Mein nächster Hund wird entweder ein kleiner Senior aus dem Tierheim (dann der Dritthund) oder falls ein Welpe ein Bearded Collie oder ein Spanischer Wasserhund ![]()
Beiträge von Lucy_Lou
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Ich war jetzt übers Wochenende in Greetsiel und Norden/Norddeich. Bei dem Wochenend-Wetter und Himmelfahrt war natürlich die Hölle los. In Norddeich zudem das (extrem sehenswerte) Flugdrachen-Festival.
Ich fand es allerdings allgemein sehr nervig, dass man sehr schnell in jeder Richtung über Hunde-komplett-verboten-Schilder stolpert, wegen Schafzucht... In Greetsiel betraf das nicht nur den Bereich am Meer, sondern auch dahinter am Deich entlang, was blöd war mit Fahrradtouren. Entsprechend geknubbelt haben sich die Hunde an den wenigen Stellen, wo sie zumindest angeleint mit hin durften... Aber gut, selber Schuld, normalerweise achte ich darauf, abseits jeder Saison mit den Hunden am Meer zu sein. Sandstrand war rund um Greetsiel eigentlich gar nicht. Den Hundestrand in Norddeich haben wir uns nicht angesehen. So zum Bummeln sind Greetsiel und Norddeich ganz nett, aber beides hatte für mich nicht dieses Kilometer-Spazier-Sandstrand-Ruhe Feeling. Da fand ich die Ostsee, einige Orte in Holland und selbst Griechenland und Spanien für einen Strandurlaub mit Hund sehr viel angenehmer.
Ich vermute, der Eindruck hängt sehr von der Saison und der Anzahl von Touristen ab...
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Mir ist wirklich kein besserer Titel eingefallen... Ich hatte schon ein paar mal ähnliche Situationen, ich schilder mal die aktuellste:
Es war gestern eine Art Trimm-dich/Körpergefühl/Balance-Pfad. Da der Pfad mit Hunden zugänglich war, haben wir ausprobiert, was gemeinsam ging. Da war dann eine Wackelbrücke mit dünnen Bohlen und viel Zwischenraum zwischen den Bohlen. Lucy probierte es als erstes: trat in die Zwischenräume, dann wurde es dafür zu tief, ein vorsichtiger Versuch drauf zu treten, Brücke wackelte und Flucht nach hinten. Dann war Grisu dran: er versuchte es erst vorsichtig, gewann Spaß daran und rannte gleich noch mal drüber. Und bekam von Lucy postwendend einen drüber
. Es gab schon ähnliche Situationen: Grisu gelingt etwas, Lucy schafft es nicht und dafür bekommt er Ärger. Warum? Wirkt er zu "Stolz", zu aufgeplustert? Wobei er durchaus mit Beute Paradelaufen darf oder mit mir freudig arbeiten darf, ohne dass Lucy darauf so reagiert. Was ist es sonst? Selbst wenn ich versuche, es zu "vermenschlichen", fällt mir kein wirklicher Grund ein. Klar, Grisu wird gelobt, aber das stört Lucy in anderen Situationen auch nicht... -
Danke für deine Antwort
. Wobei mich wundert, dass sonst niemand Erfahrungen damit gemacht hat?!ZitatInteressanterweise hat Chester noch nie Ärger von einem der besagten Rüden bekommen...ich habe den leisen Verdacht, er weiß ganz genau, bei wem er sich´s erlauben kann und bei wem nicht. Kommt nämlich ein offensichtlich "kampfbereiter" Rüde selbstbewusst auf ihn zu, sieht er lieber zu, dass er weg kommt...
Das kommt mir ja sehr bekannt vor
Ich frag mich auch, wie viel Unverträglichkeit ist wirklich Unverträglichkeit und nicht eigentlich normale Kommunikation, die der Mensch nicht aushält oder aber schlimmer macht.
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Letzten Sonntag in Tiere suchen ein Zuhause kam diese Aussage sinngemäß: dieser Rüde ist 2 Jahre alt, verträgt sich im Freilauf kaum mit anderen Rüden, aber da kann man ja noch dran arbeiten. Auch im Forum immer mal wieder die Richtung: verträgt sich nicht mit dem und dem --> arbeite dran (oder auch: habe ich unverträglich übernommen, jetzt klappt es
). Mir ist klar, es gibt wahnsinnig viele Ursachen für "Unverträglichkeit" mit bestimmten Rassen/Hunden/Geschlecht... Trotzdem würde mich interessieren, wie ihr das geändert habt oder was ihr versucht habt, was nicht geholfen hat oder womit ihr einfach lebt. Mich interessieren hier weniger Schuldfragen, Leinenaggression oder wer einen verträglichen Hund hat, sondern die Annäherung von einem bedingt/nicht verträglichen Hund zu einem "verträglicheren". -
Wir fahren morgen nach Greetsiel bis Sonntag
. Mal schauen, womit wir uns da die Zeit vertreiben 
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Zur Zucht: Ich denke, es ist sehr vom Richter abhängig und davon, was gerade "in" ist, wie ein Hund bewertet wird. Sonst hätten sich Rassen nicht so krass gewandelt in den letzten Jahrzenten. Für mich persönlich hat eine Rasse auch erst in 2. oder 3. Linie mit dem Äußeren zu tun. Seit wann gibt es "Rassehundezucht"? 100 Jahre? Davor war es Tauglichkeit. Was haben Stehohren oder was mehr oder weniger Fell mit einem "guten" Aussie zu tun
. Und wie einsatzfähig er ist (das wird wohl auch beurteilt?! Winkelung, Körperbau...?!), sieht man doch eher im "Einsatz", als auf einer Show... Für mich wird Zuchttauglichkeit zu sehr von einem optischen Rassestandard abhängig gemacht. Wobei das bei einigen anderen Rassen sicherlich eher mehr der Fall ist, als beim Aussie.Trotzdem ist da das Argument: (fast) jeder findet seinen Hund toll. Und alleine davon ausgehend, mögen Ausstellungen und allgemein unabhängige Bewertungen die Zucht etwas weniger ausufernd machen.
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Zitat
Außerdem könnte man ja auch noch die Homepages von den jeweiligen Aussies verlinken, sodass ein Netzwerk entsteht und sich die Interessenten auch auf den privaten Pages umsehen können....
Aussehen könnte es so: http://shizoo.frozen-media.de/stuff/layouts/124/ (eben mit Aussie Design)
Was meint ihr?
Ist nicht ganz das gleiche, aber auch ein kleiner Einblick
https://www.dogforum.de/umfrage-zu-bor…co-t102867.html -
Zitat
Klar gibt es immer Ausnahmen, aber auch Dackel oder Pinscher die ja sehr ausdauernd sind laufen nicht soviel wie ein normaler großer Hund -
Das halte ich für ein Gerücht, bzw. für Menschen-gemacht. Wenn der Hund keine Beschäftigung/lange Spaziergänge gewohnt ist, dreht er entweder völlig am Rad oder gewöhnt sich halt daran. Ich vermute, bei gleichen Haltungsbedingungen würden die meisten Kleinhunde meine Lucy z.B. (SH 66cm) bewegungstechnisch in die Tasche stecken...
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Meine Erfahrung ist: großen Hunden wird mehr Respekt entgegen gebracht. Meine kleine Hündin Aicha damals wurde einfach angegrabbelt, bei Lucy jetzt wird gefragt. Und Aicha fand das total doof, Lucy lässt sich gerne von Wildfremden angrabbeln
Oder: ich teile mit, ich/mein Hund möchten keinen Kontakt mit einem anderen Hund, warum auch immer. Bei Aicha damals kam so oft die Antwort, meiner tut nix, ach, passiert schon nix... Mit Lucy und Grisu nun reicht es schon, wenn ich sie ran rufe/anleine/einen Bogen laufe... und der Gegenüber reagiert in aller Regel.Noch ein Unterschied: Bei Aicha kamen positive Kommentare, wenn sie hörte/brav war..., und wenn nicht... auch nicht schlimm, was erwartet man schon von einem Kleinhund
. Mit 2 großen Hunden müssen sie hören (und es wird vorausgesetzt), lässt man sie frei laufen. Die Skepsis ist auch ganz allgemein größer.Der Platzaufwand ist auch nicht zu unterschätzen. Lucy und Grisu im Schuhgeschäft liegen brav und ruhig im Gang... und niemand kommt mehr vorbei
. Unter einen durchschnittlichen Restaurant-Tisch passen sie auch nicht.Ich persönlich bin mehr Fan großer Hunde, aber im Alltag ist ein kleinerer praktischer, denke ich.