Alles anzeigenDie letzten Tage habe ich mal wieder gemerkt, was für riesige Fortschritte wir die letzten Monate gemacht haben.
Durch das schöne Wetter kamen ja alle aus ihren Löchern gekrochen. Wir hatten etliche Hundebegegnungen auf jedem Spaziergang, sind hinter Erzfeinden an unserem Grundstück vorbei gelaufen, sind im Freilauf neben und hinter Fremdhunden unterwegs gewesen und selbst am Ende des Spaziergangs hat sie sich noch gut durch Begegnungen führen lassen.
Anfang der Woche hatte meine Trainerin einen Pöbler zur ersten Beurteilung bei sich, da wurden Menschen mit Hund gesucht, um ihn zu testen. Ich hab ohne zu wissen worum es geht geschrieben : wir würden kommen.
Sie meinte dann : der wird auf jeden Fall auslösen und ich glaub es kaum, ich hab geantwortet: sollte kein Problem seinDer Hund hat dann auch tatsächlich ziemlich gebellt (unsicherer Frusti) und Rose war einfach nur cool 😎 ❤️
Was hat sich die letzten Monate geändert?
- Ich habe gelernt sie besser zu lesen und ihre Signale zu verstehen-sie zeigt mir mehr was sie braucht, seit sie merkt, dass ich es raffe
- mein Timing ist einfach die meiste Zeit bombastisch geworden
- ich bin gelassener geworden
- Rose ist noch ein bisschen erwachsener geworden
- wir haben ganz viel trainiert in hohen Erregungslagen zuzuhören, Belohnung anzunehmen und schnell wieder runter zu fahren
- mein Handling hat sich enorm verbessert
- schlechte Begegnungen kann ich die meiste Zeit sofort abhaken. Ich grübel nicht mehr danach tagelang, was man hätte anders machen können
Und noch so einiges mehr.
Rose ist nicht mein erster Hund, aber der erste Hund der mich wirklich gefordert hat. So belastend wie das lange Zeit war, so viel hat es mich persönlich auch weiter gebracht in ganz vielen Bereichen.
Eine ganze Zeit hatte ich echt Angst, dass unser Trainingsweg evtl. nicht passt, denn es hatte sich ja lange gefühlt gar nichts getan. Ich finde aber die Art des Training und den Umgang mit Mensch und Hund bei meiner Trainerin so toll, dass ich irgendwie drauf vertraut hab, dass es irgendwann wird. Und dann ging es nach langer Zeit plötzlich von jetzt auf gleich.
Das liest sich richtig richtig toll und freut mich sehr für dich!!! ![]()
Es ist so schön, wenn Training sich irgendwann auszahlt und so befreiend für alle Beteiligten!
Ich hoffe, wir kommen auch irgendwann an diesen Punkt ![]()
Alles anzeigenIch hätte da mal eine Frage in die Runde.
Unser Viszla macht das Spazieren gehen in den letzten Monaten richtig gut mit seinen 2,5 Jahren. Auch Hundebegegnungen sind zum Teil nicht mehr schlimm.
Aber das Problem sind sehr kleine Hunde und vor allem Katzen. Da flippt er immer noch vollkommen aus rennt in die LEine und lässt sich nicht mehr beruhigen. Und das schon bei Sichtkontakt auf 50 Metern. Wir müssen dann umdrehen und eine andere Richtung gehen da wird er dann langsam wieder ruhiger. Er versteckt sich dann auch hinter mir und bellt von da raus dann prescht er wieder nach vorne.
Wie können wir so etwas trainieren? Wir können ja schlecht eine Katze als Trainingsobjekt verwenden.
Wie gesagt mit anderen Reizen wie Vögel, Hunde, Kinder spielen etc. kommt er mittlerweile zurecht.
Vielen Dank für Tips
Bei meiner Hündin hilft es gut, wenn ich sie ins Sitz hole und wir einfach gemeinsam beobachten, bis sie sich beruhigt hat. Am besten passiert das zu Beginn natürlich noch in großer Entfernung. Und ich habe für jedes Sitzenbleiben einen Keks rein geworfen.
Mittlerweile setzt sie sich oft schon von alleine hin und wartet auf den Keks ![]()
Bei uns sind es allerdings Rehe und Kaninchen, die das von dir genannten Verhaltensmuster hervorrufen.
Ich schließe mich da Dornenrose und tippe auf Jagdverhalten.