Beiträge von Shoppy


    Das klingt doch ganz gut. :D

    Wenn Du weiter gehen möchtest, mach das erstmal Schrittweise, im Wortsinn - nach dem Click einfach das Leckerchen so geben, dass sie ein/zwei Schritte in die gewünschte Richtung macht, stehen bleiben, angucken clicken, Leckerchen wieder so geben, dass sie weitergeht, etc. Je nach Grundstücksbreite kommst Du so mit 10-20 Leckerchen dran vorbei.

    Probier auch, ob du das Leckerchen nach dem Clicken werfen kannst, und sie dann hinterher läuft (also in die Richtung, in die Du gehen magst.


    Ich hab einen "bellenden Garten" als direkten Nachbarn. Wenn ich Hunde zum sitten habe, die darauf reagieren, geh ich manchmal, wenn ich einmal dran vorbei bin, direkt wieder zurück .
    Und dann halt nooch mal dran vorei, weil ich will ja schließlich Gssi gehen.
    ;D Damit habe ich den Halter des Kläffers schon ziemlich erbost, aber was kann ich dafür, dass das Tierchen unbeaufsichtigt im Garten ist, und bellen kann, wie es mag...

    Auf dem Rückweg müssen wir dann noch mal dran vorbei und meistens ists dann am nächsten Tag "gegessen" - da kommt noch ein Blick nach dem Motto, "da, der Garten bellt... KEKS!!" Dann gibts dafür nen Keks und wir gehn weiter ;D

    Leider wirds Herbst und da ist das Hundi jetzt nicht mehr so oft im Garten, so ein Mist....

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    Sooo, nachdem ich gefühlte Ewigkeiten auf einen neuen Clicker warten musste (der alte war meinem Sensibelchen zu laut), können wir nun eeendlich auch anfangen, mit dem Zeigen und Benennen (durch) zu starten...

    Langsam wird es auch allerhöchste Eisenbahn, ich habe nämlich das Gefühl, Hundebegegnungen werden immer schlimmer..., und da ich schwanger bin, setze ich all meine Hoffnungen in dieses "Zaubermittel"..

    Nun habe ich aber vorab noch ein paar Fragen:

    1. Muss ich ab sofort JEDEN Moment, in dem mein Hund einen Artgenossen erblickt, clickern? Wir haben nämlich gegenüber einen Hund und die beiden stehen zu gern am Zaun und "unterhalten" sich.. Da muss ich dann aber nicht immer daneben stehen und clickern oder?! Und bei der HuSchu?

    Also, idealerweise schon ;D
    Wie "unterhalten" die sich denn a Zaun? Nett? Oder anbrüllen? Bei letzterem würde ich dafür sorgen, dass das möglichst nicht mehr geht, denn dann läßt Du sie unerwünschtes Verhalten üben, und üben macht bekanntlich den Meister... ups!

    Hundeschule: oh JAAAAAAAAAA, weil da sollten dafür ja eigentlih ideale Voraussetzungen herrschen, weil Du doch ziemlich genau weißt, was die anderen Mensch-Hund Teams als nächstes machen werden ;D


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    2. Sollte ich es erstmal nur mit Hunden versuchen und dann nach und nach auch mit anderen Problemchen (Katzen, Rehe, Kaninchen,...)??? Oder kann ich auch mehrere Sachen parallel versuchen? Ich denke mal, nacheinander ist sinnvoller, falls man noch etwas falsch macht, unsicher ist, oder so... Oder?!

    Immer mutig darauf los. Du triffst doch nicht alle gleichzeitig, gell? Und in der Hundeschule lernt der Hund auch nicht erstmal Wochenlang sitz, bevor man mit Platz anfängt, oder?


    Im Ernst, das geht. Im ersten Schritt clickst du ja erstmal nur an, und baust noch keine Signale auf. Oder jedenfalls MuSST Du das nicht. Vielleicht stellst Du nach 3 - 5 Spaziergängen fest, Katzen sind nicht mehr so dramatisch, werden noch angeguckt, aber Krawall geschlagen wird nicht mehr - dan clickst Du das bei weiteren Begegnungen halt noch an, aber eine Signal brauchts nicht unbedingt.

    Was ich so toll am Z&B finde ist, dass der Hund nach einer Weile fest stellt, dass sie die Fähigkeit hat, Dir mitzuteilen, dass sie gerade was für sie aufregendes (Ob nun Angst, Wut, Jagd ist dabei relativ wurscht) entdeckt hat und zwar bevor sie losballern. Bemerken muß man es halt. :D Das ist dann Z&B "andersrum" - der Hund zeigt einem an, dass in die Richtung, in die die Nase zeigt, was interessantes los ist. Dann wird das ganze zum Dialog - keine Einbahnstraße mehr. Sehr praktisch, weil Hunde ja nun mal einfach viel besser hören und riechen und Bewegungen sehen können als wir, also bemerken sie Sachen, wo wir sagen "man da is nix du blödes Ding!"

    Ausserdem finde ich, ist es eine nette Beschäftigungsmöglichkeit - so ähnlich wie Vokabeln lernen für eine Fremdsprache - und da lernst Du auch nicht nur ein Wort - sondern "Grüppchen"weise - 10 oder so. Der Hund lernt auch eine Fremdsprache: Namen für bestimmte Kategorien. Hunde werden diesbezüglich unterschätzt. Es gibt eine Studie, bei der ein Hund Namen für 1000 verschiedene GEgenstände gelernt hat. TAUSEND!!! vor zehn Jahren sind Wissenschaftler umgefallen, weil Rico, der Border Collie, der mal bei Wetten dass aufgetreten ist, Namen für 200 verschiedene Spielzeuge gelernt hatte und sie auch unter wissenschaftlichen Bedingungen (Sprich, ohne Hilfe von Menschen) richtig zuorden konnte, und das hat der auch so "nebenbei" gelernt.


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    So, ich glaub das wars schon.. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mich nochmal melden werde, wenn wir angefangen haben.... :roll:

    LG und drückt mir bitte die Daumen dass das klappt, Jule und Smilla

    Wir drücken und warten gespannt auf Berichte :)

    hi Nicole,

    schwierig zu sagen, so ganz ohne Anschauungsmaterial :)

    Ich plappere Mal los, und du guckst, ob Du irgenwo einen Punkt findest, der passt.


    Ach, vorab ein/ Fragen: Fand sie Menschen schon immer doof, oder fallen ihr die jetzt vielleicht mehr auf, weil "Hunde" aufgehört haben ein Riesenproblem zu sein?
    Starrt sie nur, oder poltert sie dann irgendwann tatsächlich los?


    Also los:

    Immer wenn jemand "fixieren" sagt, fällt mir als erstes ein - besonders wenn nach dem fixieren auch tatsächlich gebrüllt wird: früher reinclicken und sofort versuchen, umzorientieren. Ich helfe da nach, indem ich das Belohnungsleckerchen an die Nase halte und das dann ein Stückchen zur Seite ziehe, sodass die Nase folgen muß um das Leckerchen nehmen zu können. sofort wieder gucken lassen, reinclicken, mit Leckerchenmagnet Nase wegdrehen, und wieder von vorne.
    Ich versuche das so schnell und so oft hintereinander zu machen wie es geht. Entweder bis der Mensch weg ist, ooooooooooder BESSER: der Hund die Nase auf den Click alleine herumschwenken kann und DAS ist dann ein Jackpotmoment - da wird also das Steak ausgepackt :D


    FALLS der Hund einfach nur starrt, sich nicht rühren kann aber nicht irgendwann loskreischt, dann kann man auch gucken lassen (da haben wir oben die Videos gesehen von der Nicole - von Tali und Zara) und halt reinclicken und ruhig verbal loben, Entspannungssignal anwenden, evtl., wenn der Hund das wirklich mag, streicheln, etc. Was auch gnz gut geht: wenn der Hund noch fressen kann, aber es schwierig findet, sich abzuwenden, dann nehme ich gern eine mit geilstem Zeugs gefüllte Futtertube und lass den Hund da rauszutzeln, während er das böse Dings anguckt (und probiere ab und an, ob ich die Nase mit dem Futtertubenmgnet etwas abgedreht bekomme ;D ).
    Auch hier: wenn der Hund auf die Idee kommt, ich dreh mich getz mal um und gucke, warum mein Mensch da immer rumclickt - DANN gibts Jackpot.


    Was ich nicht mag, ist Hund wegziehen - manchmal muß man, weil man sonst überfahren wird, oder es sonst irgendwie gefährlich ist, aber das ist dann auch schon das einzige, wo ich das anwenden würde. Ansonsten wende ich meine anderen Werkzeuge an, bis ich wieder einen ansprechbaren Hund hab, der freiwillig mitgehen kann.

    Manchmal löst man dadurch, dass man sich bewegt (also wenn man den Hund wieder "online geschaltet" hat, und denkt, man könnte jetzt weitergehen) nach ein oder zwei Schritten eine neue "Fixierstarre" aus. Wenn ich weiß, das passiert wahrscheinlich, oder die andere Version - durch Bewegung wird Hund wieder zum kreischenden Lenkdrachen) dann gehe ich nur einen Schritt, bleib stehen, gucke, ob der Hund noch "anwesend" ist, wenn ja, mache ich einen weiteren Schritt, wenn nicht, arbeite ich dran, dass er wieder runter kommt, mache einen Schritt, und "stottere" uns so vorwärts.
    Das geht meistens schneller, auch wenn sich das nicht so anhöhrt, als wenn man einen erstarrten oder einen rumtobenden Hund versucht "möglichst schnell" wegzuzerren.
    Ausserdem ist der Hund so immer wieder, wenn vielleicht anfangs auch nur ganz kurz, im "Lernmodus" und nicht einfah nur reaktiv. Und lernt so Bröckchenweise, dass man sich tatsächlich "gesittet" fortbewegen kann, auch wenn Monster anwesend sind. Wenn man schleift, löst man nur zusätzlich noch den Oppositionsreflex aus, dann ist das Hundehirn reaktiv und der Hundekörper balanciert sich zusätzlich in die entgegengesetzte Richtung aus.

    Ich habe neben den schon beschriebenen Managementmaßnahmen (wenn man keine Lust/keine zeit hat, läßt man nichts rumliegen/füttert getrennt)
    aktiv daran gearbeitet, dass meine beiden Ressourcenverteidiger (Gandhi und Pflegelhund Easy) "teilen lernen" - Crispel weiß, dass wenn irgendwer was hat/ihm was weggenommen hat, es bei mir was anderes/besseres gibt, und kommt dann also zu mir. Ausserdem würde er auch nie versuchen, irgendwem was wegzunehmen. Da sind die Knallnase ganz anders gstrickt. Gandhi geht z.B. einfach zum Easy und zieht dem was auch immer aus dem Gesicht.
    Das wäre anfangs in büschelweise fliegende Haare ausgeartet, mittlerweile gibts Easy einfach ab, und fragt dann bei mir nach was neuem.

    Gandhi kann es inzwischen ertragen, dass andere Hunde da sind/an ihm vorbei gehen, auch wenn er extrem hochwertige Ressourcen hat (Kopfhautplatten, ich ;D z.B.). Maximal knurrt er, und das ist auch völlig legitim, er darf ruhig sagen, dass ihm der andere hund jetzt nahe genug gekommen ist. Ausserdem ist das meilenweit besser, als aus der Haut zu fahren, und sich umgehend auf den anderen Hund zu stürzen. Übrigens ist "Nah genug" inzwischen auf ca. 20 cm geschrumpft von "auf dem Flur bewegt sich irgendwas Attackeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!".

    Erreicht habe ich das durch spielen des "Zeigen und Bennen", während er was gutes hatte und andere Hunde anwesend waren. Dabei ist das Ressourcenschweinchen jeweils so weit gesichert, wie es notwendig ist. Anfangs z.B. durch anleinen beim Hundekörbchen. Wenn man ein zuverlässiges "Bleib" hat, dass auch bei solch schwierigen Ablenkungen funktioniert, kann man auch das zum Einsatz bringen.
    Da auch ich eine wertvolle Ressource für die beiden Schweinchen bin (ich hab all die tollen Sachen ;D) belohne ich z.B. auch wenn ein Ressourcenschweinchen bei mir auf dem Sofa sitzt und ein anderer Hund rein/näher kommt. Da ich da meistens kein Futter "am Mann" hab, belohne ich mit Aufmerksamkeit, Lob und Streicheln.
    Zudem spielen wir super gerne das "ein Löffelchen für Gandhi/ein Löffelchen für Crispel/ein Löffelchen für Easy"-Spiel. Dabei kündige ich an, wer das nächste Leckerchen bekommt mit "Eins für Gandhi", "Eins für XY"...
    Das Spiel lehrt so viele gute Sachen auf einmal.
    Zum einen wertet es den Hundenamen auf, denn auf den folgt eine hochwertige Belohnung.
    Zum zweiten wissen alle Hunde, wer dran ist.
    Sie lernen sehr schnell, dass sich zwischendrängeln, rumschnappseln und ähnlicher Unfug nicht lohnt, denn dann kommt man nicht dran.
    Zudem bestärkt es nebenher das Verhalten, das der Hund grad zeigt - weshalb ich bevorzugt diejenigen "dran nehme", die grad sitzen. Wer hampelt, drängelt, schubst, schnappt bekommt halt nichts ab, bis er wieder ruhig steht oder noch besser, sitzt.
    Ausserdem lernen die Hunde, dass wenn wer anders was bekommt, und man sich selbst anständig benimmt, die Wahrscheinlichkeit, dass man auch was abbekommt sehr hoch ist.

    Die Argumentation für das doof finden wrden immer abwegiger.

    Ich sag dazu nur noch, dass NIEMAND unterschreiben muß, aus welchem Grund auch immer.

    Es muß auch niemand schreiben, dass er dagegen ist - dann brauch er nämlich nacher nicht zu schreien, dass man ihn als weiß der Geier was bezeichnet hätte.

    Ich habe gepostet, dass die Petition läuft, damit Leute, die gerne unterzeichnen möchten, erfahren, dass das jetzt möglich ist.

    Ich versteh das Geschrei nicht, warum man irgend wem beweisen muß, dass man nicht was auch immer ist, wenn mans nicht tut. Unterschreibt einfach nicht und fertig.

    Und wer unterschreibt, unterschreibt einfach und ebenfalls fertig.


    Wenn irgendjemand meint, dass es einen besseren Weg gibt, um was auch immer zu erreichen, dann geht den doch...

    Ich bezweifle stark, das auch nur irgendwas irgendwie besser wird, wenn man sich über Unterschrift ja/Unterschrift blöööööööööööd die Köppe einschlägt...

    Ich klinke mich jetzt hier aus.

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    Martina, warum ist genau das irrelevant?

    Na, eben weil es die immer geben wird, weil sie sich von keinem Gesetz aufhalten lassen werden, weil die das genaus so machen wie sie wollen, daher ist es eben für solche Leute Jacke wie Hose, ob die Dinger erlaubt sind oder nicht.


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    Wer sachkundig Stachler verwendet, der weiß wie er die händeln muss.

    Die Schlimmeren hingegen werden beim Verbot andere Wege gehen, nur bisher konnte man dank Sichtbarkeit genau da eingreifen.

    Etwas, das bei einem Verbot dann dank Kreativität und Bastellaune nicht mehr gegeben ist.

    Nur weil die Hunde dann im Verborgenen leiden ( und das wahrscheinlich wesentlich mehr und grausamer) ist es nicht besser!


    JETZT verstehe ich das.

    Es ist besser, dass X-viele Hunde öffentlich und legal unter Volldeppen leiden als Y viele unöffentlich und illegal

    Alles klar, ich radier sofort meine Unterschrift von der Liste

    Schon mal dran gedacht, dass sich die Petition an die Leute richten könnten, die zu erreichen sind? Oder gibt davon unter denjenigen, die Stachelhalsbänder verwenden keinen?

    Dass es IMMER welche geben wird, die die Dinger, oder schlimmeres (oder nur halb so schlimme, jeder darf was er für schlimmer/weniger schlimm hält gerne für sich behalten :D ) bestreitet niemand, ist aber irrellevant.