Habe selbst eine 15jährige Hündin, die eine blutende "Warze" an der linken Leftze hat. Sie kann zwar nicht abschlecken, aber die "Warze" ging immer wieder auf und blutete.
Mein Tierarzt hat örtlich betäubt und mittels Lötkolben verödet. Nach seiner Meinung sind das kleine Tumore, die einfach immer wieder bluten.
Meine Hündin wurde im Dezember behandelt (verödet) und seitdem ist diese
"Warze" nicht mehr wieder gekommen; geblutet hat es auch nicht mehr.
Bei einem 17jährigen Hund würde ich persönlich keine OP mehr machen lassen. Nicht nur wegen dem Narkoserisiko, sondern, weil die Narkose im Alter schlecht verarbeitet wird und die Hunde Tage brauchen bis sie halbwegs klar sind.
Ich würde einfach mit einer sterilen Kompresse und Fixostrech (Rollenpflaster) abdecken, oder ein T-shirt anziehen.
Den Hund infolge einer OP zu verlieren; da würde ich mir sehr viele Vorwürfe machen. Mit dieser "Warze" kann er auch noch gut die restlichen Tage/Zeit leben.
Alles im Leben ist machbar; alles muss jedoch nicht sein!