Beiträge von Grinsekatze1

    Ich denke, dass es bei Einzelhaltung sicherlich wenig Sinn macht, den Hunde-Rüden zu kastrieren. Viele Probleme sind hausgemacht und könnten per Erziehung zumindest in Bahnen gelenkt werden.

    Auch der Kastra-Chip ist nicht das "Non-Plus-Ultra". Den auch hier gehen die Hormone eine Berg und Talfahrt. Niemand weiß ja genau, wie lange ein Chip überhaupt wirkt. Den Chip einmalig anzuwenden um die Wirkung festzustellen halte ich noch für legitim; jedoch nur dann, wenn dann entweder eine Kastration erfolgt, oder man mit der Konsequenz eines unkastrierten Rüden leben kann.

    Bei der Hündin denke ich etwas anders. Das auf und ab der Hormone mag für viele Hündinnen ein Probleme werden; insbesondere dann, wenn der Mensch es "vermenschlicht" und es als nicht natürlich ansieht. Mitleid und Bedauern schadet nicht nur der menschlichen Seele!

    Dort wo der Hündinnenhalter mit der Läufigkeit zu recht kommt, sehe ich persönlich keine Indikation zur Kastration. Das setzt aber auch voraus, dass der Hundehalter verantwortungsbewußt mit seiner Hündin in der Läufigkeitsphase umgeht.

    Bezugnehmend auf den Eingangsthread: Hündinnen decken zu lassen bei jeder Läufigkeit, oder aber auch nur hin und wieder mag noch für die Rassehundezucht gerechtfertigt sein. Hier geht es um Erhalt einer Rasse, um ein Zuchtziel. Eine natürliche Auslese, wie die Natur es vorsieht, gibt es doch gar nicht! Also wohin mit den vielen Mischlingen? Wir können froh sein, dass wir in Deutschland nicht die Verhältnisse haben, wie in vielen südlichen Ländern.

    Ich finde es schlimm, dass wir Tierheime erfinden mussten!

    Was die freilaufenden Katzen anbelangt: Wie viele weggeworfene Katzen gibt es denn schon? Sollen es noch mehr werden? Wohin damit? Die Welpen-Kitten finden noch Absatz und wenn sie größer werden, wird die Tür aufgemacht und sie sich selbst überlassen. Ein Katzenelend haben wir in Deutschland schon! Das Hundeelend kennen wir aus anderen Ländern!

    Ich würde mit Futterbeutel arbeiten, denn dann ist das "Bringen" für den Hund eine Selbstbelohnung.

    Der Futterbeutel kommt nur beim Üben zum Einsatz und steht ansonsten nicht zur freien Verfügung.

    Angefangen wird mit einem Wurf von 1 m. Dem Hund vorher zeigen, dass da was ganz besonderes (nichts was er im Napf findet) drinnen ist und er bekommt ein Probe-Leckerli. Anfangs wird der Hund den Futterbeutel nicht direkt vor die Füße legen. Der Hund wird jedoch schnell merken, dass er nur dann zum Ziel (Leckerli verabreichen) kommt, wenn der Hundehalter auch an den Beutel kommt.

    Belohnung nur dann, wenn der Hund tatsächlich bringt.

    Du schreibst ja selbst - nicht erzogen von den Züchtern und Du bist inkonsequent. Leider eine Mischung, die die Dackels nur zu gerne ausnutzen.

    An oberster Stelle muss Konsequenz bestehen. Das was Du wirklich willst, lasse es zu und dazwischen gibt es nichts.

    Erziehe Deine Hund und gib ihm klare Hausregeln!

    Das ins Bett pinkeln ist eine deutliche Dominanz. Er überpinkelt Deinen Geruch, wie er es im Hunderudel mit anderen Hunden auch tun würde. Deutliche Ansage und Hund erst mal raus aus dem Bett. Er kann auch wunderbar vorm Bett im Körbchen schlafen.

    Wenn Du Hilfe bei der Erziehung brauchst, wende Dich doch mal an eine Gruppe des DEUTSCHEN TECKELCLUBS (DTK) dort findest Du kompetente Hilfe und die kennen sich auch mit der Rasse Dackel aus.

    Ich würde dir empfehlen das Geschirr verkehrt herum anzuziehen, nämlich so, dass der Ring zum Anleinen an der Bauchunterseite ist. Dann machst Du sozusagen die Leine unterm dem Brustkorb fest und lässt die Leine unter dem Bauch zwischen den Hinterbeinen durchlaufen.

    Dadurch sitzt das Geschirr gerade, der Hund fühlt sich durch die Leine nicht gestört, alles ist an seinem Platz.

    Ausprobieren!

    Freilaufen ohne Leine lief so ab, dass ich den Hund nur kurzzeitig von der Leine löste.

    Das heißt, Du musst schauen, dass es erst einmal eine reizarme Gegend ist und gerade nichts entgegen kommt. Dann leinst Du ab und gibst Kommando "Fuß". Der Hund sollte dann schon bei Dir bleiben. Immer den Hund beobachten. Wenn Du die kleinste Unaufmerksamkeit Deines Hundes merkst, musst Du sofort anleinen.

    Die Phasen des Frei-bei-Fuß-laufens musst Du dann immer länger werden lassen. Gelingt es ohne Ablenkung, kannst Du mit Ablenkung üben. Dann aber nur ganz wenige Meter, sofort korrigieren, eventuell sofort anleinen.

    Lass Dir Zeit, bau es langsam auf. Das wird dann auch ein Erfolg!

    Tut mir unendlich leid, was da passiert ist!

    Die Frage nach dem "Warum", "Weshalb" kann auch ich Dir nicht beantworten. Lass Dir gesagt sein, dass diese Worte müssig sind und Du darauf keine Antwort erhalten wirst.

    Alles was wir Dir jetzt schreiben würden wären Vermutungen, Annahmen und die Dir am Ende auch nicht weiterhelfen würden.

    Du hast alles Menschenmögliche getan, hast sie in tierärztliche Hände gegeben und wenn von dort keine Hilfe möglich war, wär hätte sonst noch helfen können?

    Es ist, wie es ist. Es ist passiert; so wie viele Dinge im Leben passieren, die einfach so über uns herein preschen. Warum? Weshalb? Keiner wird Dir diese Fragen beantworten können.

    Halte die Erinnerungen an die schönen Zeiten mit Deinem Hund fest. Träume davon! Lass Dein Herz offen für ein neues Hundewesen! Wer weiß, ob das nicht gerade Dein Hund dann vorbeischickt.

    Ich habe mir jetzt für mein neues Auto auch eine andere Box zulegen müssen. Ich habe lange überlegt!

    Klar, die Alpuna-Boxen sind recht preiswert. Meine Bekannte hat so eine und heute kann ich zum Vergleich zu meiner Heyermann-Box sagen: "Kein Qualitätsvergleich. Die Heyermann - Box ist zwar um einiges teurer, aber dafür wesentlich stabiler".

    Firma Heyermann war nicht nur am Telefon sehr freundlich und geduldig, sie hatten sich auch die Mühe gemacht beim Autohändler vorbeizufahren und den Kofferraum auszumessen (meinen Messungen traue ich da eher nicht). Es gingen etliche Telefonate hin und her und ich habe da viele meiner Vorstellungen verabschieden müssen, weil der Transport dadurch nicht mehr gesichert gewesen wäre, oder der Platz für die Hunde eingeengt, bzw. die Türen zu klein geraten wären. Ich hatte eine tolle Beratung!

    Nein, ich bekomme keine Verkaufsprovison; gebe einfach meine Erfahrungen weiter.

    Nicht die Masse macht die Qualität, sondern die Auswahl der Zuchthunde als solche.

    Und ich glaube, dass ein kleiner Züchter mit weniger Würfen viel eher geneigt ist weitere Strecken zum Deckrüden zu fahren als ein Vielfach-/Großzüchter.

    Was die Abgabe der ausgedienten Zuchthunde anbelangt - meist wartet der Züchter ja nicht bis keine Zucht mehr möglich ist, sondern gibt noch im zuchtfähigen Alter von 5 Jahren seine "alten" Zuchthunde ab, so sehe ich das mit einem eher weinenden Auge.

    Die "alten" Zuchthunde sind zwingend erforderlich um eine geordnete Rudelstruktur nachzuweisen und den Welpen/Junghunden eine solide Basis der hündischen Kommunikation und des sozialen Umgangs zu bieten.

    Es ist keinesfalls so, dass "alte" Zuchthunde nicht mehr nutzbringend sind. Wirtschaftlich sicherlich nicht, zumal gerade im Alter alle möglichen Erkrankungen kommen können.

    Ich persönlich würde nur bei einem Züchter kaufen, der sein Rudel führt und wo die Welpen vom Rudel miterzogen werden.


    Hier im Forum wird immer wieder vom Züchter erwartet, dass er seine Welpen gut sozialisiert und auf das weitere Leben vorbereitet. Offensichtlich wird dabei aber vergessen, dass Althunde einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können. Von daher wundern mich so manche Aussagen.

    Klar hat der Hund eine gute Bindung zu seinen Haltern - gekümmert haben die sich um den Hund sicherlich gut; aber dennoch glaube ich, dass gerade in den ersten Wochen vieles versäumt wurde.

    Wäre dieser Hund immer im Geschäft gewesen, wäre er überdurchschnittlich menschenfreundlich und nicht das krasse Gegenteil.

    Ein Züchter mit Herz wird seine alten Hunde behalten und weiterhin gut versorgen; auch mal in derem Sinn mit der Zucht etwas zurück stecken.

    Wenn Züchter immer und ständig Welpen parat haben, dann müssen sie zumindest auch mehrere Hündinnen haben; oder aber, die wenigen Hündinnen kommen ständig zum Einsatz.

    Bei einem Züchter würde ich generell Wert auf die gesamte Hundehaltung legen, mir einen ausführlichen Überblick verschaffen. Ist das nicht möglich - Finger weg!