Ich hatte da vor Kurzem ein interessantes Gespräch zu , dass mich selbst auch reflektieren ließ. Viele Problem-Threads hier im Forum drehen sich ja gefühlt letztlich um den Punkt: was ist zu viel / das Falsche und wie geht der Hund dann damit um. Und ich finde es schon spannend, wie unterschiedlich Hunde das tun.
Klar gibt sich hier jeder im Forum Mühe... dass das nicht passiert, aber niemand ist perfekt und daher denke ich, sehr viele können da mitreden. (und ich möchte nicht, dass das hier zu einem selbstSchuldThread-hättestdumal... führt)
Mich würde interessieren, wie zeigt euer Hund es, wenn es ihm zu viel ist situativ oder es zu viel Input über den Tag war? Auffällig (für den Menschen) sind ja vor allem die Hunde, die dann deutlich nach vorne wenig ansprechbar ihr eigenes Ding machen oder komplett überdrehen. Aber genauso wird es da doch sicher "die Leisen" geben.
Z.B. Enya (meine Border Hündin) nimmt sich komplett raus, zieht sich zurück in sich selbst und ist deutlich weniger kooperativ oder irgendwie nach vorne denkend. Die klinkt sich mental aus, wenn es zu viel ist.
Sheltie Lotta dagegen wird lauter, ein Hibbel-Stresskeks. Und pennt sofort ein, wenn sie die Chance hat (man sie auf den Arm nimmt).
Sheltie Peaches ist tatsächlich so, dass sie sich ein wenig ein Ventil sucht. Also fiddelt, Spielzeug um die Ohren wirft, die Richtung.
Ich persönlich finde es auch nicht schlimm, wenn der Hund mal etwas Stress hat, hat jedes höhere Lebewesen. Ich finde es interessanter, wie unterschiedlich zum einen der Hund das äußert, zum anderen, was vom Menschen überhaupt (als problematisch) wahrgenommen wird. Schätze, es sind nicht die offensiv-laut-zerstörerischen, aber heißt ja nicht, die leisen haben weniger Stress.