können.

    Ich würde Ihr "Hilfe" anbieten und zwar in der Form, dass Du den Althund - vielleicht vorübergehend ganz, oder zumindest tagsüber - zu Dir nimmst. Damit wäre wenigstens einem Hund geholfen.

    Sehen könnt Ihr Euch dann trotzdem bei regelmässigen Spaziergängen.

    Ansonsten Anzeige beim Veterinäramt - gnadenlos im Interesse der Hunde!

    Ein gewaltiger Größenunterschied!

    Selbst bei einem Schäferhundwelpe von ca. 10 Wochen ist das Kräfteverhältnis schon ungleich verteilt. Da muss sehr viel Sorgfalt ins Miteinander gelegt werden. Gleichzeitig darf keine Überbehütung des Yorkie stattfinden um eventuelle Eifersüchteleien unter den Hunden gar nicht erst aufkommen zu lassen.

    Ich würde Dir sehr empfehlen Dich vorher eindringlich durch einen TA, der Verhaltenstherapie anbietet, oder einem guten Hundetrainer (erst mal finden) beraten zu lassen.

    Wie verhält sich denn Dein Yorki gegenüber fremden Hunden? Will sie überhaupt einen Zweithund?

    Die Frage "warum wird ein Haus bei der Vermittlung so oft bevorzugt?" ist genauso ein Vorurteil, wie den Menschen mit Garten zu unterstellen, sie würden mit ihren Hunden weniger raus gehen.

    Die Frage nach dem Haus und Garten: so etwas bietet eben doch mehr Sicherheit als eine Mietwohnung. Klar, dass jeder "Verkäufer" für seinen Hund das Bestmögliche haben will. Wenn er denn die Wahl hat, warum also nicht? Abhängig davon würde ich es persönlich nicht!

    Und der Garten? Natürlich hat der Vorteile und die wenigsten Hundehalter wollen einen verkackten Garten, sind also durchaus bemüht die Hunde auszuführen.

    Wie so oft, liegt es doch am Hundehalter, ob er mit Haus oder ohne Haus, mit Garten oder ohne Garten, seinem Hund Sozialkontakte ermöglicht und eine optimale Hundehaltung anstrebt.

    Wenn andere Mieter sich nicht korrekt verhalten, dann hast Du leider keinen Freibrief es genauso zu tun. Du siehst ja, dass mit verschiedenen Maßen gemessen wird. Deshalb solltest Du Dich eher vorbildlich verhalten.

    Tatsächlich ist es so, dass Hundehaltung nicht mehr generell verboten werden kann. Dort wo es jedoch Probleme gibt, da kann der Vermieter ein Hundeverbot oder Regeln aussprechen.

    Warum hast Du Dich aber auch auf ein Probewohnen mit dem Hund eingelassen? Man wohnt doch auch nicht Probe mit einem Kind. Sind doch Lebewesen. Was wenn jetzt das Hundeverbot eintritt? Plan B muss her!