Beiträge von Grinsekatze1

    Freilaufen ohne Leine lief so ab, dass ich den Hund nur kurzzeitig von der Leine löste.

    Das heißt, Du musst schauen, dass es erst einmal eine reizarme Gegend ist und gerade nichts entgegen kommt. Dann leinst Du ab und gibst Kommando "Fuß". Der Hund sollte dann schon bei Dir bleiben. Immer den Hund beobachten. Wenn Du die kleinste Unaufmerksamkeit Deines Hundes merkst, musst Du sofort anleinen.

    Die Phasen des Frei-bei-Fuß-laufens musst Du dann immer länger werden lassen. Gelingt es ohne Ablenkung, kannst Du mit Ablenkung üben. Dann aber nur ganz wenige Meter, sofort korrigieren, eventuell sofort anleinen.

    Lass Dir Zeit, bau es langsam auf. Das wird dann auch ein Erfolg!

    Tut mir unendlich leid, was da passiert ist!

    Die Frage nach dem "Warum", "Weshalb" kann auch ich Dir nicht beantworten. Lass Dir gesagt sein, dass diese Worte müssig sind und Du darauf keine Antwort erhalten wirst.

    Alles was wir Dir jetzt schreiben würden wären Vermutungen, Annahmen und die Dir am Ende auch nicht weiterhelfen würden.

    Du hast alles Menschenmögliche getan, hast sie in tierärztliche Hände gegeben und wenn von dort keine Hilfe möglich war, wär hätte sonst noch helfen können?

    Es ist, wie es ist. Es ist passiert; so wie viele Dinge im Leben passieren, die einfach so über uns herein preschen. Warum? Weshalb? Keiner wird Dir diese Fragen beantworten können.

    Halte die Erinnerungen an die schönen Zeiten mit Deinem Hund fest. Träume davon! Lass Dein Herz offen für ein neues Hundewesen! Wer weiß, ob das nicht gerade Dein Hund dann vorbeischickt.

    Ich habe mir jetzt für mein neues Auto auch eine andere Box zulegen müssen. Ich habe lange überlegt!

    Klar, die Alpuna-Boxen sind recht preiswert. Meine Bekannte hat so eine und heute kann ich zum Vergleich zu meiner Heyermann-Box sagen: "Kein Qualitätsvergleich. Die Heyermann - Box ist zwar um einiges teurer, aber dafür wesentlich stabiler".

    Firma Heyermann war nicht nur am Telefon sehr freundlich und geduldig, sie hatten sich auch die Mühe gemacht beim Autohändler vorbeizufahren und den Kofferraum auszumessen (meinen Messungen traue ich da eher nicht). Es gingen etliche Telefonate hin und her und ich habe da viele meiner Vorstellungen verabschieden müssen, weil der Transport dadurch nicht mehr gesichert gewesen wäre, oder der Platz für die Hunde eingeengt, bzw. die Türen zu klein geraten wären. Ich hatte eine tolle Beratung!

    Nein, ich bekomme keine Verkaufsprovison; gebe einfach meine Erfahrungen weiter.

    Nicht die Masse macht die Qualität, sondern die Auswahl der Zuchthunde als solche.

    Und ich glaube, dass ein kleiner Züchter mit weniger Würfen viel eher geneigt ist weitere Strecken zum Deckrüden zu fahren als ein Vielfach-/Großzüchter.

    Was die Abgabe der ausgedienten Zuchthunde anbelangt - meist wartet der Züchter ja nicht bis keine Zucht mehr möglich ist, sondern gibt noch im zuchtfähigen Alter von 5 Jahren seine "alten" Zuchthunde ab, so sehe ich das mit einem eher weinenden Auge.

    Die "alten" Zuchthunde sind zwingend erforderlich um eine geordnete Rudelstruktur nachzuweisen und den Welpen/Junghunden eine solide Basis der hündischen Kommunikation und des sozialen Umgangs zu bieten.

    Es ist keinesfalls so, dass "alte" Zuchthunde nicht mehr nutzbringend sind. Wirtschaftlich sicherlich nicht, zumal gerade im Alter alle möglichen Erkrankungen kommen können.

    Ich persönlich würde nur bei einem Züchter kaufen, der sein Rudel führt und wo die Welpen vom Rudel miterzogen werden.


    Hier im Forum wird immer wieder vom Züchter erwartet, dass er seine Welpen gut sozialisiert und auf das weitere Leben vorbereitet. Offensichtlich wird dabei aber vergessen, dass Althunde einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können. Von daher wundern mich so manche Aussagen.

    Klar hat der Hund eine gute Bindung zu seinen Haltern - gekümmert haben die sich um den Hund sicherlich gut; aber dennoch glaube ich, dass gerade in den ersten Wochen vieles versäumt wurde.

    Wäre dieser Hund immer im Geschäft gewesen, wäre er überdurchschnittlich menschenfreundlich und nicht das krasse Gegenteil.

    Ein Züchter mit Herz wird seine alten Hunde behalten und weiterhin gut versorgen; auch mal in derem Sinn mit der Zucht etwas zurück stecken.

    Wenn Züchter immer und ständig Welpen parat haben, dann müssen sie zumindest auch mehrere Hündinnen haben; oder aber, die wenigen Hündinnen kommen ständig zum Einsatz.

    Bei einem Züchter würde ich generell Wert auf die gesamte Hundehaltung legen, mir einen ausführlichen Überblick verschaffen. Ist das nicht möglich - Finger weg!

    Bei der Ausssage "schlechte Sozialisierung durch den Züchter" hatte ich eher den Eindruck und das Gefühl, als ob die Besitzer sich eine Entschuldigung gesucht haben. Meiner Meinung nach lief der Hund eine ganze zeitlang nebenher und wurde nicht aussreichend von den Besitzern auf sein weiteres Leben vorbereitet. Mein Eindruck!

    Wäre der wirklich von Welpe an im Geschäft gewesen, würde der so extrem nicht reagieren.
    Meine Meinung!

    Ich denke, wenn es nur im dunkeln passiert, ist es wohl eher ein Gefühl des "Nicht-Kennens" und löst deshalb Ängste aus.

    Ich würde es einfach ignorieren und mit dem Hund solche Spaziergänge üben. Das heißt, gehe mal öfters mit ihr durch dunkle Straßen.

    Ich selbst habe gemerkt, dass Junghunde oftmals sich erschrecken, wenn die 2 hellen Augen eines Autos im dunklen auf sie zu rasen. Daran müssen sich Hunde auch erst einmal gewöhnen.

    Also, keine Panik schieben, einfach kurze Spaziergänge an der Straße mit plötzlich auftauchenden hellen Augen üben.

    Schwierig zu beurteilen, wenn man die Situation nicht genau kennt.

    Geh ich mal davon aus, dass der Hund bei einem plötzlichen Geräusch (ob Sichtbar oder nicht) erschrickt und wegzieht, dann würde ich den Hund zu mir rufen und ihm dafür (für das Kommen) ein Leckerli anbieten.

    So lernt der Hund, wenn es ungemütlich wird, geh zu Frauchen und dort gibt es Belohnung und Sicherheit.

    Hat der Hund generell ein Problem mit Geräuschen könnte vielleicht eine Geräusche-CD hilfreich sein. Aufbau in positiver Stimmung, erst ganz leise und es so steigern, wie der Hund es annimmt. Langsam aufbauen, der Hundehalter sollte sich hier in Geduld üben und lieber in sehr kleinen Schritten oder auch mal mit Rückwärtsschritten begnügen.