Erst einmal mein Mitgefühl für Deine Situation. Tut mir sehr leid für Dich.
Ich habe jahrelang in der Pflege gearbeitet und viele häusliche und familiäre Situationen erlebt. Lass Dir gesagt sein, dass die Patienten meist für sich und ihre Lebensumstände kämpfen, weil sie für sich das Beste aus der Notlage herausholen wollen. Sie sehen die Not der Pflegende meist gar nicht. Fordern viel zu viel!
Du hast - trotz aller Liebe zu Deiner Mutter - ein Recht auf ein eigenes erfülltes Leben. Lebe Dein Leben und baue alles andere mit ein. Gib Dich selbst nicht auf! Du würdest eines Tages nur Unzufriedenheit spüren, weil Du nicht leben kannst.
Lerne zu Delegieren und Aufgaben abzugeben. Lebe Dein Leben im Einklang mit der Pflege Deiner Mutter und nicht umgekehrt.
Hol Dir Hilfe über die ausgewiesenen Pflegestützpunkte. Dort wird man sehr viel Verständnis für Dich aufbringen und Dir Wege zur Selbsthilfe aufzeigen. Es gibt auch Selbsthilfegruppen. Es liegt dann an Dir, was Du davon annimmst.
Wenn Du so weiter machst wie bisher, Dein eigenes Leben einschränkst, dann wird sich über die Jahren viel Frust aufbauen und das tut Deiner Seele nicht gut.
Such Dir Hilfe!