Beiträge von Grinsekatze1

    Gesucht wird ein zuhause für einen fünf Monate jungen Rüden. 75% Labrador aus AL, 25% Pyrenäenberghund. Er hütet fleißig die Menschen, immer unter Strom, sehr kontrollierend.

    Wieso schafft man sich sowas an? Und wieso vermehrt man sowas?

    Warum vermehrt man so was?

    Weil es vielleicht eine nette Hündin war und viele Bekannte von diesem "netten" Hund einen Welpen wollten. Nach der Geburt wird der Hündinnenbesitzer wohl festgestellt haben, dass die vielen "Interessenten" doch lieber nicht wollen.

    Zum Rüden: ja, man kennt sich, die Hunde "mögen" sich und beide sind ja so umwerfend im täglichen Umgang und na klar, die sollen dann auch zusammen kommen.

    Leider vergisst der Mensch, dass da die Vererbung eine große Rolle spielt und viele Verhaltensweise eben im Zuge der Entwicklung und Förderung durch den Hundehalter mit hinein fließen.

    Zurück bleiben Welpen, die, wenn sie eben nicht entsprechend gefördert werden, sich in eine ganz andere Richtung entwickeln.

    Ich wollte Fine gerade prophylaktisch entwurmen. Auf der Milbemax steht bis 25 kg 1 Tablette, aber 25 kg 2. sie wiegt genau 25. :ka:

    Würdet ihr es bei 1 belassen oder kann eine zu niedrige Dosis schädlich sein?

    Ich würde es bei einer Tablette belassen.

    Laut meines Tierarztes werden die 25kg Milbenmax für meine Hunde halbiert; d.h. 1/2 Tabl. reicht für 10kg Hund.

    Und mehr, muss nicht zwingend gut und richtig sein!

    Warum man sich dann sowas einfallen lässt...

    Weil so ein besonderer toller Hund eben Nachwuchs haben muss und die Menschen einen ebenso tollen Welpen daraus haben wollen. Sie vergessen nur, dass Vererbung ein bisschen mehr als nur ein "tolles Muttertier" ist und der Schuß auch nach hinten los gehen kann. Die werden noch merken, dass diejenige welche jetzt auch nach so einem Hund geschrieen haben, am Ende gar keinen Welpen abnehmen.

    Ich will hier sicher keine Diskussion lostreten...darf ich trotzdem, vor allem die, die selber züchten, fragen, ob in so einem Fall nicht angedacht werden soll, den Welpen zu erlösen? Je nach Lebensqualität unter Umständen. Aber das wäre doch mMn ein Grund, oder sehe ich das falsch?

    Ein Verkauf käme für mich gar nicht in Frage. Ein Weiterleben mit solch einer Erkrankung wohl eher auch nicht.

    Bei manchen Kleinhunden mag es ja so sein, dass die einfach Probleme bei der Stubenreinheit haben. Das liegt zum einen an der Aufzucht und zum anderen am Besitzer der seinem Kleinhund ein Katzenklo oder eine Welpenunterlage hinlegt und damit auch zufrieden ist.

    In meinem Umfeld bemüht man sich um die Hunde und da werden keine Katzenklos oder Welpenunterlagen benutzt. Und Reinpisseln etc. ins Haus ist da eher verpönt.

    Gewerbsmäßig und gewerblich meint für das Finanzamt zumindest das Eine: ein Gewerbe.

    Also Gewerbe anmelden mit allem Pipapo.

    Übersteigen dann die Einnahmen aus deiner Zucht bestimmte Sätze, wird es interessant wegen Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Hebesteuer etc.

    Warum viele kleine Hundezüchter Gewerbe anmelden? Einfach deshalb, weil in dem Moment die Hundesteuer wegfällt.

    Das setzt jedoch voraus, dass tatsächlich regelmässig gezüchtet wird und alle Einnahme (unter Angaben aller Ausgaben) auch dem Finanzamt gemeldet werden.

    Vor etlichen Jahren gab es von vielen Gemeinden eine Hundesteuerermäßigung für Hundezüchter (unter Vorlage einer Verbandszugehörigkeit - die sogenannte Zwingersteuerpauschale). Diese ist in den letzten Jahrzehnten von vielen Gemeinden abgeschafft worden und stellte gerade für die kleinen Hundezüchter ein riesiger Kostenfaktor dar. Viele wirklich gute Zuchten hätten vor dem AUS gestanden, wenn da nicht die Möglichkeit der Anerkennung des Finanzamtes als "gewerbliche" Zucht möglich gewesen wäre. Rechtlich gesehen wird zudem noch von gewerbsmässiger und gewerblicher Zucht unterschieden.