Beiträge von Grinsekatze1

    ch will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber wenn die Tierärzte nach 23 (!) Jahren mal die Preise erhöhen, kann ich - ganz objektiv - nicht so viel falsch daran finden. Das ist weit entfernt von einem Inflationsausgleich ... Hattet ihr in den letzten 23 Jahren keine Gehaltserhöhung?

    Die Tierärzte hatten schon immer die Möglichkeit zwischen 3 Kostenstufen zu berechnen. Arm geworden ist von den Tierärzten keiner!

    Ich gönne den Tierärzten eine Preisanpassung, zweifele aber an, dass sie all die Jahre nicht effizient behandeln konnten.

    Die fehlende Freizeit glaube ich den Tierärzten gerne. Aber auch hier muss man sagen, dass das wohl eher eine Frage der Organisation ist. Vom Kuchen muss man dann eben ein Stück abgeben!

    also das mit den Kosten für "wertvollere" Tiere find ich verrückt klingt nach "Rassehund ist mehr wert als Mischling und kostet darum mehr an Behandlungskosten,

    Man könnte es auch anders sehen: Wer Geld hat sich einen teueren Rassehund zu kaufen, kann auch bei der tierärztlichen Behandlung tiefer in die Tasche greifen.

    Wenn ich aber bei diversen Marktanbietern Mischlingshunde sehen und welche Kaufpreise da abverlangt werden, dann zweifele ich an dem obengenannten. Manchmal sind die Mixe überteuert! Teurer als der Rassehund selbst. Beispiel: die Doddles!

    Habe gerade eine Hündin mit 10 Jahren kastrieren lassen. OP-Tag natürlich sehr müde, nach 2 Tagen lief sie wieder selbständig die kleine Außentreppe rauf und runter und was ansonsten fit.

    Aber: Auch, wenn es von außen gut aussieht, sollte man doch einer Hündin eine Schonzeit von 6-10 Wochen geben, weil die inneren Nähte ja noch lange nicht verheilt sind.

    Wichtig auch, dass sie bereits 3 Tage vor Op-Termin mit leichtverdaulichem und weichem Futter gefüttert worden ist, damit sie beim Kot absetzen nicht so tolle drücken muss. Von daher empfiehlt es sich auch die ersten Tage nach der OP weiches Futter zu geben.

    Ganz ehrlich: ich würde dem alten Hund keinen weiteren Stress zumuten. Er wird dankbar sein für ein warmes und ruhiges Plätzchen und das würde ich ihm auch geben.

    Mein Rat: haltet beide Hunde durch die Türchen getrennt und gönnt jedem Hund seinen eigenen Freiraum. Das muss man managen und den Tag gerecht aufteilen.

    Ein 14jähriger Hund jetzt mittels Trainer dazu zu bringen mit einem ungeliebten Hund zusammen zu leben........ ehrlich, finde ich nicht gut.

    Remus seine aktiven Beschnupperungen sind erst einmal Neugierde und auch Stress. Es muss keine hormonelle Interaktion hinter der Rammelei stecken. Tatsache ist, dass der alte Ben das als aufdringlich empfunden hat und seine Ruhe haben will.

    Ich finde, dass mittlerweile aus der täglichen Hundefütterung eine Wissenschaft gemacht wird und dass das nun wirklich nicht zwingend notwendig ist.

    Wo bleibt denn das Bauchgefühl, die Beobachtung des Hundes (Zunahme/Abnahme von Gewicht)? Kann man denn nicht mit einem guten Gefühl das Füttern, was dem Hund augenscheinlich schmeckt, gut verdaut wird?

    Ich würde umziehen, weil auch Senioren noch sehr gut mit einer Veränderung zurecht kommen. Man muss dem Alltag einfach die normale Struktur geben und gut isses.

    Und wenn Du auf diesen Senior jetzt auf den Umzug verzichtest, dann hast Du in den nächsten Jahren Dein Zweithund als Senior. Das würde bedeuten, dass Du nie umziehen könntest.

    Außerdem, alleine Dein Umfeld: Willst Du das wirklich noch Jahre so ertragen?