Beiträge von Lucy_Lou

    Der einzige DD, den ich hier kenne (wir wohnen ländlich, aber die meisten Jäger haben andere Rassen und einer ist vor vielen Jahren auf Viszla umgestiegen, den ich von ganz früher mit DD kenne) ist völlig eskalierend im Auto, wenn wir vorbei gehen und ich bin heilfroh, wir sind dem noch nie abgeleint begegnet, denn angeleint ist der zwar im Gehorsam, aber nur am fixieren und drohen.

    Ich weiß, es soll hier nicht um die Rassewahl gehen, aber die spielt bei Mehrhundehaltung halt schon eine Rolle. Und auch beim Einsatzzweck. Nur weil man eime Herausforderung sucht?

    Und wie vielfach schon gefragt: Was, wenn das mit der Rettungshundearbeit nicht geht mit dem DD? Hast du wirklich die Zeit, parallel noch mit dem DD eine Jagdhundausbildung zu machen? (Man sagt ja gerne mal, Lehrer arbeiten trotz Vollzeit kaum und bei dir klingt es ein wenig so, also keine Ahnung...)

    Wir sind im Agi unterwegs, Training in der Halle ist (glaube ich) 75€ im Monat pro Hund (Enya hat einen Platz + Joey und Peaches teilen sich einen, wäre sonst zu teuer), dazu bei passender Witterung im Verein. Mitgliedsbeitrag Verein habe ich nicht parat...

    Ich finde ja interessant, dass im VPG Startgebühren übernommen werden, kenne ich so nicht... Hier sind es 18€ aktuell pro Tag auf Hallentunieren. In Höhr-Grenzhausen gibt es bei Platzierung immerhin 5kg Platinum dafür |) xD . Wir starten ja noch nicht lange und Enya ist Intermediate, sie ernährt die Hunde so seit etwa Oktober :lol:

    Nein, also, wir starten so 1-2 WE pro Monat, mit 3 Hunden und mit Camping ist man da bei rund 130€ pro WE

    Im Garten haben wir Steg, A-Wand, Slalom und selbstgebastelte Hürden, wobei wir dafür sicher eher überaschend "schlecht" sind :pfeif: .

    Seminare sind mir eher zu teuer... und groß Ambitionen haben wir auch nicht, außer Spaß auf Turnieren. Aber das Training gefällt =) . Und ich mag es in Hallen zu laufen, da die Distanzen für Enya endlich mal passen (also schön weit)

    Daneben machen wir Hoopers, aber eher nur im Verein, Kosten also kaum da.

    Ich bin der Typ: möglichst die Reize suchen (auch Wild z.B., Gegend/Tageszeit) und am eigentlichen Reiz trainieren. Und auch Fremdunde kann man ja gut auf Strecken üben, auf denen man Sicht und weitere Ausweichmöglichkeiten hat (dass es immer Deppen gibt, die trotz deutlicher Bitte und Distanz ihren Hund zu einem rennen lassen, klar, so lange der andere Hund dabei aber nicht agressiv ist, finde ich nicht, dass es zwingend das ganze Training kaputt macht. Muss man dann eben auch mit umgehen lernen, z.B. "einfach" weiter gehen oder entspannt darauf reagieren).

    Oder wegegeworfene Wurstsemmel: super zum üben. Oder pöbelnder Fremdhund: super zum üben. Ich finde es gibt so viele Situationen im Alltag, die man nur nutzen muss. Ich erlebe bei anderen HH oft eine Vermeidungstaktik, aber da lernt der Hund ja nicht wirklich was draus und wenn der Reiz dann eben doch plötzlich da ist, kann man nur hoffen, Kommando xy funktioniert noch. Ich finde sehr viel einfacher, man trainiert die Reaktion auf den jeweiligen Reiz und nutzt jede Chance dazu.

    Bei mir ist es sehr ein allgemeines "aufregender Reiz" = Kontakt zu mir aufnehmen. Heißt nicht, dass das bei uns immer funktioniert (also gerade Joey + Frikadelle würde ich da nur bedingt vertrauen :pfeif: ), aber so die Standart-Begegnungssituationen/erster Impuls dabei/Orientierung am Menschen... finde ich über den Weg sehr viel einfacher, als auf Kommandos angewiesen zu sein, wenn der Hund an sich schon voll im Tunnel ist/durchgestartet ist.

    Aber ist sicher auch Hundetyp abhängig, ich mach es mir mit meinen Hütehunden da sicherlich auch einfach.

    aber ein Hund der quasi "ständig" an meinen Lippen hängt (das Kommando "schau" für mich anschauen und Aufmerksamkeit zu mir gibt es bei uns aber auch) immer unter einem Kommando steht und nur darauf wartet was ich sage finde ich irgendwie "gruselig"

    wobei ich denke, das hat Javik gar nicht gesagt/gemeint. Nur wenn ein Kommando gegeben wird, dass das dann möglichst zu 100% auch ausgeführt wird. Können ja auf einem 2-stündigen Spaziergang 3 Kommandos sein und den Rest der Zeit geht der Hund halt (in erlernten Grenzen) seinen Dingen nach.

    Bei mir war es damals mit Lucy so, dass ich hohe Ansprüche an sofortiges und möglichst exaktes befolgen von Kommandos hatte zu Beginn. Erster eigener Hund, gerade erwachsen, den so semi-erzogenen Familienhund von davor noch sehr vor Augen. Nur dass Lucy halt ein recht selbständiger Berner Sennen-Mix war... So rückblickend ist sie sicher mit Schuld daran, dass meine Hunde kaum Kommandos im Alltag hören, da ich schon immer noch will, wenn ich eins gebe, dass es auch ausgeführt wird. Sonst gebe ich es halt nicht. Es kam ja das Ampel-Beispiel. Zum einen sind meine Hunde da eh angeleint, zum anderen ist es mir an sich wurscht, ob die sitzen. Also sage ich "warte" (falls sie weiter im Vorwärtsgang sind) oder nichts. In welcher Form sie warten, ist mir egal. Würde ich aber Sitz sagen, dann müssten sie es sofort tun und dürften es auch nicht selbständig auflösen. Liegt in dem Fall zum einen daran, dass es beim Start im Agi verwendet wird und der Hund willwillwill!!! los, aber er muss bombenfest bleiben, bis ich sage, es geht los. Zum anderen diskutiere ich nicht (gerne) über wirklich wichtiges mit meinen Hunden. So auch: ein Abbruch ist ein Abbruch.

    Die meisten Dinge im Alltag, sind mir das aber nicht wert, es so aufwändig zu trainieren. Da reicht mir ein Warte, ein nicht wie doof ziehen, eine Umorientierung (oder zumindest ein fragender Blick) bei Reiz XY. Aber wenn ich ein festes Kommando gebe, will ich das so auch befolgt haben. Macht einen Hund sicher nicht zum Roboter.

    Die 2 Katzen waren vor dem Hund da? Kannten die vorher schon Hundekommunikation?

    Die andere allerdings fühlt sich eher bedrängt und haut sie dann weg.

    In welchen Situationen wird sie denn bedrängt?

    nun ist es aber schon 2x vorgekommen dass Harley sich dies nicht gefallen lassen wollte und gegen sie wollte.

    weil ich wirklich Angst hatte sie beisst jetzt die Katze. Harley ist keines wegs Agressiv

    Ein Hund muss nicht "agressiv" sein, um eine Katze zu töten. Ich würde da dringend wen drauf schauen lassen, der sich mit beiden Tierarten auskennt!

    Klingt aktuell nicht so, als würde das bei euch ein gutes Ende nehmen

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…rung-a85382399/

    Hab ich da einen Denkfehler? Eine F1-Verpaarung in mindestens 2. Generation?

    "Aber was ist denn eigentlich ein \"echter\" Maltipoo?


    Ein echter F1 Maltipoo entsteht aus der Verpaarung einer reinrassigen Malteserhündin und einem reinrassigen Pudelrüden in mindestens 2.Generation.
    "

    Ich kenn mich mit dem gedoodle nicht aus, aber widerspricht sich das nicht irgendwie :???:

    ah, edit, auf das jeweilige Geschlecht kommt es an :lol:

    "Ein Maltipoo entsteht auch nicht, wenn man eine Pudelhündin mit einem Malteserrüden kreuzt"

    Dann ist es vermutlich eher ein Puma |)

    Vielleicht so die "Do as I do" Richtung? Da kann ja jeder kreativ sein und es auf den Hund ausrichten, was eingebaut wird. Bin ich vor kurzem mal wieder drüber gestolpert und die fertigen Videos wären bestimmt witzig xD . Da gibt es ja ganz einfache Sache, die man zusammen stückeln kann. So um die eigene Achse drehen oder etwas umrunden, wo drauf stellen, was mit Nase oder Hand (Pfote) berühren, etwas anheben... Also mehr so, dass der Hund das Prinzip nachmachen begreift, ohne dafür neue, schwierige Tricks lernen zu müssen.

    Der netteste Hund ist hier der, der am wenigsten erzogen ist. Der braucht wenig Erziehung, weil er einfach wenig Mist macht.

    Ja, das ist hier auch so. Ich schätze, bei den meisten Menschen, die nicht auf 100% hin trainieren, obwohl es der Hund an sich nicht braucht, ist das so. Wenn der Hund eh nett ist, nichts hinterher jagt oder ungefragt zu fremden Hunden läuft, wofür dann auftrainieren, dass der sich auf 20m Entfernung sofort ins Platz wirft oder im perfekten Fuß läuft auf Kommando oder auch nur in High-End-Geschwindigkeit angedüst kommt auf Ruf...? Meine Smilla ist ja so ein Kandidat, die merkt man gar nicht auf Spaziergängen und selbst in einem belebten Park wäre es kein Thema mit ihr. Dafür stört es mich nicht, wenn ich "weiter" sage und sie schnüffelt noch ein paar Sekunden zu Ende...

    Mir ist am wichtigsten, der Hund ist ansprechbar (nimmt Kontakt zu mir auf, wenn ich das will, nimmt also zumindest Blickkontakt auf und ist Willens zu kommunizieren) und ist abbrechbar, wenn ich etwas nicht will. Viel mehr verlange ich im Alltag gar nicht.

    Die allgemeinen 100% wären doch, dass der Hund immer hört.

    Man liest doch oft Aussagen im Forum wie "wenn der Rückruf nicht 100% sitzt, muss eben die Leine dran".

    Meine 100% sind - wie gesagt - dass jedes Kommando brav ausgeführt wird.

    Nach der Definition wären wir bei nahezu 100%, meine Hunden hören nämlich höchst selten mal ein Kommando von mir xD (im Alltag jedenfalls, im Hundesport ist das anders). Und die Alltags-Kommandos sind dann auch eher so "warte", "auf die Seite", "raus da"... Da gibt es eine vorgegebene perfekte Ausführung ja eh nicht so wirklich, nur die Richtung muss stimmen :rollsmile: . Auch Abruf nutzen wir quasi nie (wohl aber ein Aufmerksamkeitssignal). Leinenführigkeit haben alle 4 aktuellen Hunde nie (perfekt) gelernt. Halt nur kein wildes Gezerre und Gewusel. Sowas wie Fuß oder Platz kennen sie nur, weil wir es halt für die BH brauchten (also, alle 4 haben die gemacht, für den Sport, nicht weil ich auch nur ansatzweise Interesse an Unterordnung habe :pfeif: )

    Hier gibt es vor allem einige allgemeine Regeln/NoGos + auftrainierte automatische Umorientierung für die Hunde, die das brauchen (die Shelties eher nicht).

    Keine Ahnung, bei wieviel Prozent wir damit für andere sind :ka: .

    Immerhin sind sie umweltsicher, jagen auch dann keinem Reh hinterher, wenn es direkt vor uns über den Weg sprintet, rennen nicht zu fremden Hunden, pöbeln nicht, Radius ist für mich ok und ignorieren Jogger etc. Also, abseits von Straßen laufen sie i.d.R. frei und belästigen da auch niemanden, reicht mir so.