Beiträge von angelsfire

    Aber mit Sedierung hab ich immer um die 100 gezahlt. Können auch die hier schon erwähnter 135 € gewesen sein. Aber sehr entfernt von hier teils beschriebenen Kosten.

    Ich hab ja die Rechnung nicht gesehen, weiß nicht wie dein TA arbeitet, weiß nicht ob er korrekt abgerechnet oder der Preis daher zustande kommt usw. Aber allein eine Entfernung von Zahnstein und Belägen mit Scaling und Politur kostet im einfachen Satz 61,97 + Mehrwertsteuer. Das wären dann also schon um die 73 Euro.

    Falls da alles ordentlich läuft mit Narkose und reinigung freu dich über den Preis. Ich wäre bei so Summen mehr als Skeptisch, dass da auch nur ansatzweise ordentlich und sicher gearbeitet wird. Dazu gehört auch eine Intubation usw. Was anderes ist es wenn der Hund eh in Narkose liegt und dann nur noch die Zahnreinigung oben drauf kommt. Dann passt das mit den 63 Euro zwar auch nicht (es sei denn es ist ohne Mehrwertsteuer angegeben) aber dann könnte man natürlich nicht anhand des Preises darauf schließen, dass es keine ordentliche Arbeit ist. Im Umkehrschluss kann man natürlich auch nicht sagen nur weils bei einem TA teuer ist ist es gut. Das ist klar. Man muss immer die einzelnen Leistungen vergleichen. Daher bringt es ja beispielsweise auch nichts wenn ich 3 TÄe anrufe und frage was ne Kastration (oder was auch immer) kostet ohne das ich weiß was genau für Leistungen erbracht werden. Gleiches bei der Zahnreinigung. Da gehts von Spritze in den Po und sonst keinerlei Überwachung oder sonstiges bis hin zu gutem Narkosemanagement halt alles. Ist immer die Frage was man bereit ist für die Sicherheit in der Narkose zu bezahlen.

    tsh beträgt 0,08 ... nicht 0,8

    Das ist dann natürlich eine andere Grundlage und dann kann man den T4 auch bewerten. Der dürfte etwas höher sein unter Subsitution. Wenn er das aber nicht verträgt nutzt es ja nix. Ich würde es wohl trotzdem mal mit einer leichten Erhöhung morgens versuchen und schauen ob sich was ändert.

    Nach der Kastration dauert es glaube ich mindestens 6 Monate wenn nicht sogar länger bis sich alles eingependelt hat. War der T3 denn mit der Dosis schon mal höher? Ihr lasst den ja sicher regelmäßig mit testen oder?

    Weder sind die Referenzwerte der heilige Gral noch der Beipackzettel.

    Nö aber dem Hund gehts ja offensichtlich nicht gut und einen TSH von 0,8 kann man jetzt halt auch nicht als normal ansehen zumal der T4 vermutlich falsch hoch ist.

    5 SDUler insgesamt und jeder Jeck war/ist anders.

    Das ist definitiv so. Meinte ich auch damit das man nicht die Blutwerte behandelt sondern den Hund und das halt eben jeder ne individuelle Dosis hat. Ich kenne auch Hunde die etwas weniger als die erste empfohlene Dosis bekommen. Da passen die Werte aber halt auch dazu und den Hunden gehts gut.

    JA, ich habe natürlich auch gezweifelt - soll man einen Forum mehr glauben als drei Tierärzten...?!

    Ist immer wichtig das man nicht alles ungefragt übernimmt, schon gar nicht aus einem Forum wo jeder schreiben kann. Genauso muss man halt manchmal auch bei TÄen hinterfragen. Ist ja keiner allwissend nur weil er das studiert hat. Denke da muss man einfach für sich den Mittelweg finden, je nach Situation. Es ist halt nur schade wenn einem Hund dann die Behandlung verwehrt wird weil der TA sich nicht auskennt. Schön, das es bei euch jetzt so gut klappt :)

    ie tierärztin sagt das das so völlig ok sei mit den werten.

    Dann muss man leider sagen das sie überhaupt keine Ahnung von der Thematik hat. Ein TSH von 0,8 ist nie in Ordnung, schon gar nicht unter Substitution.

    Aber das hier:

    ach ja,tamilo bekommt 2x eine halbe 400er forthyron am tag bei etwa 23 kg(genau weiß ich das gewicht grad nicht)

    zeigt ebenfalls das kein Wissen vorhanden ist. Dazu hätte sie nur mal in den Beipackzettel schauen müssen und hätte festgestellt, dass dein Hund total unterdosiert ist. Das ist nicht mal die erste Zieldosis mit der man anfängt. Das wären bei dem Gewicht nämlich 500 ug am Tag (genau genommen 460 aber da rundet man dann auf). Die werden euch bei den Werten aber ziemlich sicher auch nicht reichen.

    Der Körper versucht zwanghaft T4 zu produzieren, daher der hohe TSH. Dadurch stimmt der gemessene T4 aber nicht und wird deutlich niedriger sein. (Wenn ich da zu früher Stunde grad was durcheinander bringe korrigiert mich bitte). Wurden jemals die Antikörper gemessen? Oder auch mal auch die fT 3 und fT4 Werte?

    Jeder Hund braucht ne andere Dosis aber mal als Beispiel:

    Sky, Rüde, kastriert, ca. 16-16,5kg: morgens 500ug Forthyron, Abends 450. Wir waren aber auch schon bei 600.

    Amy, Hündin, kastriert, ca. 17-17,5Kg: morgens und abends 300ug Forthyron.

    Beide Hunde sind leichter als Tamilo und bekommen deutlich mehr. Sky ist jetzt eher ein Beispiel wieviel so ein Hund brauchen kann aber Amy ist da relativ normal dabei mit der Dosierung.

    Schlussendlich ist es bis zu einem gewissen Punkt richtig das man keine Blutwerte sondern das Tier behandelt. Aber bei euch gibts ja deutliche Probleme und abgesehen davon hat das mit den "wir behandeln keine Blutwerte sondern das Tier" natürlich auch seine Grenzen. Zum Beispiel dann wenn die Werte gar nicht passen. Ganz allgemein gesagt.

    Zum Thema Kastration: wie waren die Werte denn vorher? TSH niedriger? Natürlich bringt eine Kastration nochmal einiges durcheinander. Das ist nicht gleichzusetzen mit dem Chip.

    ich finde den t3 und tsh etwas zu niedrig ......

    Da passt die Dosierung nicht. TSH ist viel zu hoch, nicht nur ein bisschen. Der sollte unter 0,1 liegen, eigentlich sogar unter 0,05. Hat er ne autoimmune SDU? Wenn ja würde ich mal die Antikörper nachfordern. Der T4 ist vermutlich nicht wirklich so hoch sondern deutlich niedriger. T3 kann nur steigen bei ausreichend T4. Wieviel Forthyron bekommt er denn bei welchem Gewicht?

    Ich finde die Veränderungen bei meinem Hund richtig extrem. Er frisst gerne, ist immer ansprechbar und man kann ihn runterfahren. Auch gesundheitlich (vermutlich durchs Fressen) ist er richtig toll stabil geworben.

    Das freut mich sehr für euch :)