Beiträge von Grinsekatze1

    Ich würde auch die Zähne immer in Beobachtung haben. Der Belag der sich da festsetzt ist hochgradig bakeriell. Diese Bakterien gelangen in den Blutkreislauf und setzen sich sehr gerne an den Herzklappen fest.

    Sobald es möglich und auch notwendig ist, also eine Zahnsanierung und regelmässig das Maul/Zahnfleisch/Zähne säubern, desinfizieren.

    Vor einigen Jahren hatte ihm ein TA ein vergrössertes Herz diagnostiziert und er hat ein paar Wochen Cardalis bekommen. Dann bin ich zu einem anderen TA, nach Ultraschall wurde ein normales Herz angezeigt und Cardalis wurde seither nicht mehr gegeben.

    Ja, das Herzgeräusch war deshalb in Ordnung, weil er das Medikament bekam. Ich hätte das gar nicht abgesetzt.

    Ansonsten bin ich für die Meldepflicht aller Würfe beim Veterinäramt.

    Wer soll die Würfe melden?

    Die, welche Welpen bewusst nach Optik vermehren haben kein Interesse etwas zu melden. Die wirklichen und eher seltenen Unfall-Würfe würden vielleicht tatsächlich gemeldet, oder die Welpen - wie in früheren Zeiten - einfach entsorgt.

    Es ist doch bereits heute so, dass die Mehrzahl der Menschen einfach wegschaut. Würden tatsächlich die Missstände in der Hundezucht kontinuierlich gemeldet, dann wäre so vieles besser!

    Und ja, die Veterinärämter sind jetzt schon heillos unterbesetzt. Wo soll der Zeitrahmen für ständige Kontrollen herkommen?

    Hast du einen Tipp, wie ich das tun kann?

    Hausleine (ist eine dünne Leine oder auch Schnur) am Geschirr des Hundes festmachen und den Hund vor dem Wegstürmen abhalten. Das heißt, Du nimmst die Leine/Schnur auf, gibst das Kommando "Nein" und führst den Hund auf seinen Platz (Decke) zurück. Und nein, es wird nicht alles sofort funktionieren. Du musst das eintrainieren!

    (Wenn Dein Hund in die Box kackt, dann ist sie in großer seelischer Not. Das kann nicht zielführend sein und ist eine absolute Qual für den Hund.)

    Wenn Apportieren, dann kontrolliert aufgebaut mit vorheriger Suchphase, aber kein tumbes Balli schmeißen - Stöcke sollten generell nix in einer Hundeschnauze verloren haben, da ist das Verletzungsrisiko einfach zu groß.

    :smiling_face_with_hearts: Da gehe ich ganz mit.

    Erklärend dazu: Das Bällchen nachrennen führt zu einer gewaltigen Vollbremsung des Hundes und geht sehr auf die Vordergelenke und den Nacken-Wirbelsäulenbereich.

    Besser also dem Hund beibringen: Absitzen, Abwarten bis ein Kommando kommt, losrennen, suchen, Ball aufnehmen und zurück bringen!

    Als erstes würde ich im Bekannten/Freundeskreis fragen, ob jemand den Hund nehmen kann. Mit 10 Jahren sind die Vermittlungschancen leider nicht die besten. Die Lebenszeit überschaubar!

    Privatvermittlung würde ich nicht empfehlen, da fehlt die Erfahrung und wenn der Hund erst einmal weg ist, wird es schwer den Hund wieder zurück zu bekommen.

    Deshalb beim Tierheim nachfragen. Die Hündin kann in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, bis das Tierheim oder die Tiervermittlung einen Endplatz gefunden hat. Sie muss nicht zwingend ins Tierheim.

    Ich übe anfangs nur mit Leine und kleinschrittig. Das heißt der Junghund bekommt eine 2m Leine an das Geschirr und muss warten bis ich das Spielzeug etc. geworfen habe. Dann bekommt er mit Handzeichen den Befehl "Hol es". Rennt er los, schnappt das Spielzeug kommt bereits ein dickes Lob und der Befehl "Bring hierher". Will er losrennen und weglaufen, was er anfangs immer macht, hält ihn die 2m Leine zurück und ich kann so auf ihn einwirken. Ich ziehe ihn mit den Worten "Hierher" zu mir.

    Wenn das funktioniert, wird 2 mal ohne Leine im 2m Radius trainiert. Anschließend wird wieder angeleint, eine längere Strecke mit längerer Leine gewählt und weiter trainiert.

    Er will noch und hat Lebensfreude,

    alleine das sollte Dir zeigen, dass der Hund noch nicht am Lebensende ist.

    Es ist normal, dass Hunde Muskeln abbauen und dass sie träger werden. Opi eben! Ich würde noch eine Schmerztherapie einleiten und ansonsten den Dingen ihren Lauf lassen. Dein Hund wird zeigen, wann er nicht mehr möchte.

    Ich habe hier auch einen fast 16jährigen Dackel-Opi (10,5 kg) der bewegt und macht das, was er eben noch kann. Einfach nur da sein dürfen, ist auch eine Option. Und ja, er hat noch viel Lebensenergie!