Beiträge von Grinsekatze1

    Deine Hündin fühlt den hormonellen Umschwung und "sie fühlt sich schwanger".

    Das Kuscheltier kann man ihr jetzt wegnehmen und sie anderweitig auslasten und beschäftigen; oder man lässt den Dingen eben ihren natürlichen Lauf.

    Verrückt ist sie keineswegs! Sie fühlt sich als "Mama".

    Es hat keiner geschrieben, dass Du ihm erlauben sollst Schuhe oder andere Dinge anzuknabbern. Wenn Du darin ein Problem siehst und den Hund deshalb wegsperrst, dann hättest Du Dir besser kein Hund zulegen sollen. Das tun kleine Hunde eben. Deshalb muss man sie nicht in eine Box sperren. Man bleibt wachen Auges und gibt Kommando "Aus" und "Pfui".

    Wegsperren ist halt bequemer!

    Zitat

    Hallo, ich hab jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber das ist ein völlig normales und auch wichtiges Welpenverhalten.. Würde ihn deswegen nie in eine Box sperren, außer er macht es den ganzen Abend stundenlang.

    Welpen wollen in diesem Alter alles in den Mund nehmen und drauf rumkauen, egal ob Leine, Schnürsenkel, Hände, Pflanzen usw. - auch das ist normal.

    Was hast du dir von einem Hundewelpen erwartet? :???:

    :gut:

    Alles andere ist reglementieren und das tut einem kleinen Welpen sicherlich nicht gut. Zuhause, da ist er vertraut und fühlt sich wohl. Draußen hat er beim Spaziergang viel Neues erfahren und muss es verarbeiten; dann tut loslassen, rumrennen, toben, spielen in der vertrauten Umgebung einfach mal gut.

    Was soll er mit seiner angestauten Gefühlswelt denn anderes tun?

    Bist Du niemals Kind gewesen?

    Laut Tierschutzgesetz bzw. Hundehaltung im Freien, steht einem Hund ein Zwinger von mindestens 8qm plus Hundehütte zu. Das ist das gesetzliche Minimum, daran sollte sich der Hundehalter auch ausrichten. Das Gesetz fragt nicht danach wie lange der Hund da drinnen sitzt.

    Leider ist es nicht gesetzlich verboten die Hunde in Boxen zu halten. Das halte ich persönlich für sehr verwerflich, da der Hund keinerlei Möglichkeiten hat sich zu bewegen.

    Ob reine Wohnungshaltung das Non plus ultra ist, da ist das Gewissen der jeweiligen Hundehalter gefragt.

    Grundsätzlich bin ich sehr dafür, dass Kinder sich Hunde annähern dürfen.

    In Deinem besagtem Fall würde ich Kontakte eher unterbinden. Warum?

    1. Es ist nicht Deine Aufgabe das Nachbarskind zu einem adäquaten Verhalten Deinem Welpen gegenüber zu erziehen.
    2. Solange die Mutter des Nachbarskindes zulässt, dass es gegen den Zaun tritt, wenn Dein Welpe dahinter steht -
    nein, danke!
    3. Was soll Dein Welpe bei solchen Erlebnissen lernen? Der bekommt irgendwann einen Hass gegen Kinder.
    4. Wenn mal wirklich was passiert; harmloses Schnappen, beim Spiel Kratzspuren ........... da wäre mir das Risiko bei
    so einer Mutter, die Fehlverhalten ihres Kindes duldet, viel zu riskant.

    Lass es besser! Schütze Deinen Welpen!

    Ich bin Mehrhundehalter und möchte mich hier äußern.

    In meiner ganzen Zeit der langjährigen (Mehr-) Hundehaltung hatte ich eine Hündin (als Welpe dazu gekauft) die völlig abgedreht auf immer wieder auf die gleiche Hündin los gegangen ist. Blutige, heruntergerissene Ohren; was immer wieder vom Tierarzt genäht und versorgt werden musste. Diese Hündin hat soviel Kosten beim Tierarzt verursacht - einfach untragbar!

    Sie durfte nur noch kontrolliert im Hunderudel - ohne ihre Erzfeindin - zusammen laufen. Das ging sehr gut; gegen die anderen Hunde hatte sie nichts; es gab nie andere Beissvorfälle.

    Sie wurde lange Zeit von ihrer Erzfeindin getrennt - diese musste in der Zeit, wo besagte beisswütige Hündin im Rudel mitlief - in der Wohnung separiert werden. Eine glückliche Lösung war das nicht!

    Besagte beissende Hündin wurde kastriert und nach einem Jahr konnten beide Hunde wieder problemlos miteinander umgehen. Es gab keine Beissereien mehr und beide lebten noch 7 Jahre sehr zufrieden miteinander.

    Ob das für Dich die Lösung ist vermag ich nicht zu beurteilen!

    Grundsätzlich: Rudelführung/Mehrhundehaltung verlangt vom Menschen einiges ab. Jeder Welpe muss integriert werden und es muss regulierend in die Struktur des Hunderudels eingegriffen werden, nämlich dann, wenn es darum geht, dass der Junghund seinen Platz sucht und finden muss.

    In der Natur würden ungeliebte Hündinnen aus dem Rudel vertrieben und sie müssten in einem anderen Hunderudel unterkommen. Das geht in einem Haushalt nur dann, wenn man eine der beiden Hündinnen abgibt. Zwangsläufig müssen sie ja miteinander auskommen!

    Es ist schwierig einen Rat zu geben, weil ich denke, dass im Vorfeld, während der Wachstumsphase des Nachwuchshundes vieles falsch gelaufen ist.
    Ich würde den Vorschlag machen, der kleinen Beisswütigen einen Maulkorb (keine Nylonschlaufe, sondern einen echten Maulkorb, der Hecheln und Wassertrinken erlaubt) anzulegen und innerhalb des 3 Hunderudels eine Ordnung herzustellen. So kann sie im Rudel mitlaufen, ihr könnt regulierend eingreifen ohne befürchten zu müssen, dass sie aus Frust auf die andere Hündin losgeht.

    Ich persönlich würde es gerne sehen, wenn ein Hundekenner auf Euch als Menschen (im Umgang mit den Hunden) und auf die Struktur der 3 Hunde schauen würde. Dann liese sich das Problem gleich an der Wurzel anpacken.