Beiträge von Grinsekatze1

    Na ja, das kommt ganz darauf an welches Ergebnis Du haben möchtest. Nur mal vorbeischauen, nur mal die allernotwendigsten Dinge in der Hundestube machen, dann wird das Ergebnis entsprechend negativ ausfallen können. Sprich: unter Umständen Verlust eines Welpen, Krankheitsanzeichen, Unterversorgungen etc. bekommst Du dann selten mit. Auch die Prägung wird leiden.

    Wenn Du Hundezucht ernst nimmst, dann steht das Wohl der Mutterhündin und der Welpen im Vordergrund. Regelmässig kontinuierliche Kontrollen und Beobachtungen schützen die Hündin z.B. vor Milchfieber, oder die Welpen z.B. vor Unterversorgung, weil vielleicht die Milch nicht ausreichend vorhanden ist.

    Man muss als Züchter nicht ständig die Hände dazwischen halten, aber eine Aufsichtpflicht ist unerlässig. Ein guter Züchter hat sein Muttertier und seine Welpen im ständigen Blick und kann zum richtigen Moment auch richtig eingreifen.

    Bauernhofhundewelpen wachsen meist im Stall auf und sind sich weitgehend selbst überlassen; sowie es die meisten erwachsenen Bauernhofhunde eben auch sind. Ausnahmen bestätigen die Regel!

    Grundsätzlich sind Labradore ja grobmotorisch im Spiel und dabei ziemlich rücksichtslos. Es hilft nur dem Labrador klar zu machen, dass er die Oma in Ruhe zu lassen hat und sich selbst zurücknehmen muss.

    Ich würde der Oma eine Zone verschaffen, wo der Labrador nicht hinkommt. Das könnte ein Babschutzgitter an der Küchen-/Wohnzimmertür sein, wo dahinter die Oma sich frei bewegen kann, der Labrador aber nicht hinkommt.

    Zusammentreffen müssen dennoch regelmässig stattfinden, aber nur, wenn Du Zeit zur Beaufsichtigung hast und Du die Oma unterstützen kannst sich vor dem Quälgeist zu schützen. Dafür wären gemeinsame Spaziergänge optimal. Zuhause hat kein Spiel und kein Zirkus miteinander stattzufinden.

    Heute in meiner Tageszeitung. Auf der Autobahn - ganz in meiner Nähe - wurde ein Welpentransporter mit 23 Hundewelpen und 2 Kitten gestoppt. Papiere wurden überprüft; bei 13 Hunden war keine Tollwutimpfung vorhanden und die wurden dem örtlichen Tierheim überstellt. Der Rest durfte weiterfahren loudly-crying-dog-face

    Ob Du neues Futter ausprobieren sollst? Nur Du wirst wissen welche Risiken für Deinen Hund dahinter stecken.

    Grundsätzlich vertrete auch ich die Meinung, wenn der Hund das Futter gut verarbeitet und verträgt, dann ist es so auch für diesen Hund richtig.

    Allerdings würde ich einen Futterwechsel bei einem sehr sensiblen Hund eher nicht durchführen, da wären mir die Risiken einer erneuten Erkrankung zu hoch.

    Wichtig ist doch erst einmal, dass eine gesetzliche Grundlage geschaffen worden ist. Darauf können jetzt Veterinärämter/Ordnungsamt/Polizei etc. reagieren. Vorher waren denen doch weitgehend die Hände gebunden, weil es keine oder nur schwammigen Aussagen gab.

    Jetzt liegt es an jedem einzelnen Menschen auf Mißstände aufmerksam zu machen, anzuzeigen und auch am Ball zu bleiben, dass sich grundlegend etwas verändert.