Beiträge von Grinsekatze1

    Bei der Ausssage "schlechte Sozialisierung durch den Züchter" hatte ich eher den Eindruck und das Gefühl, als ob die Besitzer sich eine Entschuldigung gesucht haben. Meiner Meinung nach lief der Hund eine ganze zeitlang nebenher und wurde nicht aussreichend von den Besitzern auf sein weiteres Leben vorbereitet. Mein Eindruck!

    Wäre der wirklich von Welpe an im Geschäft gewesen, würde der so extrem nicht reagieren.
    Meine Meinung!

    Ich denke, wenn es nur im dunkeln passiert, ist es wohl eher ein Gefühl des "Nicht-Kennens" und löst deshalb Ängste aus.

    Ich würde es einfach ignorieren und mit dem Hund solche Spaziergänge üben. Das heißt, gehe mal öfters mit ihr durch dunkle Straßen.

    Ich selbst habe gemerkt, dass Junghunde oftmals sich erschrecken, wenn die 2 hellen Augen eines Autos im dunklen auf sie zu rasen. Daran müssen sich Hunde auch erst einmal gewöhnen.

    Also, keine Panik schieben, einfach kurze Spaziergänge an der Straße mit plötzlich auftauchenden hellen Augen üben.

    Schwierig zu beurteilen, wenn man die Situation nicht genau kennt.

    Geh ich mal davon aus, dass der Hund bei einem plötzlichen Geräusch (ob Sichtbar oder nicht) erschrickt und wegzieht, dann würde ich den Hund zu mir rufen und ihm dafür (für das Kommen) ein Leckerli anbieten.

    So lernt der Hund, wenn es ungemütlich wird, geh zu Frauchen und dort gibt es Belohnung und Sicherheit.

    Hat der Hund generell ein Problem mit Geräuschen könnte vielleicht eine Geräusche-CD hilfreich sein. Aufbau in positiver Stimmung, erst ganz leise und es so steigern, wie der Hund es annimmt. Langsam aufbauen, der Hundehalter sollte sich hier in Geduld üben und lieber in sehr kleinen Schritten oder auch mal mit Rückwärtsschritten begnügen.


    Als ich das las - mein erster Eindruck: O, mein Gott, der arme Welpe! Da wurde wohl wieder ein Hund unüberlegt angeschafft.

    Einen Welpen so zu behandeln, weiter so, er wird seinen Werdegang als Beißer im Tierheim gehen. Ein Wanderpokal werden!

    Offensichtlich ist man sich auch der Rasse Pinscher nicht bewusst.

    Bitte sucht Euch eine gute Hundeschule, die Euch bei all Euren Fragen unterstützt, oder gebt den Hund ab.

    Schau Dich doch mal bei Toyota um. Die haben immer gute Angebote.

    Fahre seit 10 Jahren Toyota und bin mit der Marke und der Werkstatt sehr zufrieden.

    Die ganzen Gentests sind eh sehr unsicher, weil eben nicht alle Rassen verankert sind. Zudem sind sie auch recht teuer.

    Eine Bekannte von mir hat diesen Test für € 150.-- machen lassen. Heraus kam 50% Rottweiler und der Rest unbekannt. Das Geld lässt sich besser andersweitig anlegen.

    Selbst wenn es ein Lunde-Hund ist, dann ist er ohne Papiere und für die Zucht somit wertlos. 100%ige Garantie bekommst Du eh nicht!

    Spar das Geld!

    Egal wie jetzt das Hunderudel zusammen gekommen ist.

    Tatsache ist, Du hast das ja richtig erkannt, die junge Hündin strebt die Führung des Rudels an und wird nicht locker lassen.

    Tatsache ist, dass die ältere Hündin bislang das Rudel geführt hat und auch nicht einfach kampflos aufgeben wird. Nur auf lange Sicht gesehen, wird sie kräftemäßig unterliegen. Das ist das Gesetz der Natur - bei allen Rudeltieren!

    Die Hündinnen einfach so machen lassen, davon rate ich Dir dringend ab. Haben sich 2 Hündinnen auf dem Kicker, dann hilft nur dauerhafte Trennung oder die Abgabe eines der Tiere.

    Du wirst sie nicht zusammen halten können!

    Deshalb mein Rat: gib die Jüngere in gute Hände ab. Im Bekanntenkreis findet sich sicherlich eine Familie, wo es die Kleine als Einzelhund gut hat.

    Mit jedem Neuzugang kann das Rudel kippen und da darf man nicht so egoistisch sein - ich weiß, es tut sehr weh - und den Hund um jeden Preis zu behalten. Entweder man ist in der Lage dauerhaft - und zwar wirklich dauerhaft - die Hunde zu trennen, oder man gibt eben eine Hündin ab.

    Und noch was: werden Hunde im Rudel älter oder alt, dann ziehen sie sich meist von selbst zurück. Deshalb gebe ich Dir den Rat für Deine alten Hunde zu sorgen und ihnen Schutz angedeihen zu lassen und zwar so, dass sie unter Umständen ein eigenes seperates Rudel bilden können.

    Mehrhundehaltung bedeutet viel Verantwortung und Management im Rudel. Immer nur dazu packen geht eben auf Dauer nicht.