Also bei Finya ist der Unterschied schon immens.
Die hat ja nicht einfach nur Arthrose, sondern ist vorne rechts durchtrittig und kann überhaupt nicht laufen ohne zu humpeln. Dadurch, dass sie schief ist, hat sie sowieso immer irgendwelche Verspannungen (ich kann sie ja nicht täglich zur Physio schleppen) und die ist mit Librela total narrisch geworden. Sie will direkt nach dem Frühstück spazieren gehen, sie will mit Frodo spielen, sie will mit mir spielen, sie hüpft kläffend herum, wenn ihr langweilig ist, so wie sie es als junger Hund getan hat.
Mir ist ehrlich gesagt völlig egal, ob das eine "Wunderheilung" ist oder am Librela liegt, aber ich werde bei ihr sicher nicht mehr ausprobieren, wie es ihr ohne Librela geht. Das Risiko, dass sie wieder starke Schmerzen bekommt (sie verträgt keinerlei NSAIDs!), ist mir einfach zu groß.
Was neurologische Probleme angeht...Finya hatte im Sommer lange Phasen von Demenz, wo sie wirklich arg verwirrt war. Sie hat so schlecht gehört bzw. konnte die Richtung meiner Stimme auch oft nicht mal ansatzweise deuten, dass sie nicht mehr freilaufen konnte. Sie ist einfach wie so ein richtig alter Hund spazieren gegangen, so halb in Trance und das ist inzwischen komplett weg. An manchen Tagen hab ich echt das Gefühl, sie ist wieder 5 oder so (nur ohne das nervige Gepöbel damals
).
Dass es Hunde gibt, die es nicht vertragen, ist klar. Sowas gibts bei jedem Medikament, aber wenn man einen Hund hat, dem man als Schmerzmittel nichts anderes geben kann, bleibt einem halt nur diese Chance und ich finde die sollte man nutzen, wenn man die Möglichkeit hat ![]()