Heute haben wir wieder einen Termin beim Tierarzt zur Kontrolle der Analbeutel.
Da sie sich in den letzten zwei Tagen wieder vermehrt hinten knabbert, gehe ich davon aus, dass sie wieder voll sind
Den Magenschutz (VetGastril Gel) konnte ich ihr leider nicht durchgehend vor dem Fressen eingeben... das mit der Spritze ins Maul hat sie so gestresst, dass sie nur noch geduckt durch die Wohnung lief und gefühlt noch mehr Magenschmerzen dadurch bekam... Daher habe ich es ihr mit einer kleinen Portion Futter verabreicht. Eine wirkliche Verbesserung konnte ich allerdings nicht feststellen
Gestern hatte sie einen richtig guten Tag, da war ich schon happy - aber heute morgen um 5 wollte sie dann wieder raus zum Gras fressen :/
Ich habe ihr dann ein paar Salzstangen gegeben, damit war sie zufrieden und ist wieder ins Bett. Es scheint also definitiv am leeren Magen zu liegen.
Einen Termin in der Tierklinik habe ich auch ausgemacht. Allerdings ist der erst am 14.07.
Gestern habe ich mich getraut und habe ein neues Futter gekauft. Eigentlich wollte ich damit bis nach dem Termin in der TK warten, aber da das jetzt noch so lange hin ist und Jessa das Rinti immer öfter nur noch mit gerümpfter Nase gefressen hat, habe ich es dann doch schon gemacht.
Jetzt gibt es Terra Canis Schonkost und sie liebt es!!! Bleibt nur zu hoffen, dass sie es auch verträgt
Ich habe Angst vor unserem TA Besuch heute Mittag. Bestimmt schreit sie wieder ganz schlimm ![]()
Beiträge von Birtingur
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Ich glaube beim Thema Sattel ist es echt sinnvoll sich selbst möglichst viel Wissen anzueignen um die groben Schnitzer schon mal ausschließlich zu können (zu lang, zu eng, zu weit, falscher Schwung, falscher Schwerpunkt, unpassender Wirbelkanal). Im Reitforum gibt's dazu auch recht spannende Threads zur Sattelbeurteilung, ich persönlich hab da echt viel mitgenommen (kann zumindest eine unpassende Länge und falschen Schwerpunkt sehen
)Richtig! Genau so hab ich´s damals auch gemacht, als ich bei meinem Oldie Probleme mit dem Sattel festgestellt habe
Aaaallerdings muss ich auch sagen, dass man sich nicht zu sehr verrückt machen darf wegen allem... ich war da in einer echten Spirale, bin kaum noch geritten, weil ich immer ein schlechtes Gewissen hatte. Dass dies nicht stimmt und jenes nicht passt und dort was klemmt... Meine Freundin und Reitlehrerin sagte dann mal irgendwann zu mir: weißt du was? Manchmal hilft auch einfach, gut zu reiten.
Ja, ich weiß, das sagt sich so leicht... aber je mehr ich mich darauf fokussiert habe, wirklich gute Dinge mit meinem Pferd zu machen (nicht nur beim Reiten, sondern auch z.B. an der Hand) und nicht mehr alle Probleme auf Sattel, Hufe, Gesundheit etc. zu schieben, da wurde es tatsächlich langsam besser
Was aber nicht heißt, dass man auftretende Probleme grundsätzlich einfach mit diesem Spruch übergehen soll... natürlich muss man schauen, dass alles soweit passt. Sattel, Beschlag, Futter, usw.... Aber es gibt halt nicht das Non-Plus-Ultra und ein Perfekt wird es auch nie geben. Was schon allein daran liegt, dass das Pferd sich ja z.B. muskulär oder figürlich verändert und man deshalb aber ja nicht jeden Monat einen neuen Sattel kaufen kann
Die Pferde meiner Freundin sehen top aus, laufen wirklich schön und sind sehr selten krank. Obwohl sie bisher noch NIE einen Osteopathen oder Sattler gesehen haben... selbst der Schmied kommt nur sehr unregelmäßig, sie raspelt gelegentlich einfach selbst...
Vielleicht ist es nur ein Glücksfall, aber sie hat auch einfach ein Händchen für gute Arbeit mit dem Pferd - echt unfair, dass manche das in die Wiege gelegt bekommen
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Hallo ihr Lieben,
wir haben große Fortschritte beim Alleine bleiben gemacht. Obwohl wir vor kurzem umgezogen sind, sind jetzt 1 1/2 Stunden gar kein Problem mehr. Wir haben eigentlich nur verändert, dass sie einen kleinen Kauartikel bekommt, wenn wir gehen. Für den braucht sie so 5 Minuten. Jetzt meine Frage: wir lassen sie im Wohnzimmer und sie sieht also nicht aktiv, dass wir das Haus verlassen. Kann es also sein, dass sie nur denkt wir seinen noch da? Die Tür machen wir ganz normal zu, also nicht extra leise. Und was habt ihr Erfahrungen mit Kauartikeln gemacht? Konnte euer Hund das dann nur damit oder ging es irgendwann auch ganz ohne? Ich traue dem Frieden noch nicht :D.
Wir machen das nicht mit einem Kauartikel, sondern verstecken Leckerlies bevor wir gehen.
Ich sage ihr dann immer "Tschüß, sei schön lieb!" und schließe gut hörbar die Tür.
Das klappt nun schon seit vielen Monaten und auch über mehrere Stunden gut
Ach leute.. Wir wollten jetzt langsam mal alleine bleiben "um die richtige Uhrzeit" üben. Bisher haben wir das immer nachmittags gemacht, wenn wir grade eh nichts besseres zu tun hatten, und waren mittlerweile bei einer Stunde. Jetzt wollten wir heute mal den Ernstfall simulieren, nämlich dass wir beide morgens "auf die arbeit" gehen. 10 Minuten war ich weg, und es war als hätte sie es komplett verlernt 🙈 scheint sie sehr aus der Bahn geworfen zu haben, diese ungewöhnliche Uhrzeit
Gott sei Dank ist außer hysterisch fiepen und rum rennen nichts schlimmes gewesen, sie hat weder was kaputt gemacht, noch gebellt. Aber da müssen wir auf jeden Fall weiter üben.Wie habt ihr denn bisher die Vormittage verbracht?
Bei uns geht´s morgens immer eine Runde raus und danach geht mein Mann ins Büro und ich ins Homeoffice. Da ist hier bis zum Mittagessen tote Hose und Jessa schläft.
Wenn ich mal raus gehe (Briefkasten, zum Bäcker o.ä.) oder auch mal kurz wegfahren muss, ist das in dieser Zeit überhaupt kein Problem für sie. Sie pennt einfach weiter.
Aber wehe, wir wollen mal nach dem Mittagessen oder generell nachmittags weg... da ist sie sofort mit dabei und lässt uns nicht aus den Augen... Weil hier halt das komplette Leben am Nachmittag stattfindet. Mit Kindern und Action und großer Gassirunde...
Daher funktioniert es bei uns nachmittags mit dem Alleinebleiben nur, wenn wir vorher mindestens eine Runde spazieren waren und am besten auch noch ein bisschen gespielt haben
Dann ist es zwar auch noch deutlich schlechter als am Vormittag - oft bellt sie dann 1-2 Minuten nachdem wir weg sind - aber mittlerweile kommt sie auch dann ganz gut zur Ruhe
Das Wichtigste ist echt Routine Routine Routine...Ich weiß gar nicht, wie oft ich zu Anfang morgens zum Briefkasten gegangen bin
Und da hat sie teilweise schon nach 2 Sekunden angefangen zu bellen...
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Und wie findet man heraus, dass der neue oder angepasste Sattel auch wirklich passt und das Pferd nur wegen der schlechten Erinnerung nicht damit laufen möchte?

Versteht mich nicht falsch - ich finde das Thema Sattel auch mega doof und irgendwie vertraue ich auch keinem Sattler mehr
Ich kann auch selbst nix dazu beitragen, wie man sicherstellen kann, dass der Sattel passt - also ich fühle definitiv mit euch!
Klar, wenn das Pferd unzufrieden läuft, dann scheint was nicht zu stimmen. Aber woher weiß ich, dass es der Sattel ist? Und wenn das Pferd nach der Anpassung immer noch unzufrieden läuft, woher weiß ich, ob es eine Eingewöhnungszeit braucht oder ob vielleicht doch was anderes nicht stimmt?
Aber vermutlich ist ausprobieren der einzige Weg...? Wenn Pony auch nach zwei Wochen mit dem neuen/angepassten Sattel nicht besser läuft, würde ich woanders ansetzen.
Ach, das ist echt immer so eine Krux mit den Tieren... dass die aber auch einfach nix sagen *grml*
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Wir haben bisher noch keinen Allergietest gemacht.
Es lief ja jetzt ein Jahr lang eigentlich unauffällig und ich dachte, ich hätte mit der Umstellung auf Nassfutter das Problem gelöst.
Dass es jetzt doppelt wiederkommt, macht mich wirklich traurig und tut mir so unendlich leid für Jessa!
Wir sind die nächsten 5 Tage an der Nordsee und ich hoffe, dass ihr ein bisschen Ablenkung vielleicht auch ganz gut tut.
Für die Tage haben wir einen Magenschutz mitbekommen, damit sie hoffentlich zumindest keine Bauchschmerzen hat.
Allerdings gestaltete sich die Eingabe heute morgen schon sehr schwierig, da ich feststellen musste, dass sie Spritze ins Maul ziemlich doof findet
Aber immerhin 3ml von 4 sind drin gelandet 
Und dann werden wir nach unserer Rückkehr die Sache angehen
Wir starten nach Rücksprache mit der TÄ mit einer Magenspiegelung in der Klinik, ggf. mit Probenentnahme. -
Leider waren auch gestern die Analdrüsen (vor allem die Linke) wieder knallvoll
Dabei waren wir doch erst vor 10 Tagen zum Ausdrücken dort!
Sollen jetzt nächste Woche wieder zur Kontrolle hin.
Meine Befürchtung ist, dass Jessa schon länger Probleme damit hat und ich es nicht richtig gedeutet und erkannte habe :|
Zwar hat sie erst vor kurzem mit dem "Schlittenfahren" angefangen, aber am Hinterteil geknabbert hat sie schon längere Zeit immer mal wieder.
Ich hatte die ganze Zeit eher die Hüfte im Verdacht und gar nicht an die Analdrüsen gedacht
Ich hoffe, dass es wieder besser wird und sie jetzt nicht wöchentlich diese Prozedur über sich ergehen lassen muss. Auch gestern hat sie nämlich wieder geschrien wie am Spieß
Ich werde dann wohl oder übel auch eine Futterumstellung in Angriff nehmen. Auch, wenn ich noch nicht weiß, was ich mich trauen soll, auszuprobieren...
Jemand gute Tipps für einigermaßen finanzierbares Nassfutter, am besten mit wenig Komponenten und trotzdem bedarfsdeckend? -
Vielen Dank euch allen!
Habe heute länger mit der TÄ gesprochen, wir haben nochmal alle Symptome zusammengefasst und uns darauf geeinigt, dass es erstmal mit einer Magenspiegelung weitergeht. Und zwar in der Klinik, wo dann ggf auch direkt weitere Diagnostik betrieben werden kann.
Da sie ja zu keiner Zeit Durchfall oder sonstige Probleme mit dem Kotabsatz hatte, vermuten wir schon eher etwas in Richtung Magen.
Leider waren auch die Analbeutel schon wieder richtig voll - dabei waren wir erst vor 10 Tagen zum Ausdrücken dort

Jessa hat auch wieder sehr geschrien dabei, das bricht mir wirklich das Herz

Außerdem wollte sie heute wieder viel Gras fressen und hatte heute Abend auch wieder Bauchgrummeln.... allerdings muss ich dazu sagen, dass ich heute Mittag vor lauter Gedanken tatsächlich vergessen habe, sie zu füttern

Sie wollte dann auch eben erst wieder nichts, nach dem Anfüttern aus der Hand hat sie dann aber leer gefressen und schläft jetzt.
Da wir morgen für 5 Tage ans Meer fahren, hat die TÄ mir sicherheitshalber einen Magenschutz mitgegeben. Ich hoffe, es hilft ihr.
Nächste Woche sollen wir dann nochmal zur Kontrolle der Analbeutel hin.
Wurli kann ich den Test auch ohne aktuelle Blutwerte machen? Oder benötigt man die zwingend?

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Wechselst du die immer wieder die Geschmacksrichtungen bei Rinti Sensible?
Das Wechseln hat meine letzte Hündin nicht vertragen, sie bekam dann immer dieselbe Sorte.
Mittlerweile bin ich nur noch bei Pute und Huhn mit Kartoffel. Ich probiere es mal nur noch mit einer, danke für den Tipp!

Das mache ich gleich mal! Danke!

Wurde der Kot mal auf allerlei Parasiten untersucht und da eine Ursache ausgeschlossen? Sämtliche Würmer, Giardien, Kokzidien, falsche Darmbakterien, zu viele Darmbakterien, usw. usw.
Ja, das wurde letztes Jahr direkt zu Anfang gemacht und nichts gefunden. Wobei ich nicht sicher bin, ob auch hinsichtlich Darmbakterien getestet wurde. Das frage ich nachher mal

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Hallo zusammen
Ich habe schon das ein oder andere Thema hier eröffnet bzw. in verschiedenen Themen geschrieben.
Es ist jetzt ziemlich klar, dass das Grundproblem im Magen-Darmtrakt liegt und wohl auch nicht nur durch eine Futterumstellung zu lösen ist
Jessa hatte von Anfang an Magenprobleme - ob sie das auf der Pflegestelle bzw. in Russland auch schon hatte, konnte mir leider keiner sagen. Ich vermute, da hat einfach keiner drauf geachtet und keiner was gemerkt, weil sie es nicht so ganz offensichtlich zeigt. Meinem Mann würde es auch heute noch nicht auffallen, dass etwas nicht stimmt
Alles fing an mit Nüchternerbrechen, extremes Gras- und Erdefressen, Bauchgrummeln, Meideverhalten ggü. ihrem Futter.Ich habe dann erst verschiedene Trockenfutter ausprobiert, bis hin zu exotischen Zusammensetzungen und Ausschlussdiät. Hat alles keine Änderung gebracht.
Dann bin ich vor ca. einem Jahr umgestiegen auf komplett Nassfutter (Rinti sensible) und damit war alles o.g. weg!
Auffällig war/ist aber weiterhin, dass:
*sie sofort wieder mit Grasfressen und Übelkeit reagiert, wenn die Fresspausen zu lange sind (sie wird aktuell 3x täglich gefüttert)*sie vergrößerte Lymphknoten im Darm hat (diese haben sich innerhalb eines Jahres nicht verändert, was lt. TA zumindest nicht für eine akute Geschichte spricht)
*sie seit ein paar Wochen Probleme mit den Analdrüsen hat
*sie manchmal morgens wieder Meideverhalten ggü ihrem Futter zeigt (sie frisst dann aber, sobald ich ihr die ersten Happen aus der Hand gefüttert habe)
*der Kot überwiegend unauffällig ist (die Konsistenz ist gut, sie hat nur sehr selten mal Durchfall und letztes Jahr hat sie mal so eine Art Schleimhaut-Brocken (?) ausgeschieden)
*sie ansonsten vorallem beim Spazierengehen, Fahrradfahren oder Spielen etc. total normal, munter und unauffällig ist
*sie aktuell wieder vermehrt schmatzt und "seufzt" (besonders nach dem Fressen)
Nachdem ich letzte Woche beim Tierarzt war und die Analdrüsen ausgedrückt wurden, weil sie richtig hart und voll waren (sie äußerte das durch Schlittenfahren und Knabbern am Hinterteil), habe ich nun heute wieder einen Termin, um das Gesamte zu betrachten und mit der Diagnostik zu beginnen. Jetzt frage ich mich aber, was der nächste sinnvolle Schritt ist.
Ein Blutbild wurde letzten Sommer gemacht, um auch auf Bauchspeicheldrüse und/oder evtl. Entzündungen zu schauen. Da war aber nichts auffällig.Wäre eine Gastroskopie sinnvoll? Oder nochmal ein Ultraschall? Wenn ja, was noch schallen außer dem Darm?
Sonst noch Ansätze, in welche Richtung es gehen könnte?Futterwechsel liegt natürlich auch nahe, aber da traue ich mich noch nicht so recht dran, da es jetzt so lange gut geklappt hat und ich gar nicht daran denken möchte, dass es wieder so werden könnte wie früher
Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Tipp oder eine Idee, wonach man suchen könnte. Die Tierärztin war sich auch noch nicht so ganz schlüssig, wo wir am besten anfangen.
Liebe Grüße
Caro&Jessa -
Gerade ist noch der Hund dran... wenn der fertig ist, nehm´ ich das Pferd in Angriff
