Frodo ist vom Typ her deiner Hündin scheinbar recht ähnlich.
Er hat auch einen Kumpel, der sich genau wie Frodo mit sinnlosem Herumgerase das Hirn wegschießen kann. Im Unterschied zu Frodo wird der dann aber sehr körperlich. Frodo hat ihn dafür einmal zusammen gefaltet, woraufhin die zwei sich ziemlich in die Wolle bekommen haben, weil sein Kumpel das nicht akzeptieren wollte.
Inzwischen ist das gemeinsame Herumrasen bei Spaziergängen verboten und wird abgebrochen (der andere trägt ne Schleppleine, weil er nicht abrufbar ist, bei Frodo ist das Abrufen kein Problem). Wenn der eine mal kurz rennen will, dann wird der andere beim Halter behalten und umgekehrt.
Seit wir das so machen, können wir wieder sehr entspannt miteinander spazieren gehen. Die Hunde interagieren jetzt viel ruhiger miteinander und es sieht aus, als hätten sie sich nichts zu sagen. Zu Beginn wird sich aber trotzdem immer freudig begrüßt, nur halt ohne, dass sie direkt hochdrehen.
Frodo hat andere Kumpels mit denen er herumrennen kann ohne dass es kippt oder sie sich komplett hochpushen. Da ist das Rumrasen dann auch erlaubt.
Spielen tun sie dabei nur selten, aber sie rennen halt alle sehr gerne als Pulk durch die Gegend.
Ich würde wohl künftig auf die Spaziergänge mit dem Nachbarshund verzichten, wenn die Halter nicht einwilligen da Regeln einzuführen.
Ich weiß wie viel Arbeit in so einem nervösen Hund steckt und ich würde mir das auf keinen Fall kaputt machen lassen wollen. Davon hat weder der Hund was, noch der Halter.