Beiträge von Birtingur

    Gärten sind ja eigentlich mega gut zum Trainieren. (Allerdings nur, wenn man es aus der Sicht des Vorbeigehenden betrachtet und nicht aus der Sicht des Garten-Hundebesitzers :hust:)

    Ich würde mich da Schritt für Schritt heran tasten. Bis dahin gehen, wo er noch nicht super nervös ist. Dort absetzen und die Ruhe belohnen. Und den Hund bei dir haben, vielleicht kleine Aufgaben oder Tricks einbauen. Und dann langsam weiter immer weiter vorpirschen, solange, wie er es gut aushalten kann - das muss nicht an einem Tag sofort klappen. Lieber dann umdrehen und am nächsten Tag nochmal probieren. Das klappt zumindest bei uns tatsächlich richtig gut :nicken:

    Als Besitzer des Hundes im Garten würde ich aber wahrscheinlich durchdrehen, wenn jemand vor meinem austickenden Hund stehen bleibt und übt xD Ich rege mich ja schon immer über die Besitzerin unserer Erzfeindin auf, dass sie immer bei uns am Garten entlang gehen muss, mit Hund an der langen Schlepp - und dann immer wahnsinnig überrascht ist, dass unser Hund im Garten ist und sich schon wieder aufregt ("die müssen doch endlich mal Freunde werden, kennen sich jetzt schon so lange..." :mute:).

    Aus dem Grund ist unser Hund aber nur noch sehr selten überhaupt alleine im Garten - macht die Sache ja nicht besser :schweig:

    Im Grunde ist es ja auch müßig, das zu diskutieren - das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen und es hilft flower17 nicht weiter :ka:

    Wir haben unsere Hündin von einer Pflegestelle übernommen, konnten sie vorher kennenlernen und wussten um ihre Probleme.

    Und dennoch hatte auch ich in den ersten Wochen oft das Bedürfnis, sie auf der Stelle zurückzubringen |) Ich habe nicht nur einmal geweint und an allem gezweifelt...
    Ich bin aber auch generell ein Mensch, der schlecht mit Veränderungen umgehen kann und vielleicht ist das auch bei dir so, flower17 ? Dann fällt einem der Einzug eines Hundes ohnehin schwer - egal, wie sehr man sich darauf gefreut und vorbereitet hat. Wenn der Hund dann noch sein Päckchen mitbringt, ist´s gleich doppelt schwer :( :

    ABER (und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen): es wird mit der Zeit besser! Mensch und Hund gewöhnen sich an die neuen Umstände und alle werden gelassener. Und dann erst entsteht überhaupt eine Basis, auf der man wirklich aufbauen kann :nicken:

    9 Monate hat es bei uns gedauert, bis wir alle so richtig im neuen Miteinander angekommen sind. Und seitdem möchte ich unsere Hündin keine Sekunde mehr missen :herzen1:

    Also nur Mut flower17 - tief durchatmen, dem Hund und dir/euch Zeit geben und einfach mal entspannen. Es muss nicht von Sekunde 1 an perfekt sein. Atmen, Gassi gehen, Zeit ins Land gehen lassen ohne jegliche Erwartungen. Und dann wird das schon :streichel:

    Unsere Hündin ist seit Ende des Jahres auffallend hungrig. Obwohl sich an der Fütterung nichts geändert hat. Gefühlt ist sie ständig auf der Suche nach Futter... An Weihnachten hat sie zum ersten Mal in ihrem Leben was vom Schrank geklaut, als wir nicht da waren. Das hatte mich schon sehr gewundert, war aber vermutlich auch schon dem Heißhunger geschuldet.
    Außerdem hat sie 0,5kg abgenommen (schadet ihr erstmal nicht ;)).

    Mein Verdacht ist, dass es mit der Erhöhung der Tablettendosis zusammenhängt. Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ansonsten ist sie gut drauf, ich würde eigentlich nichts an der Dosis ändern wollen :muede:

    Einfach mehr Futter geben? Irgendwie ist es ja auch logisch, wenn der Stoffwechsel wieder angekurbelt und sie deutlich aktiver ist, dass sie dann auch mehr Energie braucht :ka:

    Das liest sich richtig richtig toll und freut mich sehr für dich!!! :applaus:
    Es ist so schön, wenn Training sich irgendwann auszahlt und so befreiend für alle Beteiligten!
    Ich hoffe, wir kommen auch irgendwann an diesen Punkt :D

    Bei meiner Hündin hilft es gut, wenn ich sie ins Sitz hole und wir einfach gemeinsam beobachten, bis sie sich beruhigt hat. Am besten passiert das zu Beginn natürlich noch in großer Entfernung. Und ich habe für jedes Sitzenbleiben einen Keks rein geworfen.
    Mittlerweile setzt sie sich oft schon von alleine hin und wartet auf den Keks :nicken:
    Bei uns sind es allerdings Rehe und Kaninchen, die das von dir genannten Verhaltensmuster hervorrufen.
    Ich schließe mich da Dornenrose und tippe auf Jagdverhalten.

    Bekommen hat sie bisher:
    Cimalgex
    Metacam
    Novalgin
    Gabapentin

    Alles davon gut vertragen, aber keins hat geholfen :headbash:

    Da sie aktuell symptomfrei ist, hoffe ich einfach darauf, dass das so bleibt und werde dann das Rimadyl besser nicht mehr probieren. Danke euch für euren Input!

    Und falls jemand 98 Rimadyl Tabletten braucht... :roll: :lol:

    Unser damaliger Parson-Russell Terrier hatte nach einem Unfall auch eine Platte im Bein. Die blieb auch drin bis er 6 Jahre später mit 17 Jahren eingeschläfert wurde. Hat nie Probleme gemacht. Nur mal als Erfahrungsbericht.
    Allerdings war er zu dem Zeitpunkt halt auch schon 11 Jahre alt. Zwar noch echt fit und agil, aber natürlich nicht mehr vergleichbar mit einem blutjungen Hund, der noch 15 Jahre damit leben muss.

    ch würde Schmerzmittel immer aufheben. Und sei es zur Erstversorgung in Absprache mit dem Tierarzt.

    Als sich mein Hund das Bein gebrochen hat, war ich froh, dass ich ihm vor der Fahrt dem Tierarzt schon mal etwas geben konnte. Den Durchfall hätte ich in der Situation wohl in Kauf genommen.

    Guter Einwand! :bindafür:
    Aber da habe ich dann auch noch was von den anderen da, die sie besser vertragen hat - die wären dann wohl meine erste Wahl :smile:

    Darf man Schmerzmittel an ein Tierheim spenden? :denker: