Beiträge von Lucy_Lou

    Das ist wie wenn ich in nen Laden gehe und sage: ich brauch nen Haartrockner. Und der Verkäufer kommt mit nem Bügeleisen zurück und meint in vollem Ernst, das sei genau das, was ich suche.

    Oder wie: ich geh in den Laden und beschreibe, wie ich meine Wäsche bestmöglich glatt bekommen möchte, aber will unbedingt nen Haar-Fön. Ist schicker und so. Und der Verkäufer sagt: Ja, aber ernsthaft, mit nem Fön werden Sie da nicht glücklich und die Wäsche auch nicht...

    Der Hund soll charakterlich eher freundlich, liebenswürdig und familientauglich, nicht aggressiv/angstaggressiv sein, gut verträglich mit anderen Tieren.

    Und da landest du ausgerechnet beim HSH :???: ? Gut, bei uns in der Gegend gibt es quasi keine, ich kenn die an sich nur von unseren Urlauben in Italien, Spanien, Frankreich etc. Ja, die hatten da ihren Job, sollten die oben genannten Eigenschaften also gar nicht haben. Ich war immer heilfroh, es war ein stabiler Zaun dazwischen oder sehr viel Abstand. Fröhlich leinenlos ihr Ding machend wäre ich keinem davon gerne begegnet... Beobachten lange, aber wehe da kommt viel Dynamik rein. Das geht bei mir dann immer: ganz fix meine Hunde einsammeln und so gesittet wie irgend möglich vorbei...

    Da wäre ich, wenn du unbedingt den Typ Hund willst, defintiv bei Berner oder Neufundländer oder Leonberger. Warum fallen die für dich raus?

    Schreit nach Golden Retriever aus Standardzucht.

    absolut :gott:

    Einfach besuchen =), wenn es für den Züchter ok ist, bevor die Welpen da sind. Da bekommt man dann ein ganz gutes Gefühl, wie huschig die Hunde z.B. sind oder worauf der Züchter Wert legt. Wir hatten da schon ein paar Überraschungen bei der Züchtersuche und auch einen, wo wir rein aus Höflichkeit nicht direkt wieder gegangen sind, obwohl am Telefon alles gut klang...
    Ob Ami oder Brite ist denke ich vor allem ein optisches Ding. Die meisten Züchter haben ja eh Misch-Linien. Sich die Elterntiere (oder zumindest die Mutter) im Alltag ansehen und halt die Aufzuchtbedingungen (nicht nur Wohnung für mich z.B.) halte ich da für eine grobe Wesenseinschätzung der zukünftigen Welpen für zielführender.

    Ich kann mir einen Einzelhund tatsächlich gar nicht mehr vorstellen. Ja, mit Grisu war es nicht nur leicht, aber die 4 Damen aktuell hier miteinander sind nur toll :herzen1:.

    Ungefähr so:

    Ich behaupte mal meinen Hunden gefaellt es keine Einzelhunde zu sein.

    Nicht jeder findet jeden gleich toll, alle haben so ihre 'Lieblinge'. Aber selbst der Stinkstiefel Kalle findet es toll einen Hund zu haben mit dem er voellig albern sein kann.

    Ich liebe es die Interaktion zu sehen und selbst Smilla, die am ehesten Einzelhund wäre, hat so zumindest ihren vertrauten Kontakt. Die anderen 3 sind so eng miteinander und durch Begegnungen mit anderen Hunden außerhalb wäre das für mein Empfinden nicht zu kompensieren. Zumal Peaches und Enya da kein Interesse dran hätten.

    Aber ist sicher abhängig davon, welche Hunde man hat und wie die miteinander können, bzw. auf Außenreize reagieren. Da hat Grisu ja viel gecrasht. Aber nichts ist schöner, als ein funktionierendes Rudel Hunde, finde ich.

    Das klingt wirklich wahnsinnig stressig für euch beide. Ich hab leider keine Trainer-Empfehlung in eurer Region, finde aber sehr gut, dass ihr sucht. Bei einem Hütehund verselbstständigt sich so hochpushendes Verhalten ja schnell und fährt sich immer mehr ein. Bis ihr Ergebnisse von der Untersuchung bzw. einen Trainer habt, würde ich an Stress vermeiden, was geht. Gibt es auch Hunde, mit denen er einfach nur ruhig interagiert? Die meisten erwachsenen Hunde beachten bei einem gemeinsamen Spaziergang die anderen Hunde ja gar nicht groß (oder setzen selbst Grenzen).

    Zum Gabapentin: ich hab gar nicht mehr richtig im Kopf, was Smilla so alles in der Experimentierphase ihrer Krankheit bekommen hat, aber selten hat sich ein Medikament an seinen Beipackzettel gehalten. Man konnte sich von den psychischen Auswirkungen immer nur überraschen lassen... Wäre eine leichte Sedierung vor Ort in der Praxis keine Alternative? Ich kenn mich damit nicht aus, würde aus der Erfahrung mit Smilla heraus aber keinem meiner Hunde ein Psychopharmakum geben, nur damit er händelbar beim Tierarzt wird.

    Ist das so eine beliebte Farbe?

    bei mir ja |)

    Aber ein doch eher zierlicher Hund ist fast Katzengröße (meine Kater waren groß) der geht hier mit den anderen Hunden einfach unter. Das wäre nicht fair.

    Hier geht ganz sicher kein Sheltie unter, wir haben ja neben den 2 "Kleinen" (beide knapp unter 35cm) noch 2 größere Hunde (Aussie und Border), da werden die Shelties absolut ernst genommen. Wüsste nicht, warum das an der Größe scheitern sollte :ka:

    Gerade auf https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ver…rdnung-101.html gelesen:

    "Die Gebührenordnung berücksichtigt jedoch verschiedene Faktoren, die dazu führen, dass Tierärzte unter Umständen den dreifachen Satz berechnen - statt 23,62 Euro für die Untersuchung mit Beratung bei Hund oder Katze wären damit 70,86 Euro fällig. Zu diesen Faktoren zählen etwa die Schwierigkeit der Untersuchung beziehungsweise des Eingriffes, aber auch, wie viel das zu behandelnde Tier gekostet hat: "Der besonders hohe Wert eines Patienten erfordert zusätzlichen Aufwand für besondere Sorgfalt und Haftpflichtversicherung", heißt es dazu in einer Erläuterung der Bundestierärztekammer.

    Auch die "örtlichen Verhältnisse" können für die Abrechnung der Gebühren eine Rolle spielen, etwa die Höhe der Miete oder das Marktumfeld."

    Muss man jetzt einen Stammbaum zu seinem Tier mitbringen und den Nachweis, ob man Eigentum hat oder Miete zahlt :omg: ? Und ein Tier, das weniger gekostet hat, erfordert weniger Sorgfalt :ugly:. Das hat die Bundestierärztekammer ernsthaft so veröffentlicht??? Ich bin gerade dezent geschockt...