Beiträge von Grinsekatze1

    Und wenn mein Freund da ist, den Hund wegsperren.

    Na, das ist ja mal eine produktive Lösung. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Problem gelöst durch Wegsperren vom Hund. Soll der Hund jetzt 3 Tage im Keller wohnen bis der Freund wieder weg ist?

    Wie Du richtig erkannt hast - das kann nicht die Lösung sein. Deshalb Maulkorb drauf und der Hund darf sich normal in der Wohnung bewegen, bzw, wird auf seinen Platz geschickt und darf von dort alles beobachten und beiwohnen.

    Dein Freund müsste halt doch schon irgendwie an dem Problem mitarbeiten. Keine Videos - das kann ich gut verstehen. Aber vielleicht mit dem Hund selbst ein bisschen trainieren wäre ja schon ein guter Ansatz!

    Weil mein Hundetrainer (der den Hund ja auch fachlicher Sicht gut kennt und das seit Jahren), ist da total tiefenentspannt. Oder soll ich mir einen anderen Trainer holen?

    Ja, der Trainer muss ja auch nicht mit Dir in der Wohnung zusammen leben und stellt für den Hund deshalb keine Konkurrenz dar. Ehrlich gesagt finde ich die Einstellung vom Trainer sehr salopp.

    Such Dir mal einen anderen kompetenten Trainer und bitte da um Einschätzung.

    Ich finde das Verhalten sehr respektlos. So eine Begegnung der besonderen Art braucht kein Mensch. Beim nächsten Spaziergang rechtzeitig einen Bogen gehen. Schnell weg!

    Ich habe mir angewöhnt bereits Ansätze zu so einem Verhalten abzublocken. Bei manchen Menschen geht es gar nicht anders. Ansage "Bitte nicht angreifen, die haben eine Hautkrankheit".

    Ich würde auf keinem Fall den Hund mit der Maschine scheren. Das sorgt dafür, dass die Unterwolle nie richtig rauskommt und das eigentliche Fell nie mehr richtig nachwächst. Lass vom Scheren die Finger davon.

    Investiere in einen guten Kamm und Bürste und pflege täglich; kämme täglich aus. Gegen das Kürzen der Haare mit der Schere ist sicherlich nichts einzuwenden. Da solltest Du Dir vom Profi einfach was abschauen. Als gelernte Friseuse kannst Du das! Vielleicht wäre auch Deine Züchterin ein guter Ansprechpartner.

    Gegen das Ausscheren der Pfoten - aber nur zwischen den Zehen - habe ich persönlich nichts. Der Hund läuft in der Tat so viel besser, Schmutz bleibt nicht hängen, fällt sofort ab.

    Also erzählen tue ich meinem Hund jetzt weitgehend nix. Außer ich bin mal so richtig traurig und halte ihn fest, drücke mein Gesicht hinein und erzähle ihm, wie schlecht doch gerade die Welt etc. ist. Das sind kurze Momente! Zur echten Problembewältigung habe ich meinen Freundeskreis.

    Ich ertappe mich aber doch dabei, dass ich meinem Hund blöde Anordnungen gebe. Z.B. " Tapsi, wo bist Du". Blöd, weil ich ja weiß, dass er mir darauf nie eine Anwort geben wird. Oder "Was machst Du denn da"? Geantwortet hat er mir natürlich nie, verstanden aber schon :smiling_face_with_hearts: :smiling_face_with_heart_eyes:

    Ich wäre auch dafür, dass Du Dir vor der Hundeanschaffung eine andere Wohnung und auch einen tierfreundlichen Vermieter suchst. Umgekehrt ist die Suche später mit einem Hund viel schwieriger.

    Was hast Du davon mit gerichtlicher Gewalt Dir das Hundehaltungsgebot einzuholen? Viel Ärger im Vorfeld bis das durch geboxt ist und wenn der Hund da ist, fällt dem Vermieter mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas ein um die eingeforderte Hundehaltung doch noch zu verbieten. Das gibt ein Leben mit viel Stress und am Ende ziehst Du doch um. Wie schon geschrieben, Umzug mit Hund wird viel schwieriger!

    Kann das eine mögliche Erklärung sein?

    Das kann so sein!

    Auf jedem Fall hat Elisa durch Dein umsichtiges Handeln Vertrauen gefasst und auch von Dir bekommen. :smiling_face_with_hearts:

    Versuch doch mal das Aufreiten im Ansatz zu verhindern. D.h., wenn Du siehst oder erahnst, dass da das Aufreiten kommt oder kommen könnte, dann lenke sie ab. Das kann ein Leckerli sein, oder aber auch ein gemeinsames Spiel. Kurz anspielen, fertig!

    Zur Situation: Elisa kam zu mir an den Schreibtisch. Ich hab sie angeschaut, vermutlich ein bisschen zu lange. Da knurrte sie. Ich hab dann weggeschaut und sie ignoriert. Da ist sie weggegangen und hat sich auf Thea platziert.

    Da hast Du alles richtig gemacht und bei Elisa trat eine Übersprungshandlung ein - sie hat den Frust/Stress auf Thea plaziert.

    Das Knurren an sich ist kein sooo großes Problem (eigentlich normales Verhalten), aber ich finde die Konstellation schwierig und für einen unerfahrerenen Halter auch echt schwer zu handhaben.

    Knurren ist ein Warnung und solange der Hundehalter da nicht hinein agiert und den Hund "anstachelt" passiert weiter nix. Du machst das richtig: Du gehst aus der Situation raus! Elisa reagiert als Hund wieder richtig und wählt den Fluchtweg. Am Ende muss Thea das Aufreiten als Übersprungshaltung aushalten.

    Ich persönlich empfinde das jetzt nicht so schlimm. Dauerhaft jedoch nicht erwünscht. Mach eine Hausleine (dünne Schnur am Geschirr/Halsband) an Elisa und hole sie dort ab, wo ein unerwünschtes Verhalten auftritt, zieh sie wortlos runter.

    Für eine schwierige Konstellation halte ich die beiden Hunde jetzt nicht. Elisa muss lernen, dass bestimmtes Verhalten, nämlich, dass Thea als Frust/Stress-Bremse, herhalten muss, unerwünscht ist. Da muss die Hundehalterin agieren, darf jedoch nicht eskalierend handeln. Wie gesagt: Hausleine dran und wortlos runterziehen!

    Für dass das Du wenig Hundeerfahrung hast beweist Du mir viel Sensibilität und Du machst auch vieles richtig. Mit ein paar guten Ratschlägen und Unterstützungen bekommst Du das für beide Hund gut geregelt.

    Du könntest auch, wenn es möglich ist, Elisa zeitweise von Thea abtrennen. Dann können beide ihre Ruhephasen genießen.Sichtkontakt sollte auf jedem Fall bestehen bleiben. Das geht durch ein Welpengehege, oder auch durch ein Kinderschutzgitter zwischen zwei Zimmern.