Es geht ja nur darum, den Neulingen beim Kochen klar zu machen, dass Hund eben mehr braucht als nur Fleisch, Gemüse (und Kohlenhydrate) im Napf. Das ist alles und daran finde ich nichts Falsches.
Hast du eher das Gefühl das Neulinge denken (ich übertreibe etwas) das man seinen Hund mit etwas Schweinehack täglich durchs Leben bekommt oder eher das es unmöglich ist einen Hund artgerecht und bedarfsdeckend zu füttern. Nur mit Hilfe von einem Komplettzusatz oder einem peinlichst genau ausgerechnetem teurem Futterplan?
Also ich habe da einen eindeutigen Eindruck in den letzten Jahren bekommen. Aber vielleicht trügt der mich auch
Im real life kommt mir eher der erste Fall unter, im Internet der zweite Fall. Warum? Der erste Fall meldet sich gar nicht erst irgendwo im Internet an, um seine Zeit mit der Informationsbeschaffung rund um die Hundefütterung zu verschwenden. Die kämen überhaupt nicht auf so eine Idee. Oft sind sie schon damit überfordert, wenn man ihnen sagt, dass Hund mehr braucht als nur Fleisch und ab und an eine Karotte zum Knabbern, wenn man von Kochen redet.
Das sind Leute, die gezwungenermaßen für ihren Hund kochen müssen und darauf eigentlich keine Lust haben. Wenn man denen mit abwechslungsreicher Fütterung und vielen verschiedenen Lebensmitteln kommt, laufen die davon.
Die Leute, die selbstständig im Internet nach Infos zum Kochen suchen, sind (meistens) eine ganz andere Gruppe. Die wollen das im Normalfall von sich aus und wollen dem Hund was Gutes tun. Da kann man natürlich auch einen Plan ohne Komplettzusatz erstellen, Bücher empfehlen, usw.
Bei Lieschen Müller von Nebenan mit ihrem viel zu dicken, allergiegeplagten Bello wird man damit aber keinen Erfolg haben.