Beiträge von oregano

    Mit Frodo war ich im Welpenkurs, im Junghundekurs und danach im BH Kurs bzw. hatten wir Obedience Training.

    Hätten wir aufgrund seiner Stressprobleme nach 1 Jahr nicht aufhören müssen, hätten wir wohl noch weiter gemacht.

    In einer Hundeschule waren wir allerdings nicht, sondern im Verein. Mir war nur wichtig, dass er lernt sich auch unter großer Ablenkung auf mich zu konzentrieren und (im Welpenkurs), dass er andere Welpen zum Spielen hat.

    Wie ich das mit dem nächsten Welpen mache, weiß ich noch nicht. Kommt für mich drauf an, was ich mit dem Hund machen will und wie die Umstände in seinem Umfeld sind (wie viel und welcher Hundekontakt ist möglich).

    Finya hat seit Jahren immer mal wieder Magen-Darm-BSD Probleme. Die Leber ist bei ihr allerdings okay.

    Ich koche für sie fettarm, ballaststoff- und kohlenhydratreich. Protein so, dass es gedeckt ist und möglichst hochwertig.

    Sie bekommt oft Huhn (das verträgt sie einfach am besten), ab und an Rind, Schaf oder Pute, sowie Fisch. Ei geht auch ganz gut oder Hüttenkäse.

    Dazu bekommt sie fast immer Reis und eben viel Gemüse (ich versuche Wurzelgemüse zu meiden, das hat für sie zu wenig Ballaststoffe), sowie Olewos, Flohsamenschalen, Inulin, Kleie, Gemüseflocken (das gibts nicht alles gleichzeitig), damit sie genug Kot absetzt und die Analdrüsen nicht verstopfen.

    Das geht bei ihr eigentlich seit Jahren sehr gut.

    Ab und an hat sie Phasen, wo sie vegetarisch besser verträgt. Da gibts dann, solange sie es mir halt frisst, statt Fleisch Milchprodukte, Eier und Soja.

    Ich glaube nach wie vor, dass sie mit einer rein vegetarischen Ernährung weniger Probleme hätte, aber da sie das auf Dauer nicht frisst, ist es eben keine Option.

    Ich glaube, hier muss ich mal nachlesen :D

    Ich war als Finya eingezogen ist super schnell auf 180, aber sie war mir da eine SEHR gute Lehrmeisterin und hat mich was Tiere und ihre Special Effects angeht zu einem sehr entspannten Menschen gemacht. Mich schockt kaum was.

    Finya hatte in den ersten Jahren eine heftige Angstaggression gegenüber fremden Menschen und Hunden. Sie hat also draußen sehr viel und laut randaliert, gleiches wegen Wild, Kindern oder sonst was. Ich hab letztlich angefangen vor mich hinzusingen. Sehr gerne Pippi Langstrumpf oder Abba. Einfache gute Laune Melodien halt.

    Und dann kam Frodo...mein kleines wahnsinniges Genie. Er treibt mich auch jetzt nach 5,5 Jahren noch mit seinem Gekläffe in den Wahnsinn. Ich bekomme es nicht abgestellt, weil er keine richtigen Auslöser hat an denen man trainieren könnte. Er bellt einfach so wegen nichts und allem.

    Er kläfft sich nicht in Rage, aber diese einzelnen Beller von ihm sind so schrill und durchdringend, dass ich jedes Mal zusammenzucke, weil es einfach aus dem Nichts kommt. Klug wie er ist, nutzt er das oftmals um Aufmerksamkeit zu bekommen und so sehr ich mich auch bemühe es konsequent zu ignorieren - es geht nicht. Ihm reicht das kurze Zusammenzucken leider als Bestätigung völlig aus :muede:

    Was ich ihm da manchmal für Flüche an den Kopf werfe, ist jenseits jeglicher Gelassenheit.

    Es ist aber auch einfach unlustig, wenn einem Finya fast vom Arm purzelt, weil Frodo meint, dass er sich jetzt aus dem Nichts mal ordentlich aufregen muss :wallbash:

    Wenn hier also jemand Tipps hat um meine innere Mitte und meinen Buddha in diesen Situationen zu finden - bitte her damit!!

    Es gibt ja Futtersorten mit hohem pflanzlichen Anteil, aber die sind meist eben teurer als Futter mit billigen Schlachtabfällen. Wahrscheinlich weil sie dann oft auch Bio sind oder mit extra nachhaltig oder sonst was werben. Ausgenommen ist sowas wie Pedigree, etc. Die haben gar nicht so einen hohen Fleischanteil, dafür weiß man halt nicht, was im Futter ist.

    Wären meine Hunde nicht so empfindlich, würde ich mir da gar keinen Kopf machen, wenn mal mehr Bindegewebe bzw. Schlachtabfälle im Futter sind. Hunde bleiben für mich Restefresser. Einem gesunden Hund als tierischem Anteil ausschließlich Muskelfleisch zu füttern, würde mir im Leben nicht einfallen (zum einen erscheint es mir einfach falsch und zum anderen ist es auch eine Geldfrage), aber bei kranken Hunden hat man diese Wahl einfach nicht mehr. Letztlich geht für mich die Gesundheit meines Hundes natürlich vor. Wenn ich Finya bis an ihr Lebensende nur noch Hühnerbrust füttern könnte, würde mir das weh tun, aber ich würde es in Kauf nehmen, wenn es ihr dadurch besser geht. Ist halt immer die Frage, was für einen selbst okay ist. Die Grenze hat jeder wo anders =)

    ich persönlich würde kein Insektenfutter füttern.

    Vor allem bei jungen Hunden hat man so später noch die Chance ein unbekanntes Protein zu füttern wenn er allergien entwickelt.

    Naja was man da nimmt, ist ja relativ egal.

    Meine haben zB noch nie Pferd bekommen. Wenn ich also regulär Insekten füttern würde, hätte ich Pferd trotzdem noch als Notfallproteinquelle.

    Ich hab mich endlich durchgerungen und für Finya einen Termin für die Zahn OP ausgemacht. Der ist wenigstens direkt morgens, so dass sie nicht lange nüchtern sein muss. Nervös bin ich trotzdem schon, auch wenns erst Ende Mai soweit ist |)

    Gestern waren wir 3,5h mit einer Freundin samt den Lieblingshundekumpels unterwegs und Finya war irre gut drauf. Die Wege waren schön weich und federnd und so ist sie fröhlich durch den Wald gelaufen und ich bin hinterher gehechtet :lol:

    Heute wars ihr dafür wieder viel zu warm mit den 20Grad und strahlendem Sonnenschein am Vormittag. Da haben wir uns dann einfach in die Wiese gelegt und den anderen Spaziergängern zugeschaut. Fand sie auch gut.

    Allgemein gehts ihr zurzeit wirklich gut. Nur das blöde Sodbrennen kommt immer wieder mal und diese winzigen Kotmengen machen mir auch Sorgen. Das ist nicht normal bei den Mengen an Ballaststoffen, die sie frisst :ka:

    Du wirst darauf keine 100% Antworten bekommen können.

    Bevor mein Kleinpudel eingezogen ist, war ich ein paar Mal mit dem Kleinpudel einer Freundin laufen. Der fand das super toll, hat sogar gezogen und war Feuer und Flamme.

    Mein Kleinpudel hat zwar im Alltag das gleiche Energielevel wie der meiner Freundin (vielleicht sogar einen Ticken mehr Energie), aber joggen findet der mehr als blöd. Jetzt mit fast 6 Jahren läuft er gerne mal eine halbe Stunde im Zockeltrab mit, aber ein begeisterter Laufbegleiter wird er nie werden.

    Ich hätte mich sehr gefreut, wenn ich mit Frodo Canicross hätte machen können, aber das ist einfach absolut nicht seins. Da kann man nichts machen.

    Sowas sieht man Welpen nun mal einfach nicht an ;)

    Ich kenne übrigens zwei Dalmatiner, die auch absolut keinen Bock auf solche Joggingrunden haben. Gibts halt auch :tropf:

    Deshalb von mir auch eher der Rat nach einem erwachsenen Hund zu suchen =)