Beiträge von Grinsekatze1

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    Ich werde euren rat ernst nehmen und mir wirklich gedanken drüber machen ob ich das noch machen will mir tut der hund nur so leid weil er sonst wieder von morgen 6 bis abends 19 uhr alleine ist

    Mir tut der Hund auch leid!

    Mit den Besitzern reden, ihnen anbieten, dass Du mit ihnen auf einen Hundeplatz gehst. (wäre mal ein Ansatz, damit die sehen können, wie gut Hunde gehorchen können und was "ihr" Hund durchaus kann. außerdem schweißt das gemeinsame Arbeiten zusammen).

    Hochspringen an Dir konsequent unterbinden. Vor dem Anleinen mit dem Hund etwas spielen, damit er runterkommt und ihn das Spielzeug (als Auftrag) tragen lassen.

    Ich würde so einen Hund einfach den Besitzern zurück geben und keine Betreuungspflege übernehmen. Wenn die mit ihrem unerzogenen Hund glücklich sind, okay - andere Menschen müssen sich das nicht antun.

    Selbst wenn Du den Hund erziehst, Zuhause darf er ja doch machen was er will.

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    hundekontakt in verschiedenen größen wäre mir auch wichtig, mal in der stadt gewesen sein fände ich auch vorteilhaft, andere tiere wäre schön aber ist nicht immer machbar.... hat der züchter keine katzen, kann er schlecht die welpen daran gewöhnen, denn er kann ja schlecht eine katze für die zeit holen ... pferde und so würden schon eher gehen, aber wohl eher so als koppelspaziergang.

    Sorry, das da sind doch eher Wunschvorstellungen. Ein Züchter kann unmöglich seine 8 Wochen jungen Welpen dermaßen auf die Umwelt vorbereiten. Das scheidert schon einmal daran, dass die Welpen nicht leinenführig sind und zum anderen können unmöglich alle Welpen auf einmal trainiert werden.

    Ein Züchter lebt nicht von seinen Hunden und hat nebenbei seinen Beruf zu bewältigen. Das beide unter einen Hut zu bekommen ist ein schwieriges Unterfangen. Bei vielen Züchtern klappt das sehr gut, weil eben "Familienbetrieb" und alle anfassen. Und Reizüberflutungen schaden auch nur, als dass sie was nützen.

    Ich bin auch dafür, dass Welpen "Menschen kennen lernen, mit ihnen umgehen können, Alltagsgeräusche innerhalb der Wohnung als Normal hinnehmen können und den Straßenverkehr zumindest vom Geräusch her gelassen hinnehmen. Im Alter von 8 Wochen ist das bereits eine enorme Aufgabenbewältigung!

    Ist der Welpe bereits ein Junghund, dann sind weitere ausgedehnte Erfahrensreize natürlich wichtig.

    Also bitte, alles dem jeweiligen Alter des Hundekindes angepasst!

    Wenn die Pusteln mit Bakterien gefüllt sind, was ich vermute, da der Tierarzt welche gefunden hat, dann haben sich die Hunde irgendwo bakteriell durch einen winzigen Hautriß angesteckt.

    Eine allergische Reaktion scheint mir eher ausgeschlossen.

    Irgendwo sind die Hunde mit Bakterien in Kontakt geraten!

    Wer wirklich artgerecht die Jagd ausübt, der wird auch seinen ausgebildeten Jagdhund nicht hinter einem verwundeten Tier hetzen lassen. Vielmehr wartet der Jäger eine bestimmte Zeit ab - er sieht meist schon am Blutverlust, wann das Tier zum Liegen kommen wird - und geht dann mit seinem Hund gemeinsam auf Fährtensuche.

    Wildtiere befinden sich derart im Fluchtmodus, dass sie Schmerzen, Verwundungen gar nicht wahrnehmen und einfach nur flüchten. Damit ist das Wildbret meist verloren. Deshalb wartet ein Jäger bis das Tier zur Ruhe kommt und sich legt.

    Aufgabe des Jagdhundes ist nicht das Töten, sondern das Auffinden und Stellen, damit der Jäger zum erlösenden Schuß kommt.

    Ziel beim Abschuß ist jedoch immer möglichst treffsicher zu sein und das Tier sofort zu töten. Das gelingt eben nicht immer!

    Hier spricht jeder von Töten. Dabei ist das Töten an sich die seltenste Art des Todes, wenn der Hund hinterher hetzt.

    Oftmals landet das Wild im Zaun und verheddert sich; kommt elendig um. Oder es flüchtig blindlinks über die leider viel zu vielen Straßen die sein Revier durchqueren. Der Hund bleibt leider auch nicht stehen und schaut rechts und links.

    Die meisten Jagdhunde sterben als Jagdunfall bei der Hetze und Verfolgung von Wild.