Beiträge von Grinsekatze1

    Noch mal zurück zum Thema: Müsst Ihr Euch für Eure Erziehungsmethoden rechtfertigen?

    Ja, musste ich, weil ich in der Unterrichtsstunde mit Geschirr und Halsbandführung aufgetreten bin. Ja, ich hätte es nicht nötig gehabt mich zu rechtfertigen, denn ich weiß was ich tue.

    Ich habe dennoch eine Erklärung - keine Entschuldigung - abgeben, weil ich als "Exote" das Händling erklären wollte.

    Nun ja, meine "Erklärung" wurde angenommen, aber mit der Bitte "das wünscht man hier nicht".

    Habe ich akzeptiert, nicht jeder mag diese Führungsmöglichkeit; habe mich jedoch zeitgleich verabschiedet; denn ich konnte mit deren Methode (Leinenruck) nichts anfangen.

    Eben - Du musst es ausprobieren, ob es Deinem Hund passt.

    Die vielen Futtersorten! Völlig verwirrend und ständig gibt es neue Sorten, weil der Mensch wieder einmal ein "Makel" entdeckt hat und meint, es jetzt entfernen und als neues Futter anbieten zu müssen.

    Ach, ja!

    Hm, ich finde, das driftet gerade etwas ab...

    Sie sollen nur weniger, aber dafür hochwertigeres Fleisch bekommen als bisher, was ich erst einmal sehr löblich finde. Ic
    .

    Warum sollte ein Tier auf weniger Fleisch verzichten? Das ist doch eher sehr menschlich gedacht! Kein Tier käme auf den Gedanken seinen Fleischkonsum "bewusst" einzuschränken.

    Einem Tier vegane Ernährung oder eingeschränkter Fleischkonsum aufzudrücken, halte ich persönlich für sehr egoistisch, tierschutzrelevant und einfach Ich-bezogen.

    Jeder Welpe/Junghund ist aktiv und jeder Welpe/Junghund muss in seinem neuen Zuhause "lernen".

    Stell Dir vor, Du wirst von fremden Menschen abgeholt, Du verstehst deren Sprache nicht, Du wirst in ein Flugzeug/Auto gegebracht und nach langer Zeit kommst Du an. An einem fremden Ort, mit fremden Menschen. Du kennst nichts, absolut nichts, verstehst deren Sprache nicht! Wie würdest Du Dich fühlen?

    Genauso geht es Deinem Welpen/Junghund: nichts kennen, nichts verstehen, hilflos auf sich alleine gestellt.

    Ein erfahrener Mensch würde sich Hilfe holen können. Dein Hund kann das definitiv nicht. Er ist Dir und Deiner Familie hilflos ausgeliefert! Und Du erwartest allen Ernstes, dass er "Deine" Hausregeln sofort akzeptiert, Dinge unterlässt, die Du nicht möchtest.

    Erst einmal eine Vertrauensbasis schaffen und dann langsam darauf aufbauen. Gib diesem Hund Orientierung, d.h. zeige ihm, wie er sich verhalten soll. Das wäre z.B. sich ins Körbchen zu legen, zu entspannen und dort in Ruhe seinen Kausnack zu vernaschen. Notfalls hilft man mit einer kleinen Leine nach (nur unter Aufsicht) und bindet an.

    Der Hund will und muss lernen. Das schafft er aber nur, wenn man ihm Zeit, Geduld und Orientierung gibt!

    Im Grunde kennst Du ja die Antwort.

    Wenn Du selbst feststellst, dass alles viel entspannter ist, wenn der Rüde nicht da ist, dann wäre da ja die Lösung. Manchmal muss man sich über seine eigene Empfindlichkeit hinweg setzen.

    Andere Möglichkeit wäre, wenn Du dauerhaft immer dazwischen funken würdest und dem Rüden auch einmal eine Auszeit gönnst. Das könnte vielleicht ein Laufstall sein. Auf jedem Fall trennen, wenn Du die Hunde nicht kontrollieren kannst!

    Wie eine Kastration sich auswirkt lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Du könntest es auch einmalig mit einer chemischen Kastration probieren, um zu sehen, wie der Rüde reagiert.