Beiträge von Grinsekatze1

    Ich persönlich lasse meinem Hund nur einen eingeschränkten Freiraum; nämlich soweit, wie ich die Situation einschätzen kann und insoweit wie er abrufbar ist.

    Einen hundertmeterlangen Abruf ist für mich ein NO GO. Der Hund hat in meiner unmittelbaren Nähe zu bleiben. Mehr geht nicht - ansonsten gehört er an die Leine!

    Zitat

    Danke für den Tip! die fahre ich mal schnell noch holen, ich hab nämlich keine Lust mehr auf dieses ewige Möhrengekoche oder jeden Tag ein Gläschen zu füttern :smile:


    Aber Du weißt schon, dass die nicht pur gefüttert werden? Die müssen mit etwas lauwarmen Wasser aufgelöst werden (ca. 3 Minuten) und etwas Öl - am besten Lachsöl (geht aber auch Sonnen-, Raps- oder Distelöl etc.) angereichert werden.

    Sind sehr sparsam! Du brauchst nur wenig zum Aufquellen!

    "will do please" er wartet auf Deine Befehle und führt aus. Er ist eher weniger selbständig, erwartet von Dir ganz klare Führerqualitäten und Ansagen. Wird eher ein unsicher Hund, wenn Du die geforderten Voraussetzungen nicht erfüllst.

    Ein eigenständig arbeitender Hund ist oft ein Dickschädel, ihn musst Du überzeugen und er arbeitet mit, wenn Du in der Führung überzeugend und konsequent bist und er weiß, was Du von ihm verlangst. Er will öfters eigene Wege gehen, braucht immer wieder Überzeugungsarbeit und durchgehend konsequentes Handeln. Kannst Du das Aushalten!

    Auch als Nichtjäger kann man Jagdhunderassen sehr gut auslasten: Mantrailling, Fährtenarbeit z.B.

    Gerade die Arbeitsrassen sind noch sehr klar und deutlich im Kopf. Müssen allerdings gearbeitet werden und sei es durch Ausgleichssport. Sind also für eher bequeme Menschen völlig ungeeignet!

    Ich mache z.B auch mit meinem Hund die sogenannte Begleithundeprüfung und ich muss ehrlich gestehen, so manches ist von der normalen Hundehaltung weit entfernt.

    Ich wünschte mir z.B. kein einstudiertes Laufschema, sondern einen "normalen" geprüften Umgang von Hundehalter und Hund.

    Nur, da fängt der Gesetzgeber schon an zu grübeln: "Was bitte ist ein normaler Umgang mit dem Hund"? Da müssten einfach praxistaugliche Prüfungstests her, die regelmässig auf den neusten Stand gebracht werden müssten.

    (und ja, ich habe ja nichts zu sagen

    Ich kann Dich sehr gut verstehen!

    In der Welpenspielstunde habe ich viele Lábradore als "Trampeltiere" kennen gelernt. Die walzen einfach über alles drüber. Aber so sinnse halt! Rassebedingt!

    Wenn die älter werden und erzogen werden (wenn sie erzogen werden) können die ihre Trampeleinheiten durchaus kontrollieren. Wie gesagt, dazu benötig der Labrador Erziehung.

    Leider ist es so, dass die Rasse Labrador als Familienfreundlich gilt und viele Hundehalter glauben, dass dann keine Erziehung erforderlich ist. Genau das ist es dann, was die Rasse Labrador zum Verruf bringt.

    Steh drüber, schalt Dein Gehirn aus und lass positive Ströme fließen.

    Ich fürchte, dass Dein Hund die Ängste die Du hegst und sehr wahrscheinlich unbewusst ausstrahlst, übernimmt. Er reflektiert Deine Stimmung!

    Beim Anblick eines Labradors verändert sich (Du bemerkst es wahrscheinlich nicht - aber umsomehr Dein Hund) Deine Körperhaltung und genau das versetzt Deinen Hund in diese Anti-Stimmung.

    Bleib beim Anblick gelassen, souverän und gehe vorurteilsfrei an dem betreffenden Hund vorbei. Dann wird das auch!

    Auch ich erlebe Labradore in der Welpenstunde als "Trampeltiere", "rüpelhaft" und eher "holderdiepolderjetztkommich". In der späteren Begleithundegruppe waren die dann doch etwas "erzogener" und disziplinierter.

    Lege Deine Grundeinstellung ab, dann klappt das auch mit Labradoren.