Beiträge von Lucy_Lou

    Meine Hunde tragen fast nur Endlos-Würger, in Form einer Moxon-Leine. Aus Rundleder oder ähnlich aus "Nylon" (?). Einfach deshalb, weil sie fast nur nackig laufen, ich die Dinger super praktisch finde und sie nicht an der Leine ziehen. Ohne Stopp, da billiger ;) . Wenn sie nicht ziehen, macht es meiner Meinung nach keinen Unterschied... Nur am Rad oder wenn Grisu im Urlaub an der Flexi laufen muss am Geschirr oder ganz selten mit Halsband. Ich mag Halsbänder nicht so

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    Übrigens ist da echt blöd, dass die, die Anjou nicht gleich als "groß, schwarz, böse - frisst bestimmt kleine Flexileinen-Rentnerhunde" einstufen, ihn als Junghund erkennen und dementsprechend dann die Einstellung gilt "passiert ja eh nix" :roll:


    Ich kann ja bei der nächsten Läufigkeit Lucy zu Verfügung stellen. Außerhalb der Stehtage probiert er es einmal und nie wieder :hust: . (in den Stehtagen kann man abschätzen, was für ein toller Hecht (in Lucys Augen) der eigene Rüde wirklich ist :p )


    Grisu hat früh angefangen mit Hündinnen interessant finden, aber er hat da ja auch eine vor der Nase gehabt... Auch jetzt kastriert fährt er noch das volle Program bei läufigen Hündinnen und besteigt Lucy auch in den Stehtagen. Gut, jetzt darf er ja :D

    Mag Luna denn andere Hunde? Hattet ihr schon Hunde Zuhause zu Besuch (das ist für viele Hunde etwas völlig anderes, als sich auf dem Spaziergang gut mit anderen zu verstehen). Reagiert sie in manchen Situationen "eifersüchtig", verteidigt sie manchmal Ressourcen (Spielzeug z.B.)? Mag sie wilde, aufdringliche Spielverrückte Hunde, da ihr über einen jungen Zweithund nachzudenken scheint? Steht Luna sehr im Mittelpunkt bei euch oder läuft mehr nebenher? Ist Luna leinenführig, sehr gut abrufbar?

    Zu deinen Fragen: es gibt Hunde, die leben unheimlich gerne mit Artgenossen zusammen, es gibt Hunde, die gewöhnen sich dran und können dann gut damit leben, mehr aber auch nicht, und es gibt Hunde, die wären viel lieber Einzelhund. Zu welcher Kategorie Luna gehört, wird übers Forum wohl keiner erraten können...
    Ausgelasteter/ausgeglichener sind 2 Hunde nicht unbedingt. Wenn sie viel miteinander spielen, mag das einen Teil der Bespaßung durch euch ersetzen. Wobei ich da noch anmerken mag: 2 Hunde machen eher mehr Arbeit, als einer. Unterschiedliche Vorstellungen von Auslastung, mehr Erziehungsaufwand (auch die Rudeldynamik bedenken), gerade am Anfang auch öfter getrennt spazieren gehen, oft unterschiedliche Baustellen, so dass du immer einen der Hunde "im Blick" haben musst, oft weniger entspanntes spazieren gehen, bis wirklich beide gut hören und das auch im Doppelpack.

    Lucy war am Anfang etwas "irritiert" von Grisus Einzug, hat ein paar Wochen gedauert, bis sie ihn wirklich akzeptiert hat und eine "Hundeliebe" wurde es erst, als Grisu erwachsen geworden ist. Am Anfang hat Lucy sich etwas zurück gezogen in der Wohnung und hat draußen wieder mehr Blödsinn gemacht... Dachte sich wohl, sie nutzt die positiven Seiten daran, weniger Aufmerksamkeit zu bekommen :roll:

    Wenn die gröbsten Baustellen beseitigt sind und die Hunde sich mögen, ist aber toll mit 2 Hunden :smile: . Ich persönlich würde immer wieder 2 halten.

    Ich tu mich gerade schwer, das als "Verarsche" des Hundes anzusehen :???: . Was hat denn der Hund davon? Da bliebe doch nur für ihn als "Vorteil": er wird nicht angeleint. Ist Anleinen ein Weltuntergang? Ist am Halsband fassen im Freilauf ein Weltuntergang? Folgt immer anleinen auf "im Freilauf berührt werden"? Mir scheint, da liegt eine massive Fehlverknüpfung vor. Wenn mein Hund nicht freudig zu mir (wirklich ganz zu mir) gestürmt käme, wenn ich ihn rufe (zumindest in Abwesenheit starker Alternativverlockungen), ich würde mir da schon mehr Gedanken machen, als "der Hund veräppelt" mich. Gerade ein Aussie. Da muss doch ziemlich was schief gelaufen sein im Aufbau des Kommandos... ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen :???: . Was ist denn mit "Tricks"/Spielen am Körper, mit Fuß laufen... da ist der Hund doch auch dran am Menschen und das gerne. Das "Greifen" nach dem Hund ist der Knackpunkt? Ich verstehe nicht, was der Hund so massiv dagegen hat, wenn er doch eigentlich "weiß", er wird eh nur ab und an mal angeleint und zum Menschen stürmen (und ganz hin) ist eigentlich nur positiv.

    Ich persönlich würde da nicht auf Verdacht den Hund wegschicken oder Leinen werfen, sondern mal einen Trainer oder nur einen anderen erfahrenen Hundebesitzer drauf schauen lassen. Da muss doch irgendwo ein gravierender Knackpunkt sein, wenn der Hund sich im Freilauf nicht von seinem Menschen anfassen lässt...

    Hast du es mal mit Teilautomatik probiert? Also du wählst entweder die Blende vor und die Kamera die passende Zeit oder umgekehrt?! Da lernst du schon viel bei.

    Im Wald fotografieren heißt in der Regel zum einen sehr wenig Licht, zum anderen starke Kontraste zwischen absolut im Schatten liegend und doch mal was heller. Das ist für viele Kameras sehr schwer.

    Du brauchst eine gewisse Lichtmenge, um ein Foto so auszuleuchten, dass unser Auge das als "normal hell" empfindet. Im Wald ist wenig Licht, du musst trotzdem genug Licht auf den Sensor bekommen. Das kann z.B. dadurch passieren, dass du die Blende weit auf hast (das Loch, durch das das Licht auf den Sensor fällt). Dein AF 70-300 1:4-5,6 hat z.B. eine größte Blende von 1:4 (ist, wie man da schön sieht, ein 1/x Wert, also die kleinste Zahl = die größte Öffnung der Blende, (nicht wirklich die Öffnung, aber so grob)) .

    Hm, noch mal anders: wenig Umgebungslicht =
    Das Licht muss auf den Sensor, also muss entweder die Lichteintrittsöffnung größer werden (Blende) oder die "Lichtempfindlichkeit" des Sensors höher (ISO) oder die Dauer des Lichteinfalls länger (Zeit).

    -du brauchst also eine "kleine" Blendenzahl (also z.B. 4 statt 11, was daneben zumindest mal Einfluss auf die Schärfentiefe hat)
    -mehr ISO, was zu mehr Rauschen führt
    -oder eine längere Belichtungszeit.

    Im Wald halt zusätzlich die Kontraste, mit denen viele Kameras ein Problem haben

    Der "Sportmodus" versucht eigentlich die Belichtungszeit möglich gering zu halten, um die Verwacklungsgefahr zu minimieren. Öffnet die Blende 1 Sekunde, ist ein langsam gehender Hund in der Zeit schon etwa einen halben Meter gelaufen. Und ein Schmierstreifen auf dem Foto... Der Sportmodus wählt entsprechend deine Blende 4 und eine hohe ISO-Zahl, aber das mag nicht immer reichen.

    Auch eine wirklich gute Kamera macht bei Tobe-Bildern im Wald bei schlechtem Wetter (und selbst bei gutem Wetter) eher keine guten Fotos.

    Mein Tipp: mach Tobe-Bilder bei tief stehender Sonne, nicht im Wald und ohne extreme Licht-Schatten-Wechsel.

    Im Wald probier es mal mit Halbautomatik und "ruhendem" Hund. Man bekommt tolle Fotos, wenn man die Schatten gezielt einbezieht. An der Nikon müsstest du eine +/- Taste haben, da kannst du in Halbautomatik (ich vermute auch in Automatik?!), mit der Blende ein wenig rauf und runter gehen bei gleicher Zeit. Das verändert die "Helligkeit" des Fotos, die die Kamera nicht unbedingt von sich aus bei schwierigen Lichtverhältnissen optimal hinbekommt. Ausprobieren :) . Aber beim ruhenden Hund ;) .

    Du musst da wirklich selbst ein Gefühl für bekommen...

    Für Action-Fotos
    -wäre 1/800 Sekunde schon nötig (die Literatur mag sich streiten, nur meine Erfahrung), damit der Hund scharf wird. Dann die Schnelligkeit des Autofokus, die Auslöseverzögerung... Wie auch immer, eine kurze Zeitspanne ist hilfreich :smile: .
    - dazu eine Blende deiner Wahl :p . Offenblenden (die größtmögliche Öffnung) haben oft nicht die beste Abbildungsleistung, wobei da auch die Güte des Objektivs und ein möglicher "Crop-Faktor" mit rein spielen. Letzteres z.B.: für welche Sensor-Größe wurde das Objektiv konzipiert? Und es hat einen großen Einfluss auf die Schärfentiefe
    -Sonne :smile:
    -ISO max. 400, außer du hast eine wirklich gute Kamera

    Ich weiß nicht so recht, wie man es erklären soll. Das mit Abstand am allerwichtigste ist: bewusst fotografieren. Am besten vor jedem einzelnen Foto (stell dir einfach vor, du müsstest für jedes abdrücken 1€ zahlen). Woher kommt das Licht?, was genau ist da auf dem Bild drauf und was will ich auf dem Bild haben?, welche Blende/ISO/Zeit zeigt die Kamera mir an (sollte sie auch im Automatikmodus tun) und was bedeutet das für das Bild? Sich Zeit nehmen und in Halbautomatik fotografieren. Keinesfalls nur drauf halten, mit welchen Einstellungen auch immer.

    Grisu ist aufmerksamer der Umgebung gegenüber, schaut mehr, ist schneller gestresst. Das Polizisten- und Späher-Gen in ihm, vermute ich :roll: .

    Lucy ist sehr viel toleranter fremden Hunden gegenüber. Das fehlende Revier, nehme ich an.

    Also mit Lucy ist es entspannter, mit Grisu eher das Gegenteil. "Anhänglicher" oder wirklich anders sind beide nicht, allerdings haben sie auch in vertrauter Umgebung einen engen Radius und halten viel Rücksprache. Und auch Zuhause merke ich diesen Unterschied, je nachdem, ob ich unsere "Hausrunde" laufe oder seltener begangene Wege.

    In einem Hundeforum dreht sich das Denken um Hunde. Die erste Überlegung ist daher bei vielen, die deinen Text lesen: geht es dem Hund damit gut? Nicht so sehr, wie kann er dir helfen, sondern, kannst du ihm gerecht werden? Das nur vorne weg, ich weiß ja nicht, was an Antworten noch kommen.

    Der Hund zwingt einen zu Auseinandersetzungen (ich vermute, das wäre der Knackpunkt). Er sorgt nicht nur dafür, dass du raus kommst, dass man ein Lächeln, ein nettes "oh wie schön sie spielen" austauschen kann, um sich anschließend wieder weiter zu bewegen, wenn einem danach ist. Das funktioniert in vielen Situationen, aber dafür muss der Hund "funktionieren"... und die Menschen, denen du begegnest. Gesetzt den Fall, da lebt am Straßenende, direkt vor dem Wald, eine Frau, die hat zwar einen Hund, regt sich aber fürchterlich über andere Hunde auf. Die sind zu nah, zu interessiert, vermutlich bösartig... es sind mehr Menschen so, als du dir denken magst. Oder da ist die Frau im Wald, die läuft da oft mit ihrem Hund, denn sie will Sozialkontakte. Und sie redet ungefähr 1 Stunde am Stück auf dich ein. Gut, damit meinst du leben zu können, musst ja nicht viel zum Gespräch beisteuern. Und was, wenn dein Hund den Hund dieser Frau nicht mag? Es mag so Kleinigkeiten geben, die das Leben/die Sozialkontakte mit Hund eher schwieriger machen, weil man gewissen (unangenehmen) Situationen nicht ausweichen kann. Da wären also diese beiden Frauen, gehst du da noch spazieren? Mit dem Wissen, mit einiger Wahrscheinlichkeit läufst du ihnen über den Weg?

    Ein Hund macht es nicht einfacher, er schafft eher neue Konflikte. Seien es Unstimmigkeiten mit anderen Hundehaltern, seien es Hundehassende/Ängstliche Passanten, sei es alleine die Tatsache, dass du es an einem Tag einfach nicht schaffst unter Menschen zu gehen und weißt, mit Hund bist du niemals "unsichtbar"

    Ich würde es mir gut überlegen, an deiner Stelle

    Was würde passieren, wenn du nicht rufst, sondern einfach gehst?

    Ich denke, sie weiß sehr genau, was sie will und wägt halt jeweils ab. Sie hört dann, wenn es sich für sie lohnt (sie wär ja auch blöd wenn nicht... oder ein Hütehund... :hust: , sorry, hab ja selbst einen... ).

    Mein persönlicher Ansatz (bei dem nicht-Hütehund von mir :D ): ein wenig mehr Grenzen in den Alltag einbauen. Mal ein Stück hinter mir laufen lassen, mal nicht xy-Freund begrüßen dürfen, mal nicht zum Bach laufen dürfen, mal nicht sofort dem Spielzeug hinterher, mal einfach ablegen, man macht was super interessantes und Hund bleibt halt liegen. Eine kurze Erinnerung (bzw. so lange wie nötig), dass ich entscheide, wann Hund Spaß hat. Und dass Hund durch mich "Spaß" hat oder gar nicht.

    In der konkreten Situation: entweder, falls machbar: hingehen, Hund "bedrängen" (ihn "zwingen" wahrzunehmen, dass es gerade unlustig ist) oder, falls so nicht machbar, verschwinden ohne weitere Ankündigung.

    Dazu eben schauen, was ist lohnenswert für den Hund und ihm vermitteln, kriegst du, nach meinen Regeln.

    Ich lasse den Hunden gerne viel Freiraum, aber wenn ich sie anspreche, möchte ich nicht ignoriert werden. Ich bin toll, Spaß gibt es vor allem mit mir, Zusammenarbeit lohnt sich... ist ein Punkt. Aber ich spiel auch nicht Hampelmann, in der Hoffnung, der Hund möge mich vielleicht, wenn er mal Zeit findet, doch interessanter finden (ich gebe zu, das war auch bei mir ein längerer Prozess :hust: )

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    Schäferhund Aussie Mix,
    naja der Aussie hat sich optisch nicht wirklich durchgesetzt, aber im Wesen total.
    Er hat eigentlich so ziemlich alles vom Aussie und vom Schäferhund.

    Den gemässigteren Schutztrieb des Aussies,den Dickkopf des Aussis,die Selbstständigkeit des Aussis,er ist sehr Kommunikativ bei arbeiten (woher kommt das wohl ^^) Jagdtrieb ohne Veranlagung zum Töten,Sensiblität,Will to Work.

    Vom Schäferhund die Triebigkeit,das Schoßhundesyndrom,die Neigung zu Übersprungshandlungen...

    Zumindest nach meinem Aussie zu urteilen, hättest du die dem Schäferhund zugeordneten Eigenschaften auch dem Aussie anhängen können :roll: . Ja ja, echte Allround-Talente :hust: . Die bekloppten Ideen wenn er denkt, es gilt ein paar Aufgaben zu erfüllen kämen denn auch noch dazu...