Beiträge von Birtingur

    Wobei @Langstrumpf man Hunde halt wirklich leichter einpacken und mitnehmen kann als Pferde. Und gerade wenn es was handliches ist.

    Beim Thema Pferde bin ich voll bei dir. Ich selber sage seit Jahren wenn meine Pferde tot sind kommt mir definitiv keins mehr ins Haus und hätte ich selbst Kinder könnten die betteln wie sie wollen es gäbe unter 18 keines. Allerdings sehe ich das beim Hund jetzt nicht soo dramatisch

    Allerdings kenne ich nur seeeeeeeeeeeeeeehr wenige Kinder, die ihre Hunde beispielsweise mit zum Studieren in die erste eigene Wohnung nehmen. In den allermeisten Fällen bleibt der Hund bei den Eltern in der gewohnten Umgebung.

    Ich habe mein erstes eigenes Pferd bekommen, als ich meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben habe, zukünftig also selbst Geld verdienen würde und wusste, "wo die Reise hingeht".
    Vorher hat meine Mutter es mir nicht erlaubt, wofür ich ihr heute noch sehr dankbar bin und was ich bei meinen eigenen Kindern genauso machen werde.

    Ich habe nicht den kompletten Thread durchgelesen, möchte aber kurz meine persönliche Erfahrung mit einem Hund für eine 13-Jährige schildern.

    Meine jüngere Halbschwester hat mit 13 Jahren ihre Eltern zu einem Hund überredet.
    Es war für alle der erste Hund, die Eltern waren nicht total dagegen, aber wollten auch nicht unbedingt einen Hund.

    Bei eBay-Kleinanzeigen hat meine Schwester dann einen 9 Monate alten Mischling aus Kreta gefunden, dieser zog kurz später ein.
    Ein Angsthund, der Menschen gegenüber bis heute sehr misstrauisch ist. Zu Beginn war meine Schwester sehr motiviert, hat im Garten Parcoure aufgebaut und viel mit ihm geübt. Allerdings hat der Hund sich nicht so entwickelt, wie sie sich das vorgestellt hatte. Er blieb immer ängstlich und lässt sich auch mit Leckerlies nicht locken. Sich aber mehr mit dem Thema auseinandersetzen, dazu hatte sie auch keine Lust.

    Das Interesse ließ dann ziemlich schnell nach. Nach ca. einem Jahr blieb die komplette Arbeit an den Eltern hängen. Schwesterchen hatte den ersten Freund, brauchte mehr Zeit für die Schule und der Hund war nicht mehr neu und uninteressant.

    Jetzt ist sie 18 und hat mit dem Hund so gut wie nichts mehr zu tun. Sie wohnen zwar noch in einem Haus, sie hat aber ihre eigene Etage und außer, dass der Hund mal begrüßt wird, läuft der Rest über die Eltern :ka:
    Aktuell schreibt sie Abi und was und wo sie danach machen wird, weiß sie noch nicht. Der Hund wird aber definitiv bei den Eltern bleiben.

    Allerdings musste meine Schwester auch vorher noch nie wirklich Verantwortung übernehmen und bekommt schon immer alles, was sie möchte.

    Vielleicht ist das bei euch und deiner Tochter anders, das kannst du am besten einschätzen.
    Aber ich würde mich definitiv darauf einstellen, dass der Hund im Laufe der Jahre an dir hängen bleibt.

    Ernst nehme ich es definitiv auch (sonst wäre ich ja nicht in die Klinik gefahren).
    Aber ich habe alle Voraussetzungen für eine staubarme Haltung geschaffen - bis auf das Heu waschen eben. Und das ist halt ein großer Aufwand bei einer Herde von 8 Pferden und weder die Stallbesitzerin noch die anderen Einsteller noch ich sind wirklich heiß drauf, wenn´s nicht unbedingt sein muss... :roll:
    Daher bin ich ganz froh, dass es (noch) keinen Hinweis auf eine Allergie oder entzündliche Geschichte gibt. Werde das aber natürlich weiter beobachten.

    Ansonsten haben wir einen Offenstall mit vielen Bewegungsanreizen, sorgfältig ausgewähltes Heu, welches aus Netzen gefüttert wird, und als Einstreu für die Liegeflächen nutzen wir Grünkompost.
    Das kann ich wirklich empfehlen, man muss es nur regelmäßig etwas feucht halten und auflockern.
    Die Pferde liegen gern drin und es staubt so gut wie gar nicht.

    Im alten Stall hatten wir lange keine Einstreu, sondern nur EVA-Matten.
    Die Pferde lagen relativ häufig drauf, hatten aber ja auch keine andere Alternative...

    Das ging alles so lange gut, bis einer zum ersten Mal drauf gepinkelt hat. Und dann wurde es richtig eklig :dead:

    Da sie sich ja leider auch nicht daran halten, wenn man es ihnen verbietet, mussten wir dann doch irgendwann wieder einstreuen :ka:

    Wenn sie übrigens die freie Auswahl zwischen verschiedenen Einstreu-Varianten haben, dann hat bisher immer das dicke Strohbett gewonnen.
    Allerdings muss es dann auch wirklich gutes Stroh sein, sonst hat man schnell Pilze und viel Staub drin. Für Allergiker definitiv nix.

    Daher ist es bei uns wieder rausgeflogen.

    Außerdem saugt Stroh alleine zu schlecht, falls doch mal einer reinpinkelt. Also muss noch was anderes drunter, was besser saugt.

    Dann lieber den Grünkompost, da läuft der Urin nach unten und oben bleibt´s schön trocken :gut:

    Wir hatten am Mittwoch einen Termin in der Klinik, um den Husten meines jungen Wallachs abzuklären.
    Er hustet seit vielen Monaten immer wieder sporadisch 2-3x beim Reiten. Mal ein paar Tage hintereinander und dann mal wieder eine Woche gar nicht. Jahreszeitenunabhängig. Vor ein paar Wochen hatte er eine leichte Bauchatmung.
    Tierarzt war natürlich schon öfter da zum Abhören, konnte aber nichts feststellen, auch nicht nach Belastung.
    Tägliches Inhalieren in der Solekammer hat keine Veränderung gebracht.
    Nasenausfluss war zu keiner Zeit - auch nicht nach dem Inhalieren - vorhanden.

    In der Klinik wurde er dann zunächst klinisch untersucht und es wurde Blut für eine Blutgasanalyse genommen.
    Anschließend musste er 10 Minuten traben und 5 Minuten galoppieren. Danach wurden mehrmals Puls und Atmung gecheckt.
    Es folgte dann noch eine Endoskopie und eine Schleimprobe sollte entnommen werden.

    Tja und was soll ich sagen... es wurde NICHTS gefunden.
    Er ist topfit. Blutgaswerte normal, Atmung und Puls nach Belastung super, Endoskopie vollkommen unauffällig - es war noch nicht mal ein Tropfen Sekret für eine Probenentnahme vorhanden :ka:

    Sie konnten mir jetzt auch nicht wirklich eine Therapie empfehlen. Man könnte versuchen, das Heu nass zu machen, vielleicht reagiert er einfach empfindlich auf Staub. Allerdings sehen sie aktuell auch dazu keine Veranlassung. Ich soll es beobachten und mich, falls es schlimmer werden sollte, nochmal melden.

    Joa, eigentlich ja eine sehr gute Diagnose :D
    Bis auf die Tatsache, dass er halt immer noch hustet. Aber das kann ich dann jetzt wohl erstmal entspannt überhören :pfeif:

    Mich hat sehr gefreut, dass sie seinen Zustand so gut bewertet haben. Seine Figur fanden sie optimal. 414kg hat er aktuell. Und eine sehr gute Kondition :mrgreen-dance:

    In 4 Wochen wird die Weidesaison eröffnet. Dann ist alles wieder dahin :headbash: :lol:

    Echt?!

    Ja, ich finde sie entspannend (für mich).
    Katja sieht 1:1 aus wie eine Freundin von mir die nicht mehr unter uns weilt, ich habe jedesmal einen kleinen Schock wenn ich sie sehe :flucht: :lol:

    Oh, ja, das ist natürlich etwas anderes |)


    Ich vermisse sie nicht, was aber an meinem Sicherheitsbedürfnis bei der Pferdearbeit liegt. Dem wird sie nicht gerecht.

    Fand ich auch :ka:
    Hat halt keine klaren Anweisungen bekommen und daher gemacht, was er für sich am besten fand.

    Aber irgendwie ist das doch bei den allermeisten Fällen so.

    Das stimmt. Das Problem ist fast immer am anderen Ende des Stricks (der Leine, des Bildschirms,... :lol:).
    Und da nehme ich mich auch gar nicht aus. Geht mir auch oft so :D Wäre mir nur unangenehm, dass öffentlich als Problem des Pferdes hinzustellen :mute: