Es gibt so viele Möglichkeiten warum ein Hund das Autofahren nicht verträgt. Da musst Du einfach einiges abarbeiten oder selbst erahnen, warum alles so schräg läuft.
Meine Hunde fahren, wenn sie alleine sind, erst einmal mit Menschenkontakt auf dem Schoß mit und erfahren somit, dass das brummende rollende Ding nicht bedrohlich ist.
Einige Hunde haben auch Angst, weil die Geschwindigkeit des Autos so viele Dinge an den Fenstern vorbeifliegen lässt. Da hilft eine geschlossene Box, oder das verdunkeln der Fenster oder vielleicht auch Sichtbehinderung nach draußen.
Das Schön-Füttern bei stehendem Auto ist meist bei Hunden die nicht einsteigen wollen sehr erfolgreich. Bei Autofahrten hilft nur eine Vertrauensperson, die dem Hund signalisiert, "He, Kleiner regt dich nicht auf, alles okay, nichts passiert". Später sind sichere Orte, wie ein Hundebett, eine Schlafbox (die er in der Nacht eh hat) sehr sinnvoll.
Du wirst ausprobieren müssen zu welcher Kategorie Dein Hund gehört und welche Methode zur Therapie erfolgreich sein wird.