Beiträge von Grinsekatze1

    Und in diesem Fall ist der Hund nicht "nur" gelähmt, sondern hat auch noch ein verletztes Vorderbein und Tumore.

    Wie soll er mit einem verletzten Vorderbein jemals laufen können. Die Tumore sind das nächste Problem.

    Zudem kennt er das Leben beim Menschen nicht, ist dem Ganzen jetzt völlig ausgeliefert und selbst wenn man mit zig Tierarztbesuchen noch irgendwas verbessern könnte, für den Hund wird das eine Tortur. Mit ungewissem Ausgang. Ich bin ehrlich, ich würde das einem Hund nicht antun.

    Da stimme ich voll umfänglich zu!

    Gestern in der TK (wir waren nur zum Impfen da) saß im Wartezimmer ein Dackeln in Rottiger mit blauen Augen. Dass es Rottiger beim Dackel gibt, ist mir klar. Aber wie sieht es mit blauen Augen aus? Kommen die auch mal beim seriös gezüchteten Dackel vor?

    Rottiger hat meines Wissens nach auch was mit dem Merle-Gen zu tun und dennoch habe ich noch nie einen Dackel mit blauen Augen gesehen. Glasaugenfarbe, ja, die ist unter Merle gar nicht so selten. Dann aber eher in Verbindung mit dem Weißfaktor!

    Woher die alle kommen? Keine Ahnung!

    Beispiel: wer schon ewig mit Hunden zu tun hat, kann sich eventuell garnicht ausmalen, was für dumme Fehler möglich sind aus Unwissen.

    Doch kann man sich ausmalen, weil jeder Hundehalter mit eventueller jahrzehntelanger Hundeerfahrung auch mal ganz vorne - am Anfang - gestanden hat und vielleicht genau so die Fehler gemacht hat wie Du.

    Im ein oder anderen Fall ist es vielleicht glücklicher ausgegangen - wer weiß!

    Ich würde mich freuen, wieder von Dir zu hören. Bis dahin - alles Gute

    Der/die Verband/Verbände, Verein/e geben nur die Vorgaben, züchten tun die einzelnen Züchter...

    Das unterschreibe ich 100%ig.

    Nicht der Verband macht den guten Hund, sondern der Züchter. Als Verbandsmitglied kann ich vielmehr machen als das was der Verband mir zwingend für die Zucht empfiehlt.

    Der Rassestandard macht Vorgaben und wenn ich z.B. Möpse mit längeren Nasen züchten möchte, dann täte ich das. Ganz klar, dass die auf Ausstellungen keine superdupi Bewertung bekommen würden. Dafür wäre die Käuferschicht dankbar und würden es sicherlich wertschätzen!

    Rein vom Bauchgefühl her bin ich absolut dagegen, dass jegliche Vermehrung von Hunden (und anderen Tieren) nur noch über Rassezuchtvereine stattfinden darf.

    Die Hunde, die ohne Verbandszucht aufwachsen, haben keinen klaren Herkunftsnachweis. Bevor man sich solche "unbekannte" Risiken in die Zucht holt, lässt man es eben. Auch, wenn in der F1 die Nachkommen sehr reinrassig daher kommen, können die "Fehltritte etc." doch in den nächsten Generationen auftreten. Solche Hunde sind schlichtweg für die Weiterzucht nicht brauchbar.

    Was wichtig wäre, dass man Dissidenszuchten den Zugang in alle Rassehundeverbände erlaubt. Den gerade in der Dissidenz finden sich oft viele gute Hunde, die beim VDH-Rassehundeverband, nicht zugelassen werden, weil sie eben aus der Dissidenz kommen.

    Meiner Meinung nach, muss ein Umdenken bei den Funktionären aller Verbände stattfinden. Sich gemeinsam organisieren, sich gemeinsam der Sache Hundezucht widmen, weg von dem Show-Room, die künftigen Hunde real bewerten, ohne jeden Schnickschnack und Pokalkampf, Schleifchenränge.

    Die Vorstellung, man könne seinen Welpen "formen", ist sehr irreführend. Man kann Weichen stellen, ja, aber wird nicht gegen die Anlagen des Hunde ankommen

    Das Wort "formen" sollte man nicht so wörtlich nehmen. Ich hätte vielleicht schreiben sollen: erziehen. Welpen sind in der Regel nicht negativ vorbelastet und lassen sich deshalb besser erziehen, weil man nicht gegen bereits gefestigte Verhaltensweisen angehen muss.

    Unter erziehen oder formen, verstehe ich nicht den Hund entgegen seiner Veranlagung umzukrempeln. Deshalb war ja auch meine Empfehlung den Hund entsprechend auszusuchen und selbst zu "formen" bzw. die bessere Ausdrucksform "zu erziehen".

    Hallo Lenti,

    ich finde es sehr mutig von Dir sich selbst Fehler einzugestehen, gut zu reflektieren und diese im Forum noch einzustellen. Dazu gehört Mut!

    Was Du brauchst: einen hundeerfahrenen Menschen der Dich bei Deinem Objekt Hund begleitet, der einfach für Dich da ist! Das kann ein erfahrener Hundetrainer oder ein Hundeverein sein, oder ein netter Hundemensch aus Deiner Umgebung.

    Ich wünsche Dir, dass Du an Deinem Projekt Hund nicht scheiterst und Dir nach einigen Überlegungen wieder zutraust einen Neuanfang zu starten. Mit einem Hund der zu Dir passt und vielleicht doch eher einen Welpen den Du als Anfänger selbst formen kannst.

    Ich wäre dafür, dass die reine Vermehrung von Hunden/Katzen unter Kontrolle gestellt wird. Alles was nicht unter einem Verband und unter Veterinärkontrollen stattfindet, sollte verboten oder zumindest erschwerd werden.

    Es kann doch nicht sein, dass jeder seine Hündin/Kätzin decken lässt und für die Nachsorge sind dann die Tierschutzvereine zuständig.

    Ich behaupte mal ganz frech: viele der kranken Hunde kommen aus einer sinnlosen Vermehrung, ohne Kenntnisse von Zucht, Aufzucht etc. und da steht die Selbstproduktion von merlefarbenen Hunde - die sind ja so hübsch und so bunt - ganz vorne.

    Dringend großes Blutbild veranlassen um zu sehen wo der Hund gesundheitlich steht. Ultraschall Magen/Darm oder auch Röntgenbild.

    Aufgrund dessen, dass sie wenig frisst, kann es auch zu einer Magenschleimhautentzündung kommen. Schonkost und viele kleinere Mahlzeiten verabreichen. Spätabends auch noch eine Mahlzeit - z.b. trockener Zwieback.

    Wie sieht der Schleim und der Kot aus?

    Im übrigen ist diese Erkrankung derzeit kein Grund einen 15jährigen Hund einzuschläfern. Da kann im Grunde was ganz harmloses dahinter stecken, welches bei richtiger Diagnose noch gut behandelbar ist.

    Ich habe auch einen uralten Hund (16,8 Jahre) und aufgegeben wird erst, wenn es wirklich nicht mehr geht.

    Eine Hundebox ist immer noch die sicherste Variante.

    Ich würde die Hundebox zuhause aufstellen, den Hund darin füttern (mit offener Tür) und zum späteren Zeitpunkt erst einmal die Tür beim Fressen anlehnen - sie sollte sie nicht aufstoßen und von selbst rauskommen - also rechtzeitig öffnen! Dann schließen und den Zeitpunkt entsprechend dem individuellem Bedürfnis des Hundes beim Füttern schließen und wieder öffnen.

    Zwischendrin mal Leckerli in die Box werfen um den Hund zu animieren die Box zu betreten. Mit dem Schließen nicht zu früh beginnen! Der Hund muss Vertrauen fassen!