Beiträge von Grinsekatze1

    Ich kann bestätigen, dass man sich mit Kleinhunden schwer tut und bei Großhundebesitzern auf wenig Verständnis stoßt. Treu dem Motto: "Meinem (großen) Hund kann nix passieren" werden Konfrontationen herauf beschworen und mein Bitten "doch den Hund anzuleinen" ignoriert". Das Gelächter ist groß!

    Auf dem Hundeplatz wird kaum Rücksicht genommen. In der Gruppenarbeit soll mein Dackel im Laufschritt mit den Großen mithalten. Kann er natürlich - nur rennt er dann schon! Mittlerweile habe ich mir abgewöhnt nachzukommen, laufe in "meinem" Tempo, was insgesamt die Situation aber nicht verbessert.

    Fakt ist: Gäbe es mehr gute Anlaufstellen, die Kleinhunde trainieren können, dann wären auch mehr Kleinhundebesitzer auf den Hundeplätzen zu finden.

    Die Trainerin sagte letzten Samstag, dass sie bei der Lima überhaupt keinen Fortschritt sehe und die Lima den Platz nur mit Spielen und Toben verknüpft.

    Das ist mir beim Lesen richtig bitter aufgestoßen. Warum? Wie kann man so eine Aussage machen, wenn man einen Hund vor sich hat bei dem die vorangegangenen Übungen durchaus postiv verliefen. Das da Frust beim Hundehalter entsteht - wenn wundert das!

    Ich persönlich denke: die Trainerin ist einfach neidisch, weil sie einen Hund vor sich hat der im Grunde genommen sehr gut funktioniert, aber im Hinblick - des Alters geschuldet - in freudiger Erwartung des gemeinsamen Hundespiels unangemessen reagiert.

    Diese Trainerin, die einem so runterzieht, dass man mit Frust nach Hause geht, die hätte mich von hinten gesehen. Erziehen kannst Du ja offensichtlich selbst gut. Für die notwendigen Hundekontakte kannste Du in Deinem Umfeld selbst die entsprechende Wahl treffen.

    Aber ab jetzt werden wir keinem neuen Hund mehr eine Chance geben können - das Alter.... Doch wenn ich könnte, ich hätte bestimmt noch 2 Hunde mehr.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du Dein eigenes Alter meinst und Dein Verstand Dir sagt, "keinen weiteren Hund" und Dein Herz aber gerne dennoch möchte.

    Es gibt meist einen Weg sich Wünsche zu erfüllen. Du musst Deinen Wunsch anpassen. Z. B. könnten das ältere Tiere aus dem Tierheim sein oder ein alter Hund aus Privathände, der gerne noch einen schönen Lebensabend haben möchte. Dann hättest Du "Dein Hunderudel" - eben anders!

    Im ersteren Fall besteht immer die Option, dass das Tierheim "eingreift" und vermittelt.

    Problematisch wirds erst bei Doppelmerle, und das ist doch in den Zuchtverbänden idR auch verboten.

    In den Zuchtverbänden selbst wird es wohl nie Doppelmerle geben, weil so was gegen die Zuchtbestimmungen verstößt.

    Otto-Normal-Hundehalter der einfach mal Spaß an bunten Welpen hat, wird aus Unkenntnis heraus in der Regel solche Zuchtbestimmungen nicht einhalten. Und gerade in dieser sinnlosen Vermehrung sehe ich viele Gefahren!

    wo zieht man denn eigentlich die Grenze frage ich mich gerade?

    Das ist doch einfach zu erklären: man nimmt nur gesunde voruntersuchte Hunde in die Zucht.

    Wenn ich weiß, dass Rasse A ein Herzproblem hat, dann checke ich den angehenden Zuchthund vor dem Zuchteinsatz - in der Regel ist das frühestens mit 18 Monaten - vom Tierarzt entsprechend durch.

    Das gleiche gilt für Patellaluxationen, für PRA- Augenuntersuchungen, HD und ED und wie alle möglichen Untersuchungen im Vorfeld eben rassebedingt möglich sind. Wenn ich als Züchter für meine Rasse das schon getan habe, dann habe ich im Vorfeld schon viel für eine gesunde Rasse getan.

    Die medizinische Voruntersuchungen schreiten immer mehr vorwärts und es liegt am Züchter inwieweit er in "seine Rasse" investieren will. Auch an den Vorgaben der Rasse-Verbänden!

    Letztendlich wird aber auch der Käufer davon profitieren, wenn er Züchter mit einem entsprechenden Vorsorgeprogramm unterstützt.