Hmh...ich hätte so gerne ein richtiges "Bauernhoftier", aber bin mir echt nicht sicher, ob ich möchte, dass mein ganzer Garten umgegraben wird. Wir sind durch die Ortsrandlage an der Straße platztechnisch leider sehr begrenzt, also viel mehr als den beschriebenen Auslauf + Freilauf im Garten kann ich den Hühnchen leider nicht bieten
Ich denke, ich muss das noch ein bisschen durchdenken und werd mir mal ein paar Bücher organisieren
Ich hab inzwischen etwas nachgelesen und scheinbar müssen Hobbyhalter in Österreich nur komplett aufstallen, wenn sie in einem betroffenen Gebiet liegen. Dieses Jahr war es zumindest so.
Tierarzt ist leider tatsächlich ein bisschen doof. Mein Partner behandelt nämlich kein Geflügel, aber wir haben hier um die Ecke zumindest eine Tierärztin, die viel Geflügel macht und 40min entfernt gibt es sogar eine Praxis, die chirurgische Eingriffe und komplexere Dinge bei Geflügel behandelt.
Hier gabs für die Zwergis letztes Jahr Animonda Carny, VetConcept, Mjamjam und Macs. Trockenfutter weiß ich gar nicht mehr. Ich glaube, wir hatten das von Royal Canin da, weil das die kleinsten Brocken hatte.
Außerdem gab es auch mal gekochtes Huhn oder Rindfleisch, damit sie das auch kennenlernen. Ganz viele Katzen werden später mäkelig, weil sie nur auf eine Futterart geprägt wurden. Man tut ihnen also einen Gefallen, wenn man sie an verschiedene Konsistenzen gewöhnt.
So nachdem ich meine Wünsche bezüglich Schafen und Enten aufgrund von Platzmangel begraben musste und sowieso eine Ecke im Garten habe, bei der ich nicht wirklich weiß, was ich damit machen soll, dachte ich "Hey, wie wärs mit Hühnern!"
Ich finde zwar viele Infos im Internet, aber irgendwie nicht zu all meinen Fragen Antworten und hoffe, dass ihr mir vielleicht etwas weiter helfen könnt?
Ich hätte gerne 3-5 Hühner (groß genug, dass Katzen sie nicht als Beute sehen), keine Küken (also Hühner, die kaum glucken) und hätte diese Fläche zu bieten:
Die Mauer links entlang sind etwa 10m, die Hecke entlang 13m (bis zu Tony, der praktischerweise an etwa der richtigen Stelle im Gras liegt), dann 2-3m runter und wieder 13m zurück bis zur Mauer. Reicht das als regulärer Auslauf für 3-5 Hühner? Also insofern, dass die Wiese das auch überlebt und nicht nach 3 Wochen nur noch Acker ist? Geplant wäre, dass sie unter Aufsicht auch im Garten (etwa 600m²) laufen dürfen.
Weiters - wie groß muss so ein Hühnerstall jetzt wirklich sein? Die im Handel angebotenen sind ja winzig? Wie putzt man sowas denn?
Und wenn man ein Gartenhaus umfunktioniert, kann eine so kleine Hühnergruppe das im Winter warm halten oder reicht es ihnen, wenn die Temperatur nicht unter 0 Grad fällt?
Ist es realistisch ihnen Stall und kleinen überdachten Auslauf (2x5m an ein Gartenhäuschen dran ginge sich zwischen Flieder und Mauer gut aus) zur Verfügung zu stellen und die Türe zum Auslauf dann selbst morgens und abends zu schließen?
Wie sieht es mit den Richtlinien zwecks Vogelgrippe bei kleinen Hobbyhaltungen aus? Müssen die auch eingesperrt werden oder macht man das sowieso um die eigenen Tiere zu schützen?
Und zu guter Letzt - hat jemand eine gute Buchempfehlung? Ich weiß, dass man wahrscheinlich alles an Infos auch im Internet findet, aber ich bin altmodisch. Ich mag Bücher. Ich schlage gerne mal nach.
Ha, und da behaupten immer alle, Retriever sabbern 😁
Meine produzieren zum Glück nie solche ekligen Sabberfäden 🫣😃
Ich hebe mal hervor dass man eigentlich nur deswegen keinen Hund mit Bart wollte weil das ja alles einsaut und die voller Sabber wären.
Nunja, wenn der Schnauzer tropft isses Wasser, wenn der Dalmi tropft isses Sabber. Unterschätze niemals the Power of Lefze
Soll ich dir mal Mazie vorbei schicken? Wenn ich Gurke schneide, läuft die aus wie ein kaputter Wasserhahn und dann klebt der ganze Boden. Es ist so eklig
Ich bin heute doch ein bisschen stolz. Wir waren heute bei einem Trainer zwecks Radiusproblemen im Freilauf (okay, an dem Thema hatte ich in den letzten Wochen dann selbst schon angefangen zu arbeiten und es ist schon viel besser geworden), da das Thema ja aber nicht mehr so heftig ist, haben wir am Absichern des Rückrufs gearbeitet.
Er hat sie so gelobt, weil sie so aufmerksam und entspannt ist, sich gut kontrollieren lässt und so gut hört (also für ihr Alter). Das war echt schön, das auch mal von jemand Außenstehenden zu hören, wo ich ja wirklich sehr mit mir gehadert habe, ob ich einen Riesenschnauzer "schaffe", wo ich doch mit Frodolino oft so überfordert war und jetzt mit fast 16 Monaten ist sie so toll und so bemüht und in allem was sie tut so unfassbar herzig (und ja ich weiß, dass sie noch lang nicht erwachsen ist)
An die Größe hab ich mich inzwischen auch gewöhnt - Mazie ist jetzt normal groß und alles darunter ist ein kleiner Hund
Ich denke dir fehlt einfach noch sehr viel Hintergrundwissen Valiantly
Kauf dir Bücher zur Hundeernährung (nicht speziell zu Barf!) und lies dich ein. Mach dir selbst ein Bild und zieh deine Schlüsse. Es ist ein sehr spannendes Gebiet. Dann wirst du auch verstehen, warum so auf dem großen Fleischanteil herum geritten wird
Mir hätte das auch zu viele Inhaltsstoffe. Ich würde lieber auf selbst gemachte Schonkost aus 2 Komponenten umstellen und eben wirklich häufig, also locker 4-5x und eben entsprechend kleine Portionen.
Ich weiß nicht, ob du schon mal eine Gastritis hattest, aber zu große Portionen und zu viele Bestandteile verschlimmern die Gastritis eher.
Wenn ja sind das ganz schön viele Inhaltsstoffe für einen Hund mit Gastritis.
Habt ihr es schon mit selbst gekochter Schonkost (sehr matschig gekochte Kohlenhydratquelle + fettarme Proteinquelle) versucht? Mehrmals täglich in kleinen Portionen lauwarm füttern. Eine halbe Stunde davor Ulmenrindenschleim geben.
Mazie hatte letztens eine wirklich anstrengende Angstphase
Drinnen ist sie wie Pattex an mir geklebt, denn alleine könnte ja plötzlich das Haus einstürzen und sie unter sich begraben.
Und draußen hat an einem Abend ein Jäger geschossen, als sie gerade an einer Maisstaude geschnüffelt hat. Hui da hat sie sich aber erschrocken und musste sich erstmal hinter mir verstecken. Außerdem musste alles wieder gaaaanz genau begafft werden, als wäre sie wieder 10 Wochen alt. "Pferde? Was'n das für ein komischer Riesenhund?"
Es war irgendwie gefühlt alles gefährlich und wenn es größentechnisch klappen würde, hätte sie sich wohl gerne tragen lassen. Es hat sie gar nicht interessiert, dass sie ein großer schwarzer Hund ist und mindestens 3/4 der lebenden Umgebung vor ihr mehr Angst hat als umgekehrt.
Erklär mal irgendwem, dass dein Riesenbaby sich gerade halb ins Hemd macht, weil sie von einem Chihuahua angepöbelt wird. Das glaubt einem niemand (ich hab es Mazie schon geglaubt, will mir ja nicht nachsagen lassen, ich würde meinen Hund nicht ernst nehmen!).
Als ich dann schon überlegt habe, sie für die Wanderung mit meiner Schwester daheim zu lassen (auf die ich mich seit Wochen gefreut habe), hat sie sich wieder einbekommen und war wirklich vorbildlich unterwegs.
Jetzt hab ich also meinen perfekten Junghund zurück
Die einzigen zwei Dinge, die sie einfach absolut nicht kann - schwimmen (ist ihr allerdings ziemlich egal, mir nicht, denn sie versucht dann an mir hochzuklettern um sich zu retten ) und im Freilauf den ewig trainierten Radius nach vorne einhalten. Deshalb ist vor ein paar Tagen (pünktlich zur Schlechtwetterperiode versteht sich) eine Schwimmweste eingezogen und sie hat erstmal wieder Leinenknast während ich überlege, wie ich ihr verklickere, dass sie die Länge ihrer Beine nicht ständig so angeberisch ausnutzen soll.
Ende August wird sie geröngt und ich bete inständig, dass sie erst danach läufig wird. Markiert wird nämlich schon wieder alles was nicht bei 3 am Baum ist
Bei meiner ersten Hündin (erwachsener Hund aus dem Auslandstierschutz) hatte ich 2 Wochen Probleme und zwar richtig heftig mit kaum essen können, super schlecht schlafen und ständige kreisende Gedanken, dass die Entscheidung die schlimmste meines Lebens war. Also laut DF war ich eine absolute Vollkatastrophe
Der Vorteil von Menschen, die schnell mal überdramatisieren - sie kriegen sich auch wieder ein, wenn sie etwas wirklich wollen. Finya war die beste Entscheidung meines Lebens und bei den nächsten beiden Hunden hatte ich gar keinen Anflug von Welpenblues mehr. Also nimm einfach zur Kenntnis, dass du gerade überfordert bist und beiß die Zähne zusammen, wenn du den Zwerg behalten willst.
Ich würde mir ehrlich gesagt bei einem Welpen im 4. Stock ein Welpenklo zulegen. Nicht unbedingt aus Faulheit, sondern einfach damit man ein Notfallklo hat, wenn man gerade halt einfach nicht so schnell draußen sein kann. Das entspannt ungemein. Bei einem Kleinhund würde ich das tatsächlich lebenslang stehen lassen. Spazierengehen sollte man natürlich trotzdem ganz normal