Beiträge von Grinsekatze1

    Wobei das ruhig, gemütlich und leicht zu erziehen doch eher eine Folge der gesundheitlichen Probleme ist.

    Wer Atemprobleme hat bewegt sich nur so weit, wie es ihm selbst keine Probleme bereitet. Man wird dann als träge und gemütlich eingestuft!

    Klar, dass da keine große Erziehung erfolgen muss, obwohl ich auch Bulldoggen kenne die durchaus aggressiv nach vorne gehen.

    Der Hund hat nun halt festgestellt, daß es viel schöner ist drinnen zu leben, das wird er mit keinem Training der Welt vergessen.

    Ich finde diesen Satz stark vermenschlicht. Vielleicht ist es so, oder aber: durch das zeitliche Trennen der beiden Hunde draußen im Garten hat der andere Hund (der der draußen bleiben musste) vielleicht ein territorales Verhalten an den Tag gelegt und die beiden Hunde harmonieren draußen nicht mehr so gut.

    Echo will dem Stress aus dem Wege gehen, jammert, jault und kratzt an der Tür. Einen anderen Ausweg hat er ja nicht!

    Also beim 26 Kilo Hund würde ich persönlich keine stärkeres Wurmmittel verabreichen. Warum auch?

    Bei meinen 10,8 kg Hunden, oder auch etwas weniger, gibt es das Milbenmax auch für den 10 kg Hund. Reicht völlig!

    Genau so verabreiche ich auch ab und an eine halbe Tabl. Milbenmax (für 25 kg Hund). Da bekommen die etwas leichteren Hunde eine etwas höhere Dosis. Geschadet hat es bislang nicht. Das ist aber keine Dauerlösung! Sondern passiert nur dann, wenn der TA gerate das Milbenmax für einen 10 kg Hund nicht vorrätig hat.

    Durchfälle gab es bislang nie. Eine Darmsanierung war deshalb nie notwendig. Hier wird normal weiter gefüttert!

    Ich denke, dass der Auslöser des "nicht-mehr-alleine-sein - können" an vielen Faktoren liegt:

    Dein Hund ist mittlerweile alt geworden und wurde aus dem gewohnten Umfeld gerissen - das ist für manche alte Hunde ein großes Problem. Sie werden unsicher, kennen das Umfeld nicht, die Geräusche und reagieren entsprechend. Rituale sind da besonders wichtig! Hast Du ja oben so geschrieben. Halte sie bei!

    Hinzu kommt Deine Befindlichkeit, der Stress mit der Nachbarspartei und die Ängste die dadurch entstehen. Dein Hund spürt das!

    Was soll man jetzt raten? Umzug - dann hast Du wahrscheinlich wieder Probleme mit dem eigenen Hund und eventuell gibt es da auch wieder solche Nachbarn.

    Ehrlich, ich würde mir im näheren Umfeld einen Hundesitter suchen, der den Hund immer dann nimmt, wenn Du länger außer Haus bist. Nicht zum Gassigehen abgeben, sondern einfach nur zum Hüten. Da findet sich sicherlich ein hundefreundlicher Rentner/in, die keinen eigenen Hund mehr halten möchten, aber zum Bekuscheln und zum Umhegen gerne mal kurzfristig einen Hund übernehmen. Den Fokus würde ich da auf häusliches Hüten legen, nicht aufs Spazieren gehen!

    Für mich sah im Video der Fragestellung das Laufbild dahingehend aus, dass der Hund deutlich hinten links beim Laufen instabil ist und einknickt. Erster spontaner Eindruck: Hüftgelenk

    In dem Video wo der Hund pinkelt, das linke Hinterbein belastet und das rechte Bein hoch hält - das würde kein Hund so machen, hätte er BSV.

    Ich empfehle ein CT oder MRT das gibt Klarheit. Leider geht das nur unter Vollnarkose. Röntgenbilder lassen keinen klaren Rückschluß zu. Auf den eingestellten Röntgenbilder erkenne ich keinen BSV im hinteren Bereich. Da sieht die Wirbelsäule eigentlich ganz gut aus!

    Das Aufschreien beim Hinstellen des Hinterpfoten wegen Stellreflexprobe könnte ein Hinweis sein auf PL. Die Kniescheibe kann ja hin und her springen und das verursacht ebenfalls Schmerzen.

    Ich würde mich wirklich auf die Suche des Hundes machen. Wenn Du Foto hast, irgendeiner in der Straße kennt den Hund.

    Und wenn wirklich alles negativ verläuft: Anzeige mit Foto in die Zeitung setzen - vielleicht hilft Dir da auch ein netter Reporter und macht eine Story daraus - und so für Publication sorgen.

    Auf jedem Fall auf eine Anzeige bei der Polizei bestehen. Die müssen das aufnehmen. Attest vom Tierarzt dazu! Zeugenberichte, wenn vorhanden! Du schützt damit unter Umständen Deinen eigenen Hund vor weiteren Vorfällen und auch andere Hunde.

    Vergiss den Panzerschutz für Deinen Hund. Zieh festes Schuhwerk an (Stahlkappen) und nimm ein Regenschirm zur eventuellen Verteidigung mit. Der lässt sich blitzschnell vor einem anrennenden Hund aufspannen und die meisten Hunden sind so baff, dass sie zurück weichen. Wertvolle Sekunden, die Leben retten können!