So einfach kann man ein Problem manchmal auch lösen. Haltungsbedingungen optimiert und schon ist das Pferd (und der Besitzer) zufrieden ![]()
Beiträge von Birtingur
-
-
Ich möchte auch Schnee
Wir haben imme rnoch tagsüber MatschWir auch

Aber immerhin jetzt mit Sonne
Die Pferde finden´s super. Schnee fänden sie aber sicher auch toll...
Würde sagen, wir stellen dann einen Antrag für den nächsten Winter:
Schnee bitte gerecht verteilen!
-
ICH WILL AUCH SCHNEE!!!



-
Alles anzeigenAlles anzeigen
Naja, da muss man jetzt einfach mal unterscheiden.
Da wurde ein isoliertes Ereignis betrachtet, da gleich wieder zu unterstellen, dass die ganze AUsbildung nur auf Prügeln besteht ist... phantasievoll.
Auch beim bravsten und zuverlässigsten Pferd kann an Tag X etwas passieren, dass ihm an diesem einen Tag komplett die Nerven durchgehen und man einfach mit dem was man hat, da dann sehen muss, dass man heil wieder zurück kommt.
Ich hatte es in meinem Reiterleben dreimal, dass ich Blut und Wasser geschwitzt habe und gebetet habe, dass ich mich und Pferd heil wieder in den Stall bekomme.
Alles drei absolut zuverlässige, gut ausgebildete Pferde bei denen es davor und danach nie wieder ein Problem gab, aber an diesem einen Tag, kam halt Auslöser Z des Weges und hat sie in blanke Hysterie versetzt.
Bei Fez war der Auslöser damals der Angriff einer Bulldogge, bei Morganroth waren es zwei A***löcher auf Quads, die fast auf uns gelandet sind und bei ChouChou waren es 6 Bundeswehr Transporthelikopter in Formationstiefflug.
Das hatte nichts mit Erziehung, Ausbildung oder Gewaltspirale zu tun, das waren einfach nur Ausnahmesituationen, in denen es hieß, das Pferd (und auch die anderen in der Gruppe) wieder in den Stall zu bekommen, ohne dass es sich, einen selbst oder andere gefährdet, verletzt oder tötet.
Man muss anderen wegen einem Moment von dem man nicht weiß, wie es dazu kam, nicht immer gleich das Schlimmste unterstellen.
Das habe ich mit der Frage nicht gemacht. Ich habe auch in einem anderen Post von mir gesagt dass die Frage nichts mit der beschrieben Situation zu tun hat.
Ich habe mich einfach nur gefragt was man denn macht, wenn das nichts bringt. Und aus Interesse habe ich das hier gefragt.
LG
SaccoDann macht man es bewegungsunfähig? Siehe Rollkur.
Oder man hängt es an was Stärkeres. An einen Traktor z.B.. Natürlich mit Knotenhalfter und Kletterseil. Damit bloß nix reißt
Eigentlich möchte ich so weit gar nicht denken... im besten Fall gibt so jemand das Pferd dann ab

Und man kann nur hoffen, dass es dann zu jemandem kommt, der (gute!) Alternativen parat hat. -
Man darf halt auch nicht vergessen, dass per Social Media derzeit überall rosa Wolken, Wendy, Ostwind und derlei gestreut wird... Reiten ohne alles und Freiarbeit möchte aktuell jeder können. Das Problem ist nur: es kann kaum jemand. UND: das kann man auch nicht mit einem unerzogenen Pferd machen

Dann landet man letztendlich doch wieder bei der Gewalt aus Hilflosigkeit, weil dabei draufgehen will ja auch keiner
Babette Teschen hat ja auch so einen tollen Blog, wo sie seit vielen Jahren zum harmonischen Miteinander zwischen Mensch und Pferd aufruft. Und viele viele Tipps dafür gibt.
Der Beitrag, der mir aber am meisten im Kopf geblieben ist, war, als sie schrieb, dass man neben all dem schönen Miteinander nicht die Erziehung vergessen dürfe. Und dass man da ggf. auch mal deutlich sein MUSS, damit man nicht in Gefahr gerät. Man sollte es aber mit Sinn und Verstand (oder Hilfe!) tun. -
Ich finde es total spannend, dass die Reaktionen auf den Beitrag von LuundYer ganz anders ausgefallen sind, als ich es erwartet hätte

Wenn das jemand in einem Hundethread und auf einen Hund bezogen gefragt hätte (also Besitzer schlägt Hund mehrfach mit Leine, weil er ständig in die Leine springt), wären die Antworten bestimmt andere gewesen
Und wenn ich ehrlich bin, war mein erster Gedanke auch, dass es sicher nicht nett und zielführend ist, ein steigendes Pferd immer und immer wieder mit der Longe zu "schlagen"
Aber ich hatte auch im Hinterkopf, dass solche Reaktionen immer ein Ausdruck von Hilflosigkeit sind. Die Besitzerin wusste sich in der Situation nicht anders zu helfen und es ist ganz natürlich, dass der Selbstschutz im Vordergrund steht. Also irgendwie versuchen, sich das Tier vom Leib zu halten und/oder andere nicht zu gefährden... nicht auszudenken, es trifft die Besitzerin am Kopf oder reißt sich los und rennt auf eine Straße

Man hätte also vielleicht sogar Hilfe anbieten können. ABER ich finde es trotzdem gut, dass LuundYer so mutig war, die Besitzerin auf ihr Verhalten anzusprechen! Dass immer alle nur wegsehen ist ja auch keine gute Lösung. Keiner von uns war dabei, aber so wie die Situation beschrieben wurde, klingt das Verhalten der Besitzerin tatsächlich eher nach einer Handlung aus Überforderung/Unsicherheit und Hilflosigkeit. Aber es könnte ja auch sein, dass sie wirklich immer so mit ihrem Pferd umgeht und dann finde ich es gut und wichtig, dass sie auch mal darauf hingewiesen wird
Vielleicht ist es der ausschlaggebende Punkt zum Umdenken... Wer weiß das schon 
Dennoch stimme ich euch zu, dass der Unterschied zum Hund natürlich unstrittig ist. Ganz besonders in Sachen Sicherheit. Und das sollte meiner Meinung nach immer oberste Priorität haben
Größe und Gewicht sind einfach nicht vergleichbar 
Man kommt beim 500 kg Pferd mit menschlicher Kraft nicht sehr weit und muss sich in Notsituationen dann halt anders helfen. Das sollte aber nicht zur Gewohnheit werden und wenn ich merke, dass es draußen nicht anders geht, dann muss ich eben drinnen bleiben und üben bis es draußen klappt. Im besten Fall holt man sich Hilfe dazu.
Ich bin auch eine bekennende Leckerchen-Tante
Meinen Junior habe ich seit er 3 Jahre alt ist und habe ihn von Anfang an mit positiver Verstärkung gearbeitet. Er kennt es nicht anders und es hat mir schon in sehr sehr vielen Situationen weitergeholfen
Aber als wir zum Beispiel die ersten Spazierversuche gestartet haben.... Da hing ich zwischenzeitlich auch mal an dem Pferd und konnte außer irgendwann loslassen gerade mal gar nix mehr ausrichten
Und wisst ihr warum? Weil ich immer nur nett war. Und es auch in dieser Situation sein wollte.
Danach habe ich mir Hilfe gesucht und durfte erstmal lernen, meinen Standpunkt zu behaupten. Ohne Leckerchen aber auch ohne Prügel. Ich war einfach nur konsequent und deutlich. Habe auch Kleinigkeiten nicht durchgehenlassen, sondern umgehend korrigiert. Und das nur im alltäglichen Umgang. Bis ich mich wieder auf einen Spaziergang getraut habe, hat es etwas gedauert
Heute sind wir ein super Team und ich immernoch eine Leckerchen-Tante
Aber eben eine konsequente 
-
Ist ja nicht so, dass ich das Problem nicht kenne. Hier hat sich aber ganz ohne Witz das Thema erledigt, seitdem ich Zeit für so viel Spazieren gehen habe. Und wirklich gehen, kein Schlurf, kein snacken, kein glotzen, täglich. Normales Training dann einfach noch dazu und gerade an lauen Sommerabenden gerne noch ein zweites Mal.
Du Glückliche! Naja, mal abgesehen davon, dass dich dafür andere Sorgen plagen

Ich vermute, an der Zeit der Besitzer liegt es letztendlich bei den meisten dicken Pferden. Wenn ich könnte, würde ich täglich 2-3 Stunden ins Gelände gehen. Schätze, dann hätten wir da auch kein Problem mehr.
Brauche ich nur noch jemanden, der in der Zwischenzeit meine Familie und den Haushalt versorgt
-
Aller Speck zu uns
irgendwie habe ich das Gefühl, neben der Reiterei gehe ich zu oft spazieren. Hier ist spätestens nach zwei Jahren alles rank und schlank und ich muss zufüttern trotz 24h Weide im Sommer.Und dabei hatte ich mir diesmal ein fettes Pony gekauft. Ein wirklich fettes Pony

Normal haben wir mit Speck gar kein Problem. Auch wenn die Pferde durchgehend auf der Weide sind. Wir wohnen in den Bergen und selbst die Koppeln sind steil und außer dem Hintern der Pferde wird nichts runde. Selbst im Winter, wo nur wenig gemacht wird hält meiner seine Figur. Aber die 10 Tage komplette Pause (außer Koppel) und warme Temperaturen in Kombi mit Winterplüsch waren zu viel und nun ist der Bauch da...

Ich frage mich wirklich, was ich falsch mache...
Mein Youngster war schon fett, als ich ihn bekommen habe. Da war er noch roh und stand 24h nur auf der Wiese im Flachland rum - da wunderte es mich nicht.
Dann ist er zu uns ins Hügelige gekommen, ich habe angefangen mit ihm zu arbeiten. Futter wurde rationiert, Heu aus Netzen gefüttert, Wiese nur ein paar Stunden am Tag, KEINERLEI Kraftfutter. Bewegung täglich (Longe, Spaziergang, Equikinetic,...). Allerdings kaum Bewegungsanreize im Stall/auf der Weide. Er blieb fett
Dann war ich schwanger, musste ihn zwangsläufig in Pause schicken. Er kam ein paar Monate in eine Junghengstherde auf eine große hügelige Weide. Abgestandenes Gras, recht viel Bewegung in der Gruppe. Er blieb fett
Anfang 2020 habe ich ihn dann wieder geholt, allerdings in einen anderen Stall. Weitläufiger Offenstall, Wallachherde mit 6 Pferden. Bewegen sich recht viel, bekommen im Winter Heu aus Netzen, im Sommer durchgängig Weide, allerdings auch eher abgestandenes und sorgfältig ausgewähltes Gras, keine fette Kuhwiese. Er wird täglich bewegt (Reiten im Gelände/auf dem Platz, longieren, freispringen, Equikinetic,...). Er bekommt noch immer kein Kraftfutter. Und ist immernoch fett
Allerdings muss man dazu sagen, dass er auch ein ungünstiges Gebäude hat - er ist generell sehr kurz und hat noch dazu einen seeeeeehr kurzen Hals... Und ist vom Fundament auch eher kräftig. Sicherlich begünstigt das das fette Aussehen auch (muss es mir ja irgendwie schön reden
).Hier mal Bilder aus Oktober von der Knutschkugel:
Externer Inhalt lh3.googleusercontent.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt lh3.googleusercontent.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier sieht man den kurzen und kräftigen Hals ganz gut:
Externer Inhalt lh3.googleusercontent.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Nimmst du meinen bitte auch mit? Hügel kann ich bieten. Schicker Po schon vorhanden

-
Ich decke über Winter nach Bedarf ein. Allerdings nur mit einer ungefütterten Regendecke. Wenn´s Pferd trocken ist, kommt die Horseware Ireland drauf, wenn´s geschwitzt oder vom Regen nass ist, die Bucas Smartex Rain. Bin da ganz bei euch - das ist die beste Decke ever!!! Habe mir gerade letzte Woche noch eine zweite für den Oldie bestellt

Der Youngster bekommt eigentlich nur dann eine Decke drauf, wenn er geschwitzt hat und trotz Abschwitzdecke und Solarium nicht getrocknet ist bis ich den Stall verlasse. Das ist aber wirklich eher selten, da ich eigentlich vermeide, dass es soweit kommt.
Ich habe ihn im Herbst teil-geschoren. Brust, Hals und Bauch frei. Das ist mittlerweile wieder gut nachgewachsen und er kommt problemlos ohne Decke zurecht.Den Oldie decke ich ein, wenn es sehr nass(-kalt) ist. Der darf und soll seine Energie ruhig für den Winterspeck behalten

Seit es hier aufgehört hat zu regnen (ja, ihr habt richtig gelesen - REGEN! Hier ist nix mit Schnee! Hier gab es nur (Eis-) Regen


) hab ich ihm die Decke abgenommen. Bei trockener Kälte ist es glaub ich sinnvoller, wenn das Fell sich ordentlich aufstellen kann. Und vorallem bringt die ungefütterte Regendecke bei -10 Grad wahrscheinlich auch nicht mehr Wärme als das aufgestellte Fell 
Ab heute soll es bis mindestens Sonntag ganz viel Sonnenschein geben. Da bleibt die Decke sowieso ab - Vitamin D Speicher auffüllen
Ich bin echt erstaunt wie schnell so ein Tier doch dick wird.
Wir haben jetzt 10 Tage nichts gemacht weil ich abends die große Runde mit dem Hund gehen musste, nebenbei war es noch ziemlich warm (immer so um die 0 Grad) und siehe da, ich musste tatsächlich den Sattelgurt um ein Loch länger stellen.

Oh ja, da kann ich auch ein Lied von singen... auch das ist ein Grund, warum das Jungtier keine Decke bekommt. Der soll seine Energie bitte in Fettverbrennung stecken
