Beiträge von Lucy_Lou

    ich habe mir jetzt den genauen Gesetzeswortlaut nicht durchgelesen, womöglich also wurde das eh berücksichtigt

    Ich habe mir nur eine Zusammenfassung durchgelesen, aber die kann ja fehlerhaft sein. Da stand drin, dass medizinische Indikation eine Ausnahme darstellt.

    Wobei es interessant ist, wir haben ja nicht extrem viele Begegnungen, aber an ein medizinisches Problem dachte da niemand. Wenn jemand nachfragte, kam, ob sie bissig sei. Als Enya noch die Tröte trug, war es anders, aber jetzt mit Maulschlaufe scheint es als Maulkorb-Ersatz gesehen zu werden. Mich hat auch noch niemand darauf hingewiesen, dass dies nicht okay ist (also als Ersatz für einen Maulkorb, so einleitend...)

    lemming : Danke, das werde ich so aufbauen. Da habe ich neben dem Handwechsel der Leine ja dann gleich zwei klare Indikatoren, was nun folgt für den Hund.

    Ich übe es am liebsten mit Hund in der offenen Grundstellung, also ohne Sitz.

    Ja... Mit Enya mache ich mittlerweile ja auch RO, es war schon ein wenig Aufwand, ihr beizubringen, stehenbleiben (Mensch) heißt nicht hinsetzen (Hund). Da ist so eine BH ein wenig kontraproduktiv :hust: .

    Mit Lotta nun will ich einfach nur bestehen, da ist rein gar nichts an weiterer UO angedacht. Aber ich mag halt auch kein Hingeschludere. Ob es Sinn macht, ihr so eine "offene Grundstellung" beizubringen, weiß ich nicht. Ggf. für eine perfektere Kehrtwende und gerade in Anbetracht der Tatsache, dass es ein automatisches Hinsetzen-müssen nach neuester PO ja eh quasi nicht mehr gibt. Man sagt ja nun immer Sitz oder Fuß, richtig? Es gibt kein Stehenbleiben mehr mit erwünschtem Automatismus ohne Kommando?!

    Ihr halber Oberkiefer war komplett rausgebrochen. Also Stabilisierung, keinesfalls etwa "zwischen die Zähne" bekommen, möglichst ruhig halten.
    Betroffen wäre sie von dem Verbot daher eh nicht, da von einer TK angeordnet.

    Mir ging es in der Frage eher darum, wie sinnvoll ihr abgesehen von so etwas ein komplettes Verbot haltet. Enya war eher mein Beispiel, dass ein Hund damit durchaus klarkommen kann (unter bestimmten Voraussetzungen)

    Ich bin da mehr zufällig drüber gestolpert (bzw. draufgestupst worden wegen Enya) und zumindest für Österreich-Urlauber ist das vielleicht nicht irrelevant (die Österreicher im Forum werden es wohl eh wissen). In Österreich darf ein Hund ohne medizinische Indikation keine Maulschlaufen mehr tragen, auch nicht kurz, nicht für einen TA-Besuch, nicht für eine Gondelfahrt.

    Wie seht ihr das? Genau der richtige Schritt, da sonst tatsächlich zu sehr darauf gesetzt wird, dass es ein adäquater Maulkorbersatz ist, is der Hund wegen Überhitzung tot umkippt? Oder völlig überzogen und Aufklärung täte es auch? (muss da auch ein wenig an Hunde im parkenden Auto denken).

    Mein eigener Hintergrund: Enya trägt jetzt seit gut 2 Monaten dauerhaft eine Maulschlaufe. Auch nachts, auch beim spazieren. Natürlich achte ich darauf, was geht, gerade bei dem ungewöhnlich Dauersonnigen Wetter. Und sie ist kein Hund, der eh Probleme mit der Atmung / Temperaturregulierung hat (BC).

    Ich bin daher sehr zwiegespalten. Ohne die Erfahrung hätte ich wohl eher gesagt, bevor ein Hund zu viel Schaden nimmt, weil billiger / einfacher als ein Maulkorb für den Menschen, vielleicht besser verbieten. So aber denke ich durchaus: wenn Enya das über so einen langen Zeitraum schadlos übersteht, sollte ein gesunder Hund in nicht extremer Hitze / Anstrengung das eigentlich für 20 Minuten oder so (Gondelfahrt, TA...) auch können. --> wäre eher Team Aufklärung (wie bei Autos)

    Was denkt ihr darüber?

    Hast du die Möglichkeit, in ruhiger / ländlicher Umgebung spazieren zu gehen? Also ins Auto packen und rausfahren aus der Stadt? Falls ja, würde ich den Hund in der Stadt erstmal an ruhigere Ecken mitnehmen, Park früh morgens, Fußgängerzone Sonntags um 8 Uhr etc., im Prinzip, wie mit einem Landei-Welpen. Erstmal die neuen Gerüche und Eindrücke aufnehmen, ohne dass da auch noch massig Menschen und Trubel drum herum sind. Zumal die Vertrauensbasis zwischen euch ja auch erst noch wachsen mus.

    Nimmt dein Hund draußen Futter an oder ist er dafür zu aufgeregt?

    Wie reagiert dein Hund auf andere Hunde? Hast du da vielleicht sehr souveräne Hunde im Freundes- oder Familienkreis, die mitspazieren und Vorbild sein können? Fand ich bei eher unsicheren jungen Hunden auch immer extrem hilfreich.

    Da dieser Teil ohnehin mit Leine gelaufen wird, und entsprechend die Leine in den Händen gewechselt werden muß, haben wir geschaut, daß dies dann auch entsprechend von der Bewegung her paßt, wenn anfangs auch eher etwas überdeutlich gezeigt wurde.

    Ah, das macht Sinn! Ich bau ja an sich immer ohne Leine auf, aber der Handwechsel kann ja direkt mit eingeführt werden.
    Wobei... ohne Leine gibt es ja eh nur noch den Sitz / Platz Teil...

    Die anderen, die diesen Weg gehen, drehen sich einfach, wechseln die Leine im Rücken, also mußt der Hund halt dann auch so laufen.

    Klappte auch xD

    Jaaa, so habe ich das bislang auch erlebt bei anderen, Selbstläufer, quasi. Nur macht Lotta da nicht mit :pfeif: . Die ist zu klein, zu flink und zu fein reagierend dafür... Oder ich zu groß, zu plump und zu langsam :hust: . Ich denk nur "Wendung" und sie macht irgendwas (das Korrekte muss da halt noch eingefügt werden). Oder ich werde langsamer dadurch und sie sitzt. Manchmal möchte man einen etwas langsamer und gröber denkenden Hund haben |)

    Danke dir. Hatte irgendwie gehofft, die Methode hinter dem Rücken wechseln sei weniger arbeitsintensiv als das Mitdrehen :see_no_evil_monkey: . Hattet ihr dann auch erst ein Kommando dafür und letztlich hat das schnelle Eindrehen als "Kommando" gereicht?

    Mal schauen, wenn es nicht weniger Aufwand ist, mach ich vielleicht doch das Mitdrehen.
    Hatte bislang bei Richtern immer den Eindruck, ein größerer Bogen um den Rücken rum wurde weniger kritisch gesehen, als ein nicht-akkurates Mitdrehen. So nach dem Motto: wenn man das schon macht, dann auch richtig...

    Ich habe ihr gesagt, wie ich es aufbauen würde. Da ich aus der Dog Dance Ecke komme, gibt es für mich nur einen sinnvollen Weg.


    Den hatte sie auch für sich dann umgesetzt und es klappt inzwischen prima.

    Das ist toll für sie :nicken:

    Teilst du diesen einen sinnvollen Weg auch? So kann ich da leider wenig mit anfangen :sweet:

    Ich hab da mal eine ganz blöde Frage |) ...

    Bislang haben alle meine BH-Hunde immer innen am Bein mitgedreht für die 180 Grad Wendung, da das Mitdrehen für die Winkel ja eh gebraucht wurde. Jetzt mit Lotta würde ich das gerne überspringen zu üben, da ich mit ihr sehr sicher nach der BH nie wieder was Richtung UO machen werde und es keine Winkel im Schema mehr gibt.

    Aber: wie bringe ich meinem Hund bei, hinter meinem Rücken zu wechseln bei der Kehrtwende :ops: ? Muss dazu sagen, Lotta ist ein 34cm-Zwerg, da fällt man bei nicht-Gelingen gerne drüber, für euch getestet :pfeif: .
    Erstmal nur das Drehen an sich? Also Grundstellung, Kommando zum um mich rum laufen, während ich mich gegendrehe? Und das Kommando dann abbauen?
    Irgendwie sah das bei anderen für mich immer so selbstverständlich aus, Mensch dreht sich schnell und bis der Hund mit Denken fertig ist, ist er eh an der richtigen Seite. Lotta versucht aber, irgendwie meine Bewegung mitzumachen (ohne sich eindrehen zu können, das müssten wir alternativ üben) und ist halt flink wie nur was und am Ende stolpern wir so umeinander.
    Jemand einen kleinen Tipp :sweet: , es muss gar nicht perfekt sein, aber soll auf der Prüfung halt auch irgendwie zumindest "gewollt" aussehen.

    Zweite Frage: falls jemand dieses Jahr mit neuer PO schon gestartet ist: ist der Verkehrsteil da allgemein aufgewertet worden, bzw. hat mehr Gesamtanteil am Bestehen? Ich weiß, das ist schwer zu beantworten. Ich hab bislang mit 4 Hunden die BH gemacht und die VTs sahen seeeehr unterschiedlich aus. Aber muss man da jetzt mit deutlich mehr Bedrängen, Fremd-Einwirkung und allem möglichen rechnen?