Beiträge von Lucy_Lou

    Da ist der Platzteil mEn 'einfacher'

    Ich finde, es geht nicht mal ums "einfacher", sondern ums diktieren, was total wichtig ist für den weiteren Hundesport. Denn ums "Begleiten" im Alltag (auch wenn es so heißt), geht es ja genau nicht. Und in zig Sportarten braucht man rein gar nichts davon, nichts! Es wird aufdiktiert, wie "Hundesport" früher allgemein halt man ausgesehen hat, mein Eindruck. Also klar, es gibt VPG immer noch, aber selbst im Obedience wird die BH ja eher stirnrunzelnd hingenommen und manches wandelt man halt etwas ab...
    Und in den meisten Sportarten hast du Eingangsprüfungen, also sehr niedrige Anforderungen, der Hund macht freudig mit, aber auf den Sport zugeschnitten. Für was anderes als den Sport brauchst du die BH doch nicht... Wenn man da einen "Verkehrsteil" hätte, der grundsätzliche Kontrollierbarkeit abfragen würde..., den Rest machen doch die Eingangsprüfungen für den jeweiligen Sport :ka:

    Mir geht es da Null um "einfacher", sondern um Trainingskapazitäten, die man wegwirft und so viel sinnvoller nutzen könnte...
    Ich empfinde es wirklich so: die BH ist aus der Zeit gefallen und basiert auf sehr früheren Vorstellungen, was Hund halt können muss und im Sport eh zeigen muss... Ist nicht mehr so. Und wenn dann noch ein Richter auf Anhimmeln achtet :fear: . Ist in vielen Sportarten eher Kontraproduktiv, ebenso wie das "links-Laufen"... Ich meine, mal abgesehen davon, dass der Hund auf jeder Seite geführt werden muss (in vielen Sportarten), wer führt heute noch eine Waffe mit?

    (Und: wir haben Rechtsverkehr in Deutschland... machen auch viele Fußgänger so... Mit Hund... Sinniger wäre es vielleicht, den Rechtsverkehr auch für die BH einzuführen :pfeif: , wenn man schon meint, man braucht das als Kommando...)

    Bisher waren bei uns die BHs am Platz auch so, dass die Hunde bestanden haben, wenn sie einigermaßen mit dem Menschen mitgelaufen sind. Solange die anderen Übungsteile dann klappen.

    Bis auf einen Richter, habe ich es auch nur so erlebt. Dieser eine hat aber gut 2/3 durchfallen lassen... Sehr unfair, wenn man weiß, was sonst so besteht. Nun ja. Ich hoff ja immer noch, die BH wird endlich als völlig überholt angesehen... Aber scheint ja eine gewisse Lobby zu haben, warum auch immer.

    Wenn man zwingend Sitz-Platz-Fuß abfragen will (warum auch immer), fänd ich einen kleinen RO-Parcours sehr viel zielbringender, da hätte man zumindest die Möglichkeit, kein Schema zu laufen und freudige Zusammenarbeit ohne Vorhersehbarkeit abzurufen.
    Den Verkehrsteil dagegen finde ich gut! Den würde ich sehr viel mehr in den Fokus setzen! Darum geht es doch eigentlich: freudige Zusammenarbeit, Sozialverträglichkeit (bzw. Mensch kann das händeln) und allgemeine Führigkeit.

    Aber ist ja offensichtlich kein Wunschkonzert... Also werde ich auf nicht absehbare Zeit weiter diesen Blödsinn üben...
    Sorry, mit jedem Hund rege ich mich mehr darüber auf (und habe die BH mit 4 Hunden bereits bestanden)

    Hier sind doch viele Menschen, die sich in Bayern auskennen: ich treffe mich mit Freunden, die irgendwo in der Nähe von Übersee übernachten um danach gemeinsam weiter in den Urlaub zu fahren. Da ich in Ruhe und entspannt fahren möchte, fahre ich mit großem

    zeitlichen Puffer los, so dass ich in der Nacht bestimmt noch für 3/4 Stündchen die Augen im Auto zumachen könnte und möchte. Im letzten Jahr auf dem Weg nach Kroatien waren die ganzen Rastplätze und Autohöfe so voll, dass es fast unmöglich war, sich da noch mit hinzuquetschen. Gibt es in der Nähe von Übersee einen heissen Tipp, wo man sich gut für ein paar Stündchen hinstellen kann? Oder einen Tipp, welche Rastplätze nicht so hoch frequentiert werden?

    Übersee liegt laut Google am Chiemsee, aber du willst vorher schon "übernachten"?

    Wir haben vor kurzem am Fuß der Mautstraße zum Suttengebiet am Tegernsee übernachtet (also ein ein paar km südlich vom Tegernsee). Ist dort absolut ok laut der freundlichen Dame am Maut-Häuschen, kostet 2€ fürs Parkticket, Nachts völlig ruhig, tolle Spaziermöglichkeiten anbei. Der nächste Ort am See selbst ist Rottach-Egern, da scheint übernachten auch toleriert, aber ist halt ein Parkplatz. Kann man durchs Örtchen und an den See laufen. Für die Nacht ist der Parkplatz vor der Mautstraße aber um Welten schöner!

    Wir sind dann am nächsten Morgen rüber zum Schliersee, da ist man in etwa 7,5km drum herum spaziert und die Hunde können auch ins Wasser.
    Sonst, wenn du dich bloß mit dem Auto (?) irgendwo nachts hinstellen willst, nimm eine beliebige Abfahrt von der Autobahn und stell dich auf den nächsten Wanderparkplatz oder Dorf-Parkplatz :ka: . (Ist bestimmt ruhiger und sicherer, als ein Autobahn-Rastplatz und ein Auto fällt doch eh nirgendwo auf...)

    auf Spaziergängen: Hunde, Kotbeutel, paar Kekse


    Auf Wanderungen: zusätzlich Falt-Napf, Wasser, Handy (um zurück zu finden, normalerweise hab ich das nicht dabei)

    im Urlaub: zusätzlich: Kamera

    Je nachdem: Spielie

    Im Normalfall alles in Hosentaschen (Kamera natürlich nicht und die Hunde auch nicht)

    muss niemand drauf eingehen, aber triggern tut es schon...

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    eher OT

    Zitat von Aoleon

    Fakt ist weiterhin: Keiner von uns war dabei.

    Ebenso Fakt ist das hier wo ich lebe es zig Kleinhunde gibt die Angriffe fahren auf alles hündische und wo immer erwartet wird das sich der größere niemals nicht wehrt weil es ja so super ist wenn der Kleine so "mutig" ist.

    Ich hab mir damals die FB-Kommentare ja nicht duchgelesen, hätte es nicht ertragen. Aber da wurde wohl auch unterstellt, Faye sei wohl selbst Schuld gewesen, da Kleinhund, kennt man ja... Fakt ist, da wurde ein Kleinhund schwer verletzt. Was glaubst du, wie sich die Halterin fühlt, wenn sie liest, du unterstellst, der Zwerg hat wohl vermutlich die schwere Verletzung provoziert? Ich hoffe für sie, sie liest es nicht. Unterschwellig wird es wohl von vielen gedacht werden, wie bei Faye ja auch.

    Ich musste auch direkt an Hoopers denken =) . Nach einem Grundlagenaufbau kann man das auch sehr gut im Garten weiter üben.

    Agility spricht mich spontan mehr an, allerdings scheint es seltener angeboten zu werden,

    Tatsächlich :???: ? Ich kenne es eher, dass ungefähr jeder meint, Agi (-Fun) anbieten zu können, aber kaum jemand Mantrailing.

    Beim Agi bitte unbedingt einen guten Trainer und kein "der Hund hüpft so fröhlich vor sich hin" - Hundeschulen-Gedöns. Dann hast du es vernünftig aufgebaut und körperlich möglichst wenig falsch belastend. Wenn du schreibst, wo du herkommst, kann man vielleicht Tipps geben, wo du beim Training mal zuschauen kannst.
    Agi-Training im Garten so ganz im Kleinen geht natürlich, aber da hast du ein ganz anderes Geräte-Equipment als im Hoopers. Haben vermutlich nicht viele die Möglichkeit, sich Steg, Slalom, Wippe... Distanzen im Garten aufzubauen. Und du brauchst für jedes Gerät einen guten Aufbau. Agi ist, gut und für den Hund gesund gemcht, sehr langwierig im Aufbau. Hoopers im Kleinen geht schneller und man kann es dennoch sehr anspruchsvoll gestalten später! Der Hund muss sehr gut auf weite Distanzen zuhören, Gerätekommandos und Richtungsanweisungen verstehen, sich schicken lassen... Es lässt sich aber wesentlich besser auch Zuhause üben, bzw. alleine.

    Mantrailing habe ich mit Lucy vor vielen Jahren mal reingeschnuppert, war eine private "Fun"-Gruppe, also keine Rettungshundearbeit. Der "Witz" war aber, dass der Hund einen Geruch einer fremden Person gezeigt bekam und den Partikeln musste er dann folgen und die finden. Geht sicher auch mit wem Bekannten... Ganz alleine sicher nicht. Würde ich dann auch ein Seminar zur Einführung zu machen, aber das kann man sicher auch privat ohne Verein/Gruppe machen.

    Der Aufwand (zeitlich bis man auf einem halbwegs guten Level ist/alle Geräte kennt und auch finanziell) dürfte beim Agi größer sein, aber von Mantrailing habe ich bis auf den kleinen Einblick damals nicht so viel Ahnung. Hunde, die Spaß daran hatten, haben es aber schon beim allerersten Versuch gut gemacht. Schwierigkeiten und Ablenkung steigern kann man da natürlich auch.

    Das Wort Kampfhund war ja hierzulande erstmal überhaupt nicht negativ besetzt, als der Boom in den Achtzigern begann. Es war einfach eine Klassifikation, wie Hüte-Jagd-Begleit-oder Sonstwashund, eine absolut zutreffende historische Einordnung und wurde zunächst nur von den Fans dieser Rassen gebraucht.

    das sind seitenlange glühende Schilderungen des weit überdurchschnittlichen vor allem innerartlichen Aggressionspotentials dieser Hunde

    ...

    Wenn diesen Züchtern/Spezialisten damals jemand erzählte hätte "Kampfhunde gibt es nicht, nur Kampfschmuser" hätten die sich vor Lachen ausgeschüttet.

    Ich kann mich nun nicht erinnern, dass Hundekämpfe in den 80ern noch legal waren :???: , oder über welches Land reden wir da?

    In den 80ern wurden Welpen angepriesen mit "der zerbeißt dir garantiert jeden Artgenossen"?