In Australien waren wir Kunden einer Arzt „Tierarztkette“, also mehrere Praxen in der erweiterten Region, die zu einem Verbund zusammengeschlossen waren. Die haben eine Art „Grundversorgungsversicherung“ angeboten. Für einen Betrag x im Monat waren die jährlichen Impfungen, Standarduntersuchungen und (ich glaube) ein Blutbild im Jahr inklusive. OPs, Medikamente und andere Untersuchungen waren vergünstigt, wobei tatsächlich unterschieden wurde, welche OPs. Am meisten „Rabatt“ gab es für Unfallversorgung und Kastration, Frenchies Gaumensegel gab keinen Rabatt. Wir hatten zusätzlich noch eine OP-Versicherung und hatten uns damals sehr gut abgesichert gefühlt.
Vielleicht könnte man in diese Richtung eine Lösung finden, die mehr Hunde in eine Art „Grundsicherung“ bringt. Ein Betrag im Monat/pro Hund, der die Grundversorgung des Hundes abdeckt. Und wenn sich jemand das dann nicht leisten kann, dann sollte man für sich die Hundehaltung vielleicht wirklich überlegen.