Beiträge von oregano

    Man kann bei Welpen "Glück" oder auch "Pech" haben, was das Alleinbleiben und Stubenreinheitstraining angeht.

    Mein erster Welpe konnte lange nicht richtig allein bleiben bzw. war es ein ständiges Auf und Ab und mit viel Training verbunden.

    Stubenrein war er erst so wirklich mit 9 Monaten.

    Unser aktueller Welpe (inzwischen Junghund) ist vom ersten Tag an problemlos alleine geblieben (wir haben sie vormittags geholt und nachmittags hat sie im Wohnzimmer gepennt, während ich mit den anderen beiden Hunden im Garten war. Ich hab ab und zu nach ihr geschaut, aber sie war tiefenentspannt und hätte auch jederzeit zu uns können). Stubenrein ist sie nachts direkt gewesen und tagsüber seit sie etwa 4 Monate alt ist.

    Ich hab keine Ahnung, ob da auch die Hundegröße und der Charakter reinspielt, aber ich denke schon.

    Welpe 1 war ein sehr aktiver, kleiner und immer an mir kleben wollender Kleinpudel.

    Welpe 2 ist ein tiefenentspannter, selbstständiger Riesenschnauzer.

    Ein Auto macht tatsächlich vieles leichter, aber dann wäre ein Welpeneinzug im Herbst wohl am sinnvollsten. Dann hat man gut Zeit zum Trainieren, bis der Hund wirklich daheim allein bleiben muss.

    Ich hab eine Freilauf Frage:

    Die Fluse hat einen großen Radius. Er schaut bisher toll nach mir, wartet, kommt auf Ruf freudig zurück und checkt bei mir ein, aber er ist eben gerne vor mir am rumwuseln. Jetzt mal egal ob da ne lange Schlepp dran ist oder nicht:

    Wir handhabt ihr Kreuzungen im Wald? Wenn ich jedes Mal zurück rufe, bin ich bei seinem Radius gefühlt nur am bremsen.

    Reicht euch ein Stopp? Lasst ihr laufen?

    Er soll halt auch einfach mal ohne Gequatsche von mir sein Ding machen können.

    Kommt auf den Hund an würde ich sagen.

    Mein Ziel ist schon, dass ich sie einfach ablegen und dort warten lassen kann, so wie ich das auch mit den Plüschminis gemacht habe. Das Ablegen kann sie an sich schon, aber wenn dann jemand auftauchen würde, würde sie garantiert erstmal bellen, dann aufstehen und hinlaufen. Sie ist halt doch noch sehr neugierig und leicht ablenkbar, was für ihr Alter auch völlig normal ist.

    Wir rufen also zurzeit noch ab.


    Was macht ihr eigentlich mit euren Riesenyoungsters, wenn sie vor irgendwas Angst haben?

    Da wo wir gestern spazieren waren, ist ein großes Tierheim in der Nähe und am Rückweg hat man die Hunde sehr laut bellen gehört. Das kannte Maze in so einer Intensität bisher nicht und es hat sie extrem verunsichert. Ab einem gewissen Punkt so sehr, dass sie nur noch zum Auto rennen wollte. Finya und Frodo hab ich, wenn sie Angst hatten, immer auf den Arm genommen. Das hat ihnen gut geholfen, aber was hilft einem 25kg Junghund?

    Ich hab sie dann halt eng neben mich gepackt und direkt am Geschirr geführt (Futter konnte sie außer ihre geliebten Rindwürfel keines mehr nehmen). Ursprünglich wollte ich warten bis sie merkt, dass ihr durch das Gebell nichts passiert, aber der Regen war irgendwann doch recht stark, so dass es etwas ungemütlich wurde und wir zum Auto sind.

    Es tut mir sehr Leid, dass ihr eure Großpudelhündin so früh verloren habt :loudly_crying_face:

    Ich hab im August meinen Kleinpudel verloren. Er war gerade erst 9 Jahre alt geworden. Es ist einfach schlimm sowas :weary_face:


    Frodo war ein sehr schmaler Kleinpudel mit nur 6kg bei fast 40cm (in guten Zeiten), den man problemlos tragen konnte. Der Durchschnittskleinpudel wiegt aber meist mehr. Mit 8-12kg sollte man da meist schon rechnen.

    Wenn ihr einen wirklich handlichen Hund wollt, der auch mal in eine Tasche passt, würde ich eher bei den Zwergen schauen. Frodos lange Stelzen waren für Taschen schon grenzwertig, wenn er sich nicht zusammen gefalten hat.

    Der größte Unterschied zu großen Hunden? Die Kleinen passen auf den Schoß :smiling_face_with_hearts: und man muss bei Fremdhundbegegnungen mitunter mehr aufpassen. Ein Tutnix tut einem kleinen Hund schneller was, als einem großen Hund, auch wenn ers vielleicht nicht böse meint.


    Vielleicht kann dir Czarek bezüglich passenden Zuchten weiterhelfen.

    Ich hab mir aus dem Grund eine Rasse und einen Hund ausgesucht, der Finya gar nicht ähnlich war. Frodo war das komplette Gegenteil von ihr (also wirklich in allem) und das hat gut funktioniert.

    Finya ist mein Seelenhund geblieben, aber Frodo war mein Baby, mein Herzchen (und mein Sargnagel). Der ist mir gegenüber einfach nie erwachsen geworden.

    Sie haben sich wunderbar ergänzt.

    Problematisch fand ich viel eher, dass Frodo lieber Einzelhund gewesen wäre. Der hat seine Finya geliebt, aber er hätte mich lieber für sich alleine gehabt. Im Teilen war er wirklich nicht gut.

    Als ich mit meinen Minis noch in Wien gewohnt habe, bin ich zum Spazierengehen in den Wald oder raus auf die Felder gefahren. Die inoffizielle Hundewiese hinter der Siedlung hab ich gemieden wie der Teufel das Weihwasser bzw. nur besucht, wenn das Wetter super schlecht war. War irgendwer dort, bin ich direkt wieder umgedreht.

    Meine Hunde sind kein Freiwild und irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr zu diskutieren.

    Hast du noch SUC vom Teufelchen? Lilly sollte einen Zahn gezogen bekommen, aber die TK hat dann nicht operiert, weil der SDMA erhöht war. Mit SUC und Ipakitine-Pulber im Futter haben wir den Wert innerhalb von 2 Wochen wieder in die Norm bekommen und die Zähne konnten gemacht werden

    Nein. Aber meine Tante hat noch Ipakitine zuhause und mir angeboten und Porus One 500mg, allerdings für die Katze. Weiß gar nicht ob das für den Hund dann geeignet ist

    Ja kannst du auch dem Hund geben :smiling_face:

    Ich versteh nicht ganz warum eine Pankreatitis diagnostiziert wurde. Nicht mal Lipase ist erhöht :thinking_face:

    Wenn es keinen cPLI Wert gibt, wurde zumindest ein Abdomenschall gemacht? Das kann auch weiter helfen.

    SDMA kann auch aus anderen Gründen erhöht sein. Da der Wert nicht stark erhöht ist, würde ich mir da erstmal keine Sorgen machen.

    Ich bin total fasziniert - Maze frisst absolut alles.

    Beim Frühstück sitzt sie zum Beispiel bettelnd neben mir, damit sie ein Salatblatt abbekommt :rolling_on_the_floor_laughing:


    Ihr heutiges Abendessen

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    Hühnerfleisch

    Farfalle

    Karotten

    Vogerlsalat

    Omega3Öl

    Napfcheck Junior

    Maze hat ihren ersten Urlaub super gemeistert.

    Am ersten Abend war sie etwas verwirrt, warum wir nicht langsam mal wieder nach Hause fahren, aber da wir dann dort schlafen gegangen sind, hat sie sich wohl gedacht, dass das schon so passen wird und fand es okay.

    Beim Spazierengehen hat sie anfangs jeden entgegen kommenden Menschen gemeldet und angeknurrt. Sowas kennt sie von hier einfach nicht, weil hier viel zu wenig los ist. (also sie kennt Gegenden mit vielen Menschen, aber nicht dieses "es kommt ab und zu wer vorbei") Am zweiten Tag war ihr das dann auch egal.

    Sie war wirklich sehr brav, ist brav an anderen Hunden vorbei gelatscht, im Lokal immer brav unterm Tisch gelegen (mit Kaukram halt), hat uns nicht den Berg runter gezogen und wenn sie müde genug war, war die Leinenführigkeit auch ganz nett. Ab und zu hats ihr den Vogel rausgehauen und sie ist wie ein Springbock herumgesprungen (Schnee *hust*), aber für 5 Monate Riesenbaby mit grundsätzlich zu viel Energie hat sie das wirklich toll gemacht.

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    Ich drück dich mal :streichel:

    Finya hat die Narkose unter die Haut bekommen, da ich auf keinen Fall wollte, dass sie sich vor dem Einschläfern nochmal aufregt. Sie sollte ganz in Ruhe und entspannt gehen dürfen. Das wäre weder mit Muskelstich noch Venenkatheter möglich gewesen.

    Ist der Hund mal in Narkose, kann man in Ruhe eine Vene suchen.

    Wenn man gar keine Vene mehr findet, bleibt dem Tierarzt nur der Herzstich. Das ist für den Halter nicht schön, aber der Hund bekommt das nicht mehr mit.