Beiträge von Grinsekatze1

    Ich fand die Sendung gestern als sehr beispielhaft: auf der einen Seite ein Hundehalter der Probleme verständnisvoll angeht und auf der anderen Seite der sehr lachse Umgang von Hundehaltern in Sachen Hundehaltung.

    Und als Entschuldigung dann die so oft gehörte Ausrede "Man will ja keinen Affenhund aus ihm machen. Ihnen reicht diese Erziehung".

    Im eigenen Haushalt reicht das sicherlich; aber draußen im täglichen Umfeld? Separater Spaziergang mit 2 Hunden? Wohl kaum! Die werden ihr Dasein wohl eher im hauseigenen Garten fristen.

    Gut fand ich, und das war für mich eine ganz neu entdeckte Seite von Rütter, dass er den Leuten mal ernsthaft - nicht so flapsig, die Meinung über die Erziehung und den Umgang mit den Hunden gesagt hat. 1 Jahr trainiert und dann so ein dürftiges Ergebnis - naja!

    Ich würde so ein Rasengitter über den gesamten Hundeplatz verlegen und die Gitterlöcher mit groberem Split verlegen. Eventuell darunter eine Schotterschicht, damit das Regenwasser absickern kann. Ähnlich wie bei einem Paddock!

    Für die Hunde ist das allerdings keine gute Variante, weil man ihnen damit die Buddelei nimmt.

    Wie wäre es denn mit einer großzügigen dicken Laufmatte vor der Terrassentür? Dann könnten die Hunde sich den groben Dreck selbst ablaufen und für Drinnen gibt es PVC (kann man immer auswechseln und gut abwaschen) oder Fliesen.

    Zitat


    Das sich nun 3 Monate später die Lage im Hause meiner Schwester mit Ihrer Hündin so ändert, war nicht abzusehen, weil sie sich ja vorher prima verstanden....sie war immer im vollen Haarkleid und gut beisammen...nun sieht ihr Fell echt schrecklich aus und sie ist dürr...der Tierarzt meinte nur...die steht voll unter stress...der Rüde tut ihr nicht gut!

    Wie kann denn der Tierarzt so eine Aussage treffen?

    Wurde die Hündin gründlich untersucht? Blutbild etc ?

    Ich verstehe nicht ganz den Sachverhalt.

    So viel vorweg:
    Wenn Deine Schwester den Hund beim Züchter gekauft hat, den Kaufvertrag mit seinen Inhalten akzeptiert hat, dann muss sie sich auch danach richten. Dafür schließt man ja Verträge ab.

    Wenn Deine Schwester den Hund über Dritte - also nicht über die Züchterin, sondern über den Vorbesitzer der bei der Züchterin gekauft hat - erworben hat, so hat sie mit der Abmachung im Kaufvertrag nichts zu tun. Da muss der direkte Käufer der Züchterin dafür gerade stehen.

    Ich sehe dieses Verhalten nicht sonderlich befremdlich an, sondern eher so, dass der Welpe bzw. Junghund sich einen ruhigen Rückzugsort ausgewählt hat und dort gerne mal eine zeitlang verweilt.

    Welpen/Junghunde gehören in die Nähe (aber nicht dauerhaft) ihrer Besitzer, damit beide sich kennen lernen können und eine Bindung eingehen können.

    Gegen eine zeitweise alleinige Unterbringung im Garten bzw. in der Hundehütte - die der Hund auch noch selbst wählte - spricht da gar nichts.

    Wegen dem festen brokeligen Kot, könntest Du z.B. Olewo-Karottenpellets dem Futter beifügen. Die werden mit lauwarmen Wasser aufgeweicht, Öl hinzugefügt und anschließend über das Futter darüber gegeben. Baut auch die Darmschleimhaut sehr gut auf!

    Was den nackten Hals anbelangt, so gibt es mehrere Möglichkeiten:
    1. erbliche Anlage - sehr oft bei Kurzhaarrassen,
    2. Hautprobleme (Milben, Allergien,...)
    3. Missverhältnis von Omega3 und Omega 6 Fettsäuren.

    Letzteres lässt sich leicht durch Fütterungsänderung beheben. Hochwertige Öle dem Futter zufügen - das wurde ja schon angesprochen.

    Zu 2. Hautstanze entnehmen und im Labor das Gewebe analysieren lassen.

    Zu 1. Da hilft dann keine der bisherigen Maßnahmen, das ist dann eben so.

    Ich denke, dass es an den fehlenenden oder zu wenig vorhandenen Fettsäuren liegt und würde da zuerst ansetzen. Bitte die Haut nicht durch Waschungen, Cremes etc. bearbeiten. Du würdest nur das Hautgewebe zerstören.

    Also, wenn da bereits ein Loch im Gaumen nach oben ist, dann ist eine OP wirklich dringend. Sehr schnell können Bakterien in dieses Loch eindrinnen und wandern rasch ins Hirn ab.

    Massieren hätte das Loch nicht verhindern können.

    Schuld oder nicht Schuld. Wenn Du es so lässt, läufst Du Gefahr dass Dein Hund eine Infektion bekommt und eventuell daran verstirbt. Dann machst Du Dir genauso Vorwürfe, weil Du einer OP nicht zugestimmt hast. Sehe es so: Du hast keine andere Alternative. Wenn Du möchtest, dass kein Leidensweg entsteht und Dein Hund im erwachsenen Alter problemlos zubeißen kann, musst Du jetzt handeln.

    Natürlich birgt eine Narkose immer ein Risiko. Dein Hund ist sehr jung, gesund, der wird das sehr schnell wegstecken und hinterher froh sein, wenn er sich selbst nicht mehr beisst.

    Daumen und Pfoten sind gedrückt! Es wird alles gut!

    Der Zugang an den Vorderbeinen dient lediglich dafür, dass man im akuten Notfall Medikamente spritzen kann, die über den Blutweg am Schnellsten wirken. Wäre also eine Vorsichtsmaßnahme Deines Tierarztes!

    Es geht doch schon damit los, dass Menschen einen Hund haben wollen, der keine Jagdeigenschaften hat. Den Hund würde ich gerne sehen wollen!

    Klar gibt es Hunde an denen gehen Amsel, Reh, Hase usw. problemlos vorbei kommen; das Gro hat aber diese Jagdeigenheiten und Jagdhunderassen eben um so mehr.

    Und wegtrainieren kann man diese Leidenschaft nicht; man kann sie unter weitgehende Kontrolle bringen, mehr aber auch nicht.

    Ich lese hier immer wieder einmal, dass man läufige Hündin zum Training benötigt, oder nicht trainieren kann, weil die so selten zur Verfügung stehen.

    Ich meine, wenn der Grundgehorsam sehr gut sitzt und auch der Hunde seine Aufmerksamkeit in vielen anderen brenzligen Situationen auf den Hundeführer lenken kann, dann braucht es weder eine läufige Hündin zum Training, noch ein Training in dieser Form überhaupt.