Beiträge von Birtingur

    Wollte nochmal ein kurzes Update geben =)

    Vor genau einer Woche wurde Jessa operiert. Insgesamt mussten ihr drei Zähne gezogen werden, da die Wurzeln von zwei weiteren, angrenzenden Zähnen ebenfalls bröselig waren.
    Die OP hat nicht so lange gedauert wie erwartet, die Zähne waren schnell draußen :gut:
    Da die Wunde dann doch recht groß war, wurde sie genäht und daher gab es auch kein Antibiotikum, sondern nur nochmal ein Schmerzmittel für zwei Tage.

    Mit der Narkose hat Jessa sich schwer getan. Da sie es hasst, Zugänge gelegt zu bekommen, wurde ihr das Narkosemittel i.m. verabreicht. Ich dachte, ich erspare ihr damit den Stress des Zugang-Legens, hatte aber nicht vor Augen, wie sehr sie das Einschlafen stressen würde... :no:
    Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, wie bewusst sie das letzten Endes überhaupt noch mitbekommen :ka:

    Um 11 Uhr war die OP beendet, aber Jessa war noch bis zum Abend kaum ansprechbar und sehr wackelig. Keine Ahnung, ob das so normal ist, aber ich war sehr erleichert, als sie gegen 20 Uhr endlich wieder sie selbst war :herzen1:

    Wo sie eh schon in Narkose war, habe ich direkt Zahnstein entfernen lassen und noch ein Röntgenbild von der Hüfte machen lassen.
    Hier die Aufnahme - laut Tierarzt alles tippitoppi ;)


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    Fressen hat übrigens sofort schon wieder geklappt, allerdings bekommt sie ja sowieso nur Nassfutter. Kauartikel habe ich ihr bisher natürlich noch nicht gegeben xD
    Die Fäden lösen sich selbst auf und soweit ich das sehen konnte, sind auch schon nicht mehr alle da.
    Sie würde unheimlich gerne auch schon wieder zergeln... bringt mir ständig ihr Seil... aber nein, das kann ich ihr leider noch nicht erfüllen, glaub ich :emoticons_look:

    Wir sind jeden zweiten Tag am Stall und sie darf auch immer selbst entscheiden, ob sie sich verkriecht oder mutig ist und raus kommt (sie hat vor der Stallgasse einen Platz, wo sie sicher ist). Wobei ich sie auch manchmal zu ihrem Glück "zwinge". Wenn ich z.B. auf die Weide gehe, um die Pferde zu holen, dann möchte sie immer erst nicht mit. Wenn ich sie dann aber überrede, läuft sie immer freudestrahlend mit.

    Für sie ist am schlimmsten, wenn die Pferde hinter ihr gehen. Wenn sie also Schritte auf sie zu machen. Das ist ihr tatsächlich auch bei Menschen nicht immer geheuer.

    Zu Anfang lief sie immer toll und freudig mit beim Ausritt. Bis zu dem Tag, als sie hinter uns lief und mein Pferd sich erschreckt hat. Er drehte sich mit einer 180 Grad Wendung um und sprang dann quasi unbeabsichtigt auf sie zu. Allerdings war sie recht weit entfernt und es war nicht ansatzweise gefährlich für sie. Aber sie hat sich so sehr erschreckt, dass sie einfach blind weggelaufen ist und wir sie später in einer Straße eingesammelt haben, wo wir noch nie zuvor gewesen sind. Sie hatte also wirklich Panik und war kopflos.

    Danach ging im Stall und in der Nähe der Pferde erstmal garnichts.

    Mittlerweile ist es schon viel besser geworden, sie traut sich schon viel öfter raus und geht auch freiwillig mit auf den Reitplatz, wenn nicht zu viele Pferde da sind.

    Aber alles was im Gelände stattfindet, ist ein Graus für sie. Sowohl beim Spaziergang mit Pferd als auch beim Reiten ist sie mega gestresst und geht nur mit Leine überhaupt mit.

    Ich mache das nicht oft und nur an guten Tagen, damit sie wieder positive Erfahrungen sammelt. Aber ich glaube, das dauert noch ewig *seufz

    Das ist tatsächlich ein interessanter Ansatz, das Internet von der ganz anderen Seite zu sehen! Da ich nur wenig in anderen sozialen Netzwerken (Instagram, Facebook, Youtube) unterwegs bin, bekomme ich das tatsächlich nur kaum bis gar nicht mit.

    Von diversen Hund-Instagram-Accounts habe aber natürlich auch ich schon gehört/gelesen. Dass die aber solch einen Einfluss auf Neu-Hundehalter haben (können), war mir gar nicht so bewusst :see_no_evil_monkey:

    Vielleicht auch, weil man als "erfahrener" Hundehalter sowieso nicht (mehr) alles schaut und glaubt, was dort so gezeigt wird... ? :ka:


    Ja, das mit der Rassebeschreibung ist in der Tat so eine Sache... da müsste mAn viel mehr auch auf die Spezifikationen und Herausforderungen der einzelnen Merkmale eingegangen werden...

    Geht es eigentlich nur mir so?
    In der letzten Zeit gibt es hier so viele neue Threads, bei denen ich schon nach dem Lesen der ersten Zeilen an einen Troll denke... :skeptisch2:
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es soooooo viele Menschen gibt, die sich einen Hund anschaffen, ohne nur das Geringste darüber zu wissen. Ohne sich vorher mal informiert zu haben. Sei es über Rasse, zeitgemäße Haltung, Gesundheit, Wesenszüge, Bedürfnisse,... :no:
    Dann schaffen sie es bis ins Internet, ja, sogar bis hierher ins Dogforum! Aber nicht auf eine Infoseite, wo man das meiste nachlesen könnte? :ka:

    Und dann denke ich jedes Mal: das KANN doch nur ein Troll sein! Bitte, lass´ es nur ein Troll sein! Ich glaube, es ist doch kein Troll... es ist tatsächlich kein Troll :( :

    Mittlerweile gelangt man doch überall an Wissen. Zumindest an die Basics. Sogar im TV wird einigermaßen zeitgemäß aufgeklärt. Auf illegalen Welpenhandel wird sogar auf fast jeder Verkaufsseite hingewiesen. Jede Rasse hat im Internet mindestens eine Vorstellungsseite. Und auch hier im Dogforum wird man immer gut beraten.

    Und dennoch melden sich die vermeintlichen Trolle, die leider oft keine sind, erst hier an, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Als hätte man vorher keinen Zugang zum Internet oder sonstigen Medien gehabt.

    Natürlich, Fehler macht jeder und es läuft auch nicht immer alles nach Plan - da mag ich überhaupt niemanden, erst recht nicht mich selbst, von ausnehmen.
    Aber so die absoluten Grundlagen, über die könnte man sich doch vorher mal schlau machen...?

    Woran liegt das?
    Möchte man das vorher nicht (ein-)sehen?
    Ist man so von sich selbst überzeugt?

    Hat man bis dahin ohne Internet gelebt?
    Ist einem nicht bewusst, dass es sich um ein Lebewesen mit Ansprüchen handelt?

    Geht man davon aus, dass der Hund (Welpe) bereits "funktioniert", wenn man ihn bekommt?

    Sorry, das musste einfach mal raus!
    Ich ziehe übrigens den Hut vor all denjenigen hier, die immer so nett und geduldig auf jede vermeintliche Trollanfrage antworten :respekt:
    Und ja, auch vor den Trollen, die keine sind, und sich der Kritik stellen, ihre Fehler einsehen und alles tun, um es besser zu machen :bindafür:

    Guten Morgen,

    ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben.
    Wir waren gestern beim Tierarzt und es wurde tatsächlich ein zersplitterter Backenzahn festgestellt :shocked:
    Am Montag muss er rausoperiert werden und das kann über 1 Stunde dauern :verzweifelt:

    Ich hoffe sehr, dass sie die Narkose gut verträgt und alles gut übersteht! :muede:

    Bei der Gelegenheit lasse ich direkt die Hüfte röntgen und den Zahnstein entfernen. Damit sie hoffentlich nie wieder in Narkose gelegt werden muss... :fear:

    Bis Montag haben wir nun erstmal Schmerzmittel bekommen. Die TÄ meint, dass es sehr schmerzhaft ist und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut unser Hund im Verstecken von Schmerzen ist... Fröhlich und munter wie immer, spielt, frisst und geht freudig gassi... :hundeleine04:
    Armes Ding.

    Hallo ihr Lieben!

    Seit gut einer Woche speichelt Jessa beim Spielen und Schnüffeln links extrem. Es tropft schon nach kurzer Zeit richtig an der Seite raus:drooling_face:
    Wenn sie nicht spielt oder schnüffelt, speichelt sie auch nicht.
    Ich habe die Zähne und das Zahnfleisch angeschaut, da ist nichts auffällig und auch nicht berührungsempfindlich. Sie frisst normal, auch Kauknochen werden weiterhin vertilgt.

    Auch sonst verhält sie sich vollkommen normal. Deshalb war ich auch bisher noch nicht beim Tierarzt.

    Hat jemand eine Idee oder es auch schon mal bei seinem Hund erlebt oder davon gehört?

    Liebe Grüße!