Jeder Welpe/Junghund ist aktiv und jeder Welpe/Junghund muss in seinem neuen Zuhause "lernen".
Stell Dir vor, Du wirst von fremden Menschen abgeholt, Du verstehst deren Sprache nicht, Du wirst in ein Flugzeug/Auto gegebracht und nach langer Zeit kommst Du an. An einem fremden Ort, mit fremden Menschen. Du kennst nichts, absolut nichts, verstehst deren Sprache nicht! Wie würdest Du Dich fühlen?
Genauso geht es Deinem Welpen/Junghund: nichts kennen, nichts verstehen, hilflos auf sich alleine gestellt.
Ein erfahrener Mensch würde sich Hilfe holen können. Dein Hund kann das definitiv nicht. Er ist Dir und Deiner Familie hilflos ausgeliefert! Und Du erwartest allen Ernstes, dass er "Deine" Hausregeln sofort akzeptiert, Dinge unterlässt, die Du nicht möchtest.
Erst einmal eine Vertrauensbasis schaffen und dann langsam darauf aufbauen. Gib diesem Hund Orientierung, d.h. zeige ihm, wie er sich verhalten soll. Das wäre z.B. sich ins Körbchen zu legen, zu entspannen und dort in Ruhe seinen Kausnack zu vernaschen. Notfalls hilft man mit einer kleinen Leine nach (nur unter Aufsicht) und bindet an.
Der Hund will und muss lernen. Das schafft er aber nur, wenn man ihm Zeit, Geduld und Orientierung gibt!