Beiträge von Grinsekatze1

    Wie man bei einem Unfall reagiert kann man nie im Vorfeld sagen. Da spielt die Situation und die Psyche eine große Rolle.

    Was man aus diesem genannten Unfall als Fazit ziehen kann, ist, dass die Hunde eben in stabilen Boxen sicherer untergebracht sind. Wobei ich persönlich Einzelboxen vorziehe, weil man nie weiß, ob die Hunde im Ernstfall eines Unfalles zu Übersprungshandlungen neigen und sich vielleicht verbeissen könnten.

    Ein Unfall mit leider viel Unglück!

    So einen Züchter würde ich als Tierheimleiter ganz schnell dem zuständigen Verband melden.

    Und ja, es gibt eben auch "Züchter" - wenn es denn wirklich ein Verbandszüchter gewesen sein sollte -, denen geht das Geld über alles.

    Aber gerade deshalb würde ich solche Züchter dem zuständigen Verband melden und auch dem Veterinäramt. Damit sie wissen, wie sie diesen Züchter im Falle eines Falles einordnen können.

    Ein seriöser Züchter tut das nicht! Wenn er selbst den Hund nicht übernehmen kann, dann findet er einen Weg!

    Ich finde, dass das irgendwie einen faden Beigeschmack hat. Papiere vernichten, Impfausweise schwärzen.. also, es wäre mir nicht wichtig bei einem Hund aus dem TH Papiere mitzubekommen, aber ich finde es merkwürdig, dass sich im Tierheim Leute die Mühe machen sowas zu vernichten oder gar zu schwärzen und dem so einen Wert beimessen.

    Na ja, die meisten Tierheime sind doch gar nicht an der Zusammenarbeit mit einem Züchter interessiert. Das kostet Zeit den Züchter des betreffenden Hundes festzustellen, Verhandlungen zu führen, die bisherigen Kosten will das Tierheim auch noch erstattet haben und anders herum reißen sich ja etliche Menschen darum "günstig" an einen Rassehund heranzukommen, besonders dann, wenn es ein liebenswertes Exemplar ist. Auf letzteres wartet ja schon eine geführte Liste von Interessenten - so zumindest bei Kleinhunderassen.

    es gibt diverse Auflagen, wie mit welchen Dokumenten in welcher Form der Hund ausgehändigt wird.

    Da hat wohl jedes Tierheim seine eigenen Vorgaben. Ich wüßte jetzt nicht, dass das gesetzlich geregelt ist.

    Und in den meisten Fällen bekommt man die Papiere ja auch mit.

    Oft setzen sich die Tierheime ja auch mit dem Züchter in Verbindung.


    Ich verstehe jetzt auch nicht warum darum so ein Problem gemacht wird und ja irgendwie gegen Tierheime allgemein gewettert wird.


    Natürlich gibt es auch "doofe" Tierheime bzw. entsprechende Tierschützer.

    Davon gibt es bei den Züchtern aber auch reichlich.

    Zumindest muss sich ein Züchter - wenn er denn im Verband züchtet - sich an Zuchtbestimmungen halten.

    In die Köpfe der Welpenkäufer kann leider kein Züchter schauen. Er ist auf seine Menschenkenntnis und so wie die Menschen sich zeigen und äußern, angewiesen. Manchmal gibt es halt den Griff in die Tonne!

    Papiere für den Hund sind kein Freibriefschein, sondern lediglich ein Abstammungsnachweise. Mehr nicht!

    Wer Hunde vermehren möchte, der kann es ohne diesen Abstammungsnachweis, ohne Verbandszugehörigkeit, ohne Vorkenntnisse, ohne Ahnung von der Hundezucht überhaupt zu haben, so einfach tun. Da schützt auch der weggeworfene Stammbaum nichts!.

    Deshalb verstehe ich so manche Tierheime und Tierschützer nicht. Wenn sie Vermehrung nicht wollen, dann dürfen eben nur kastrierte Tiere vermittelt werden.

    Gerade die Züchter, die haben so ein tolles Netz untereinander, da wird ganz schnell Hilfe angeboten, Pflegestellen innerhalb der Vereine fangen ebenso Hunde auf - natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die Welpenkäufer den Hund nicht sangundklanglos im Tierheim abgeben!

    Gerade jetzt im Bekanntenkreis: zum älteren Hund kam ein Welpe und beide respektieren sich, liegen auch zusammen und spielen auch miteinander.

    Der Ersthund war die ganzen Jahre alleine; sehr sozial erzogen und umgänglich mit Hund und Katze.

    Bei einem erwachsenen Zweithund würde ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass der tatsächlich mit den Katzen im eigenen Haushalt auf Anhieb zurecht kommt. Da bedarf es sicherlich am Anfang viel Managment und die Hoffnung, dass es gut geht.

    Und, um die Geschichte kurz zu machen: da haben wir sie nicht mehr rausbekommen. Grundsätzlich keine Abgabe an Züchter, juristisch trotz Vertrages keine Chance, denn das Eigentum hatte bei der Besitzerin gelegen,und die hatte es juristisch einwandfrei ans TH übertragen. Und ich hatte den Fehler gemacht, zu erwähnen, dass ich über diese Züchterin von den Tieren erfahren hatte und hab sie auch nicht bekommen - ich hätte sie ja an Frau X weitergeben können. Beide Hunde sind am Ende im Tierheim gestorben.

    Das gleiche passierte hier im hiesigen Tierheim. Die schimpfen lieber über die bösen Züchter, als dass sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind.

    Manche "Tierschützer" verstehe ich einfach nicht. Ich denke manchmal, dass die in ihren Strukturen einfach so verhärtet sind und den klaren Blick verloren haben.

    Traurig, dass man die Tiere lieber im Tierheim sterben lässt.