Beiträge von Grinsekatze1

    Es ist gut, wenn Du das vom Tierarzt in Augenschein nehmen lässt, denn hier können wir nicht wirklich helfen - nur mutmaßen.

    Ich vermute, dass es sich um die Nickhaut handelt. Diese sieht man meist, wenn der Hund "verschlafen" ist. Wäre also nicht schlimm.

    Die weißen Körner können Anzeichen einer Infektion sein, wenn sie fest auf dem Lid sitzen. Ansonsten können sie auch getrocknete Tränenflüssigkeit sein.

    Alles nur Vermutungen, deshalb nachschauen lassen!!!!!

    Grundsätzlich: Wenn sich beide Eckzähne in den Gaumen einbohren und Wunden verursachen, dann müssen die zwangsläufig gezogen werden, da sonst sich die Zähne einharken und der Kiefer nicht mehr schieben kann. Folge: Über- oder Unterbiss, Fehlstellung der nachfolgenden Zähnen.

    Eine OP ist unumgänglich!

    Wegen den Schmerzen: in der Regel sind die Hunde antibiotisch abgedeckt und auch mit einem Langzeitschmerzmittel versorgt.

    Die Zahnwurzeln der Milchzähne (Eckzähne) sind zwar recht lang, aber dennoch gut zu ziehen. Da solltest Du Dir keine Sorgen machen. Im Normalfall lösen sich die Wurzeln nämlich im Kiefer von selbst auf und erst dann kann der Zahn von selbst rausfallen.

    Dein Hund wird nach der OP sehr schnell wieder fit sein und für die ersten 3 Tage gibst Du ihm einfach weiches Futter.

    Zitat


    Welpen sollten generell großgehungert werden.

    Was für eine Aussage! Was für ein Unsinn!

    Wer hungert, wird auch mit weniger Nährstoffen versorgt und wird sich nie richtig entwickeln.

    Welpen sollen nicht hungern, sie sollen satt werden und dabei Figur bewahren. Deshalb ist es unabdingbar entsprechend der Wachstumsphase die Futtermenge anzupassen.

    Er wird sich erinnern. 100%ig!

    Wenn er dort eine liebevolle Aufzucht hatte, dann ist gerade das in der Entwicklungs- und Prägephase hängen geblieben.

    Mach Dir nicht so viele Sorgen. Der Abschied wird ein Jammertal sein, dann kommen jedoch viele neue Eindrücke und der veränderte Alltag, das steckt ein Hund sehr gut weg.

    Ich finde es erschreckend, dass hier gleich gegen Ausstellung Front gemacht wird und der Threadstellerin den Ratschlag gegeben wird, "Dein Hund mag das nicht, lass die Ausstellung bleiben"; ihr Egoismus und was sonst noch unterstellt wird.

    Würde der Hund unter anderen Bedingungen brummeln, dann käme doch von vielen Usern "der hat keine Erziehung und der Rat zur Hundeschule und/oder Hundetrainer.

    Ein Hund der regelmäßig von klein auf auf Ausstellungen mitgeführt wird, wird stets sehr entspannt in solchen Hundeansammlungen sein. Auch darf er mal einen schlechten Tag haben, wenn er (nur) brummelt und zeigt "Dich - der Richter - mag ich nicht, heute bin ich schlecht gelaunt".

    Anders sieht das Bild aus, wenn im Alltag das "Brummeln" beim Hund zur Routine geworden ist. Das geht meiner Meinung gar nicht und da sollte die Threadstellerin einfach Konsequenz walten lassen und sich durchsetzen. In Situationen wo der Hund beherrschen oder delegieren will, den Hund konsequent in sein Körbchen schicken und erst wieder abholen, wenn er Ruhe gibt. So zeigt man seine Präsenz und auch, dass nicht der Hund, sondern der Besitzer letztendlich das "Sagen" hat.

    Wenn der Rückruf nicht funktioniert, dann muss der Hund so lange an der Leine bleiben, bis es letztendlich sicher klappt.

    Warum?

    Er könnte Menschen/Kinder usw. zum Stürzen bringen für deren Folgen Du dann Gerade stehen musst. Das kann unter Umständen sehr teuer werden und nicht immer bietet eine Hundehaftpflicht 100%igen Schutz.

    Er könnte in ein Auto hineinrennen und selbst sterben, oder ein Autofahrer weicht aus und am Ende ist der Schaden groß. Auch hier würde ich mich nicht auf eine 100%ige Übernahme durch eine Hundehaftpflichtversicherung verlassen. Mittlerweile geben die Versicherungen, den Hundehaltern eine Teilschuld, um eben selbst Kosten zu sparen.

    Ein vorzeitiger Freilauf kann auch bedeuten, dass der Hund Jagderfolgserlebnisse bekommt und dann hast Du noch ein Problem, nämlich den Jagdtrieb einzudämmen. Dazu kommen dann oft noch die Probleme des Revierförster und den öffentlichen Ämtern.

    Laß also bitte ein Freilauf und habe Geduld. Dein Hund ist erst 3 Wochen bei Dir, da kann noch gar nicht so eine enge Bindung bestehen. Und die Aussage Deines Freundes "den Hund einfach laufen zu lassen" - sorry, das halte ich für sehr Verantwortungslos.

    Bitte übe weiter mit der Schleppleine und laß Dir vor allem viel Zeit und habe Geduld.

    Du könntest Dich aber auch einem Verein anschließen und regelmäßig auf dem Hundeplatz üben. Dort stehen in der Regel erfahrene Ausbilder und der Hund lernt unter Ablenkung Gehorsam zu zeigen.

    Zitat


    aber dann kann man doch, wenns blöd läuft, auch nen infizierten Welpen bei nem Verbandszüchter kaufen, oder?

    Bei einem Verbandszüchter muss die Zuchthündin einer bestimmten Vorkontrolle unterlaufen und auch der Zuchtwart wird bei der Abnahme der Welpen die Mutterhündin begutachten. Wäre die Hündin oder die Welpen in einem schlechtem Zustand gäbe es da deutliche Ansagen und Sanktionen.

    Kein wirklich guter Züchter würde kranke Welpen abgeben die sichtbar erkrankt sind.

    Natürlich können Welpen erkranken, da viele Faktoren im Umfeld eine Rolle spielen. Das ist aber bei seriöser Aufzucht eher die Ausnahme.

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    mal ne blöde Frage: ist es denn 'verboten' ne mit Demodex infizierte Hündin zur Zucht zu verwenden?
    ich habe lediglich gelesen, das es nicht ratsam wäre, eben wg der möglichen Übertragung. Aber gibts da auch nen Zuchtausschluss?
    Wenns nur ne lokale Demodikose beim Junghund war dürfte das ja auch später schwer nachzuweisen sein.. :???:

    Bei jedem Hund sind Demotexmilben nachweisbar; jedoch bricht die Erkrankung meist nur dann aus, wenn ein schlechtes Immunsystem zugrunde liegt.

    Hunde, die zu Demodex neigen sollten wirklich aus der Zucht ausgeschlossen werden. Einen offiziellen Zucht-Ausschluß gibt es jedoch nicht! Die Verbände drücken eine Empfehlung aus nur mit gesunden Tieren zu züchten, mehr aber auch nicht!