Beiträge von Grinsekatze1

    Mach doch mal den Gegenpart. Schubse und bedränge körperlich beim Spaziergang Deine Freundin. Lass sie keinen Schritt ohne Dich gehen, bleibe stets an ihr kleben und gehe ihr körperlich richtig auf die Nerven.

    Kurz vorm Ausrasten würde ich zu ihr sagen: "Siehste, so fühlt sich mein Hund!"

    Vielleicht versteht sie dann!.

    Ich würde auf Leinen-Spaziergang plädieren und jeder behält seinen Hund auf seiner Seite. Vorerst gibt es keine körperlichen Kontakte!

    Ich schreibe mal aus eigener Sicht: ich stehe ja selbst irgendwann vor der Entscheidung meinen nunmehr fast 16jährigen Dackel gehen zu lassen.

    Aktuell haben wir noch Zeit: er frisst noch gut, er meldet sich mit einem leisen Wuff wenn er nach draußen möchte, dreht dort seine Runden und irgendwann zeigt er mir dass das jetzt reicht. Dann geht er zurück in sein Körbchen und verbringt wieder sehr viel Zeit mit Dösen. Bis er sich wieder meldet. Dazwischen nimmt er seine Umgebung immer noch mit wachen und klaren Augen wahr. Ein Zustand der für uns alle noch gut vertretbar ist. Mit 95 Jahren tickt das Leben eben anders!

    Was er nicht mehr kann: er sieht sehr schlecht - wahrscheinlich nur noch Schatten. Er hört noch das Rascheln der Leckerlietüte und ansonsten "überhört" er gerne alle Befehle. Sein Bewegungsapparat funktioniert noch recht gut und dennoch bekommt er unterstützend regelmässig ein Schmerzmittel (Librela). Damit geht es ihm deutlich besser. Magen-Darm alles noch okay. Keinerlei Probleme!

    Opi ist eben Opi und ich verzuckere ihm sein Leben mit viel Aufmerksamkeit, Zuwendungen und nehme ihn einfach so wie er ist. Hier geht es nicht um "was kann ich nicht mehr" sondern "schön, dass er noch da ist". Beweisen muss er mir nichts mehr! Er darf einfach da sein!

    Zum Abspülen und Reinigen von Wunden nimmt man Prontosan. Wasserstoffperoxid sind Mittel die man einsetzt, wenn es um infizierte Wunden mit eitrigem Befall geht. Das "frisst" die Wunde sauber. Auf Dauer zerstört es jedoch die wichtigen Enzyme die zur Wundheilung notwendig sind.

    Das erste Mal ist es passiert als er gefressen hat und die Kleine in seiner Nähe gespielt hat. Wir haben natürlich sofort reagiert, ihm deutlich nein gesagt. Seit dem üben wir regelmäßig in seiner Nähe zu sein, wenn er frisst, ihm etwas wegzunehmen und so weiter, damit er merkt, dass wir entscheiden können wo wir uns befinden und wann und wie er frisst.

    Warum lässt man das Kind in die Nähe eines Hundes der gerade sein Futter frisst?

    Da gehört einfach ein getrennter Bereich her! Nach der Fütterung Napf wegnehmen.

    Das Knurren ist eine Drohung, so nach dem Motto "Bleib weg, sonst gibt es Ärger". Dein Hund kommuniziert mit dem Knurren eine klare Ansage! Was wäre, wenn er das gar nicht mehr machen würde, sondern gleich zum Angriff/Beissen überginge?

    Deshalb gilt das Knurren als Warnung und ich würde es meinem Hund nicht verbieten. Ich würde aber verstärkt eingreifen und Hund und Kind nur unter Aufsicht zusammen lassen. Ansonsten, wenn Du keine Zeit hast, strikt den Hund abtrennen.

    Wir dachten, es war ein pubertärer Ausrutscher, aber leider ist es gestern wieder passiert. Dieses Mal nicht mit Futter, sondern mit Spielzeug. Unsere Tochter hat mit ihren Plüschtieren gespielt und eine Art Teeparty veranstaltet. Diego sitzt oder liegt normalerweise brav daneben oder macht mit. Dieses Mal hat er sich ein Plüschtier geschnappt und als meine Tochter es ihm abnehmen wollte hat er wieder geknurrt.

    Dein Hund ist in der Tat im erwachsen werden Alter und da fängt er eben an seine Eigenheiten an zu entwickeln. Da muss gezielt dagegen gesteuert werden.

    Mein Hund hätte sein eigenes Spielzeug und dürfte nicht mit den Spielsachen des Kindes spielen. Warum darf das Kind dem Hund das überhaupt wegnehmen? Das halte ich für derzeit eine sehr gefährliche Geschichte. Offensichtlich wurde da in der Erziehung einiges versäumt!

    Er ist ein großer Hund und darf daher nicht knurren oder aggressiv sein.

    Er darf und soll Knurren. Siehe oben! Es ist Teil einer Kommunikation und eine Anzeige/Drohung.

    Sinnvoll wäre es den Hund aus dieser Situation heraus zu bringen und für Ruhe/Ordnung zu sorgen. Das kann ein Abruf sein und den Hinweis "Geh in dein Körbchen" oder was auch immer.

    Niemals, nie, nimmt man seinem Hund einfach irgendetwas so ab. Schon gar nicht sein Futternapf oder Spielzeug. Wie würdest Du reagieren, würde man Dir den Teller einfach wegnehmen oder gerade Dein Lieblingsbuch oder Lieblingsteddy? Du wärest sauer und würdest schwer schimpfen. Dein Hund kann beides nicht. Aber, er zeigt durch Knurren an, dass ihm gerade was auf den Keks geht.

    Besser ist, Du fängst mit dem Hund ein Tauschgeschäft an: gibst Du mir den Teddy, bekommst Du ein Leckerli und vielleicht ganz kurz noch einmal den Teddy zurück.

    Ich persönlich tendiere dazu, dass Du Dir professionelle Hilfe nachhause holst und zwar in Form eines wirklich guten Trainers. Der kann zuhause den Umgang von Euch mit dem Hund und umgekehrt das Verhalten des Hundes in der Familie beobachten und kann Dir genaue Ratschläge geben.

    Ansonsten kann ich Dir momentan nur raten, Hund und Kind nicht alleine zu lassen.

    Ich würde mich immer für eine Box entscheiden. Ob die jetzt im Kofferraum steht oder auf dem Rücksitz. Die Hunde sind dort einfach besser gesichert und bei einem Unfall können die nicht einfach rausspringen, entlaufen etc. Außerdem behindert so auch kein Hund die Rettungssanitäter/Feuerwehr oder usw.

    Am Anfang ein Geschirr das man leicht verstellen kann, weil so ein Welpe in der Regel ständig wächst. Später eher eine Maßanfertigung. Den Welpen würde ich dennoch an das Halsband gewöhnen und zwar so, dass er ein Halsband einfach nur trägt. (nur wenn jemand von den Zweibeinern dabei ist). Als Leine empfehle ich gerne eine 1,5m lange und dreifach verstellbare Leine. Da kannst Du tagieren wie Du sie brauchst: kurz/lang.

    Über Körbchen kann man sich streiten: da gibt es jede Variante. Jeder so wie er mag. Allerdings werden viele Körbchen und Kissen gerne in der Junghundphase zerlegt und da würde ich jetzt nicht auf das teuerste Exemplar zurück greifen. Eine Kennelbox mit stets offener Tür kann für einen Welpen durchaus ein geeigneter Rückzugsort sein. Viele Hunde lieben das Dach über dem Kopf. Eine Höhle eben!

    Wenn Du dem Hund einen eigenen Bereich in der Wohnung abtrennen möchtest, so empfiehlt sich in der Tat ein Welpengehege. Das sollte in einer ruhigen Ecke stehen, aber auch so, dass der Hund Euch sieht und beobachten kann. Oder, Du kaufst Dir ein Babyschutzgitter und klemmst es zwischen zwei Türrahmen. Das hat den Vorteil, dass Du das auch für später nutzen kannst, Dein Hund ist daran gewöhnt.

    Vor 2 Tagen hatte ich wieder eine Begegnung der anderen Art. Ich habe 3 größere Hunde an der Leine und wollte nur kurz eine Löserunde machen. Da lässt jemand seinen Dackel(!) ohne Leine zu meinen hinlaufen. Dackel zeigt Drohverhalten wie aus dem Bilderbuch "Der is gaaanz lieb, darf er mal hallo sagen?" Eh, ich war wieder mal sprachlos.

    Das pflücken und wegtragen würdest Du bei meinen Dackeln nicht machen. Die würden Dir eine gewaltige Ansage machen! Nein, sie sind nicht bissig, möchten aber (ist von mir so gewollt) nicht von fremden Menschen einfach so "weggetragen" werden.

    Ich gehe auch mit 3-4 Dackeln spazieren und keiner läuft ohne Leine. Alle angeleint! Zuhause gibt es genug großen Garten und viel Auslauf. Wir machen eher Sozialisierungsgänge und da erwarte ich, dass ich die in Ruhe und mit Abstand zu anderen Hunden absolvieren kann.

    Das hineinbrettern in so eine handvoll Hunde - das braucht kein Mensch!

    Ich weiß halt auch, wie sie ist, wenn ich mit ihr etwas mache, wofür sie brennt. Wir waren früher eine Zeit lang regelmäßig im Verein, haben RO gemacht und unsere Trainerin war ganz begeistert von uns und meinte, wir haben großes Talent.

    Was spricht dagegen das Training wieder aufzunehmen?

    Sprich offen mit der Trainerin und, dass Du selbst eben nicht immer so kannst, wie Du möchtest. Du wirst merken, dass sich da Türen auftun und plötzlich gibt es eine Hilfsbereitschaft.

    Das ganze langsam angehen. Muss ja nicht täglich sein. Einmal wöchentlich und diesen Fixtermin auch fest einhalten.

    Leider nein. Dadurch, dass ich alleine bin, habe ich niemanden, der sie mal nehmen kann. Ich habe versucht, einen Menschen für gelegentliche Betreuung zu finden, aber das ist so schwierig!

    Genau deshalb musst Du raus unter Menschen. Du lässt sie so nahe an Dich heran wie Du das selbst möchtest. Du musst Dich öffnen! Du musst Türen öffnen! Von alleine wird sich nichts ändern, denn Du bist der Schlüssel!

    Gerade in der Gruppe von Hundehaltern mit ähnlichen Grundgedanken findest Du Halt und Unterstützung und auch Menschen denen Du vertrauen kannst. Da kannst Du eine Betreuungsperson für Deinen Hund finden, wenn es selbst bei Dir nicht geht.

    Du hast Verantwortung für diesen Hund übernommen. Und zwar für die nächsten 15 Jahre! Nur Du kannst für den Hund sorgen! Deshalb sorge für Plan B in dem Du Verbindungen schaffst, die den Hund in Notzeiten betreuen können.