Beiträge von Grinsekatze1

    Ich werf mal folgendes in die Runde:

    Du hast Dir einen Hütehund ins Haus geholt. Eine Rasse, die sehr arbeitsfreudig ist und hüten möchte. Diese Eigenschaften hat auch Dein Welpe in den Genen. Du musst diese Eigenschaft in geordnete Bahnen lenken. Und zwar jetzt schon! Nicht erst später!

    Dass er hinterher rennt, in Füße, Beine und sonst was beisst, ist völlig normal. Er muss lernen, dass man das nicht darf. Deshalb halte ich es für durchaus sinnvoll dem Welpen in seiner Ruhephase ein eigener Welpenauslauf zur Verfügung zu stellen. Spielsachen rein, Wasserschüssel, Schlafplatz - darin darf er sich austoben und kann Dich dennoch beobachten.

    Und den Rat der Züchterin: zwicken, kneiffen und das soll dann auch noch schmerzlos ausgeführt werden - sorry, das ist schmerzlos eben nicht möglich und der Hund verliert das Vertrauen in Deine Hände. Irgendwann schnappt und beisst er!

    Verfolgt er Dich, beisst er Dir in die Beine, dreh Dich abrupt um und wende Dich mit einem lauten "Nein" ab.

    Im Übrigen empfehle ich eine gute Welpenschule, die speziell mit Hütehunden umgehen kann.

    Ich rate ebenfalls zur OP und zwar sofort. Gerade dann wenn alle Gliedmaßen betroffen sind. Eine Heilung wird bis zu 6 Monate dauern und der Hund braucht danach Physiotherapie.

    Das Problem ist, dass die OP von vorne am Hals nach hinten gemacht wird. Das können nicht sehr viele Tierärzte, da braucht es Erfahrung.

    Er ist einfach ein schüchterner Typ.

    Auch schüchterne Typen müssen pinkeln. Mit 12 Wochen hebt er in der Regel kein Beinchen, da sitzen noch alle Welpen, bzw. die Jungs stehen.

    Vielleicht macht er im Körbchen unter sich.

    Trinkt er ausreichend? Kann er nicht heimlich irgendwo hinmachen? Läuft er in der Wohnung umher? Was für Rasse ist es? Im Haus aufgezogen?

    Ich muss dazu sagen sie hat immer sehr viele Leckerlies bekommen von jedem und ja war nicht richtig. Aber ich habe die num seit 1 Monat komplett abgesetzt. Werde darauf verzichten.

    Ich glaube, dass durch das Trockenfutter plus die vielen Leckerlis, der Magen daran gewöhnt war entsprechend Magensäure zu bilden damit die "Nahrung" verdaut werden kann.

    Seit 1 Monat verzichtest Du generell auf Leckerlis. Du schreibst selbst, dass das nicht wenig war. Der Magen war es aber gewöhnt entsprechend viel Magensäure zu produzieren. Nur das Nahrungsangebot ist jetzt weniger! Das führt unweigerlich zu Problemen in der Form, wie Du sie derzeit hast.

    Ich würde bei dem gewohnten Trockenfutter bleiben, das jedoch in kleineren Portionen über den Tag hinweg verteilen. Vorerst, damit sich die Magensäure/der Magen wieder einpendeln kann. Auch würde ich ihr eine Spätmahlzeit (wenn Du selbst zu Bett gehst) anbieten. Und zwar in Form von Zwieback.

    Darüber hinaus kannst Du die empfohlene Präparate gerne ausprobieren. Schaden über einen kurzen Zeitpunkt nicht wirklich!

    Unsere Gehwege werden sauber, würd ich sagen, auch wenn Stummelbeine wohl keine Qualzucht darstellen, weil die Hunde ja noch vorwärtskommen, ich finde diesen Trend Brust trifft Boden echt erschütternd.

    Das ist kein Trend der Rasseverbände und auch von Züchtern so nicht gewollt.

    Entspricht nicht dem Rassestandard der vorschreibt, dass der Mindestbrustabstand zum Boden 2/3 der Brusthöhe sein soll/muss.

    Es kann/darf ja jeder seine Hündin decken lassen und Welpen in die Welt setzen - einen Nachweis über Sachkunde braucht man ja nicht vorzuzeigen. Das Ergebnis sieht man dann und daraus erfolgt die Verallgemeinerung!