Beiträge von Lucy_Lou

    Manchmal gibt's noch echte Ups- Würfe in den Kleinanzeigen.

    Idealerweise wissen die, wer ihre Hündin gedeckt hat und wollen die Kleinen gut vermitteln. Dann verlangen die auch keine Unsummen für die kleinen Unfälle.

    Mehr als 300 bis 500 Euro würde ich da auch nicht zahlen wollen.

    Vor 10 Jahren haben meine Schwester und ihr Mann für ihre (geschätzt) Golden Retriever- Hovawart- Hündin 250 Euro bezahlt. Echt schöner und absolut braver Hund und bis auf leichte Arthrose mit über 10 noch richtig gut beieinander. Also nicht alle Ups- Mischlinge sind eine charakterliche und gesundheitliche Vollkatastrophe, wie es hier im DF mal gern kolportiert wird.

    Grundsätztlich stimme ich dir zu. Lucy (Berner-Collie-DSH...) haben wir geschenkt bekommen, 50€ Auslagen bezahlt.

    Es geht aber darum, ob man Vorstellungen hat. Und Vorstellungen hat die TE schon genannt. Da hilft möglichst billig und "halt da" wenig weiter, damit alle (!) glücklich werden. Insbesondere auch der Hund mit seinen Anlagen

    Allerdings möchte ich einen Hund, der von Grundcharakter her verträglich sein kann, mit Mensch und Hund.

    Ableinbarkeit, jagdliches Interesse, irgendeine Art von Auslastung? Wachsam? Sensibel oder eher prallt alles von ab?

    Was willst du denn da hören? Willst du einen möglichst glücklichen Hund, sollte er zu dir passen. :ka: . Für mich ist Genetik bislang sehr fühlbar gewesen.

    dass du die Ressourcen deines Hundes nicht mehr verwalten darfst?

    Eigentlich wollte ich das ein Stück weit ausdrücken: ich verwalte ständig Ressourcen meiner Hunde, damit sie das nicht untereinander tun. Daneben entscheide ich ja z.B. auch im Training, wer dran ist. Oder wann man im Training zur Belohnung rennen darf (bei externer Belohnung). Dafür muss man für mein Empfinden keinen Konflikt provozieren und vor allem finde ich die Berechenkarkeit für den Hund extrem wichtig. So, die TE will ja Dummy-Training machen mit dem AL-Labbi. Dafür muss der Hund erstmal konfliktfrei ausgeben können. Und sich anleiten lassen und auch mal von einem offensichtlichem Dummy zu einem anderen schicken lassen. So was ist für mich gefühlt eher etwas, was sich komplett durch den Alltag zieht. Also, dass das ok ist für den Hund, weil es zielführend, klar und berechenbar ist. Einfach mal Futter wegnehmen können zu üben ist da für mich völlig kontraproduktiv, schadet Vertrauen, für mein Empfinden. Ich kann meinen Hunden aber sehr wohl sagen, der Reiz xy hat dich gerade nicht zu interessieren (kann ja auch ein Reh sein statt einer Wurststulle) , aber das üb ich mehr so... hm, ganzheitlich? Versteht man, was ich meine?